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Dienstag, 7. Oktober 2014

Home Sweet Home

Möchten Sie jeden Abend überrascht werden?
Möchten Sie jeden Abend die Haustüre öffnen und nicht wissen, was Sie erwartet?
Möchten Sie jeden Abend das Gefühl haben, in einem neuen Zuhause zu leben?
Möchten Sie jeden Abend etwas verzweifelt liebgewonnene Alltagsgegenstände suchen?
Möchten Sie jeden Abend versuchen zu verstehen, wie die weibliche Logik funktioniert?
Möchten Sie jeden Abend staunend neue Dinge entdecken?
Möchten Sie jeden Abend mit vielen neuen Eindrücken zu Bett gehen?
Möchten Sie jeden Abend dankbar sein, ein abwechslungsreiches Leben zu führen?

Ja?

Es ist ganz einfach!

Verpassen Sie einer Frau mit Pinterest-Account als unerschöpfliche Inspirationsquelle eine grosse Portion Do-it-yourself-Motivation und kombinieren Sie das Ganze mit Kreditkarte und zwei Wochen Urlaub am Stück.
Fertig ist das XXL-Überraschungspaket.
Glauben Sie mir, Weihnachten und Geburtstage sind dagegen langweilige Erlebnisse!!!

Ich weiss, wovon ich rede.
Unsere vier Wände verändern sich zur Zeit im 24 Stunden Rhythmus.
Das ist eine interessante, wenn auch etwas gewöhnungsbedürftige, Erfahrung.
Für mich jedenfalls.
Aber meistens positiv,... spätestens nachdem der erste Schock verarbeitet ist!

Letzten Freitag fing meine Frau das Projekt „Schöner Wohnen“ oder „Ich stelle jetzt alles um!“ an.
Eine Stunde nach Feierabend fand ich mich in einem neuen Wohnzimmer wieder.
Die Couch war immer noch weiss, aber neu.
Wie auch die Zierkissen und Tagesdecken.
Hingegen lächelte mich der gläserne Salontisch durch die grossen Schiebetüren der Terrasse an.
Von aussen.
Spannend!

Am Samstag roch es plötzlich anders.
Irgendwie nach Vanille und Bergamotte.
Aus einem weissen Buddhakopf.
Kann man machen,... den Buddha und den Duft!

Am Sonntag wurde es spontan lebensgefährlich!
Vollbremsung auf der Fahrt von A nach B.
Ich bremse neuerdings auch für Kürbisstände am Strassenrand.
Drei Stück mussten es sein.
Oder ca. 10 Kilo!
Meine Frau mag Blumen, aber keinen Kürbis!
Ich mag beides!
À propos Blumen: Gestern zogen Blumen ein,... viele Blumen!
Und Blumen brauchen...?
Richtig: Vasen!
Jetzt raten Sie mal!

Gestern wurde die Hausbar umgestaltet.
Der gute Stoff präsentiert sich nun in edlen Karaffen.
Und lädt mit exklusiven Kristallgläsern zur Degustation ein.
Gefällt mir, auch wenn ich nach drei Gläsern nicht mehr wissen werde, womit ich meine Festplatte lösche.

Auch im Arbeits-/Lesezimmer wurde geschuftet.
Direkt am Fenster steht ein neues Récamière.
Mit optimalem Leselicht!
Die Bibliothek wurde um ca. 5 Zentner geschriebenes Wort erleichtert.
Das Sideboard ist nach Feng-Shui ausgerichtet.
Der kleine TV bietet nun einen idealen Betrachtungswinkel.
Ich bin gewillt, nun öfters mal zum Buch zu greifen.
Oder Nachrichten zu schauen.
Oder Sport.
Oder...!

Ganz beiläufig wurde ich gestern noch auf leere Umzugskisten angesprochen.
Und überzähliges Geschirr, Gläser, Schüsseln, Töpfe und Pfannen.
Ich schwieg und erfuhr, dass im Keller ca. 30 Kisten stehen.
Volle Kisten.
Zu meinem Leidwesen nicht vom Weinhändler!
Ich schwieg weiter und schielte zur rechten Karaffe.
Dort schlummert meines Wissens ein Single Malt.
Bin mir aber nicht mehr sicher.

Heute Morgen warf ich einen eher zufälligen Blick ins Fitnesszimmer.
Sah für mich eher nach Arbeit, als nach Workout aus.
Ich bin und bleibe gespannt!
Wir haben noch drei weitere Zimmer und sie jede Menge Urlaubstage!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Brave & Honest - Metusa Leo

Die Beasts von sigikid haben Kuscheltiere für Erwachsene salonfähig gemacht. Vorbei die Zeiten, in denen gestandene Männer und Frauen verschämt den Teddy vom Schreibtisch räumten, wenn der Kollege reinkam. Heute bekennt man sich offen zum Plüschtier – und das ist gut so!

"Gebrüllt hat er in seinem langen Leben schon genug. Seit seinem 110. Geburtstag hat sich Metusa Leo den leisen Tönen verschrieben und ist als Mediator in einer Anwaltspraxis eingestiegen. Ob zerstrittene Ehepaare, zermürbte Geschäftspartner oder sich zerfleischende Kollegen – Metusa Leo weiss zu vermitteln und sein Urteil hat Gewicht. Nur abends, nach alle dem Streit, wird er ganz müde und liebesbedürftig. Dann kann ihm nur einer helfen: DU!"

Diese Beschreibung hat überzeugt und daher ist Metusa Leo (hier heisst er inoffiziell 'Vladimir') letztes Wochenende bei uns eingezogen. Zusammen mit der Diva Queen of  Nil aka 'Ludmilla' sorgt er hier für Abwechslung (im Deko) und gute Stimmung (öfters auch mal einen Lacher; nicht nur bei den kleinen Gästen).


Freitag, 8. März 2013

kcüRBlick Celtic Crib

Am 29. Oktober 2009 erhielt ich die definitive Zusage,... am 1. Februar 2010 zog ich ein,... heute vor einer Woche gab ich sie wieder ab. Die "Celtic Crib",... ein trautes Heim,... eine Oase der Ruhe,... ein persönlicher Rückzugsort während 1'125 Tagen.

Mit einem weinenden und lachenden Auge übergab ich sie meinen Nachmietern,... in der Hoffnung, dass der Spirit der "Celtic Crib" erhalten bleibt und weitergelebt wird.

Ein sanierter Altbau (Jg. 1913) mit viel Geschichte, Charme und tollen Menschen


Denkmalgeschützte Wandmalerei im Treppenhaus


"My castle is your castle" war ein Motto, das in der "Celtic Crib" aktiv gelebt wurde



Eingangsbereich und Flur, hohe Räume in der ganzen Wohnung


Moderne Küche mit viel Stauraum und allen notwendigen Gadgets



Farbtupfer und knarzendes Fischgrätparkett im Wohnzimmer


Loggia und Smoking Area


Alter Heizkörper im Flur

Essbereich mit Blick in den Garten

Schlafzimmer mit Einbauschrank

Büro und Kleiderzimmer

Montag, 28. Januar 2013

Welcome home

Yeah,... so langsam aber sicher entsteht hier ein gemütliches Zuhause.



Und bevor die grosse Langeweile ausbricht, gehe ich jetzt zum Detailhändler meines Vertrauens und werde ein richtig leckeres Nachtessen vorbereiten...!

Mittwoch, 23. Januar 2013

Grundsatzfragen zum Umzug

Ein Umzug ist scheisse! Den ganzen Stress, den man mit Ein- und Auspacken hat, strapaziert das persönliche Nervenkostüm derart, dass man gewillt ist, den gut verpackten Alkoholbestand auf der Stelle zu vernichten. Und das was davon übrig bleibt, möchte man am liebsten zum anfeuern der alten Wohnung verwenden.

Folgende Grundsatzfragen sind mir durch den Kopf gegangen, als ich heute Morgen auf der Terrasse stand und auf Umzug Nr. 4 zurückschaute:
  • Woher kommt eigentlich der ganze Mist, der sich über all die Jahre im Keller ansammelt?
  • Weshalb stellt man erst beim Umzug fest, dass man gewisse Gegenstände bereits in drei- und vierfacher Ausführung besitzt?
  • Wieso fällt einem erst beim Umzug auf, wieviel Dreck an gewissen Stellen vorhanden ist?
  • Wieso passt am neuen Ort selten etwas beim ersten Anlauf?
  • Warum dauert es so lange, bis wieder alles am neuen Platz steht?
  • Wieso sieht man nach einem Umzug wie ein Gefangener in Guantanamo aus? Woher kommen die Hämatome, Prellungen und Schnittschwunden?
  • Weshalb kriegen es Telefongesellschaften nie hin, einen Anschluss termingerecht aufzuschalten?
Kinners,... ich brauche Urlaub!

Freitag, 19. Oktober 2012

Projekt "Pimp the terrace"

Im Rahmen der Projektes "Pimp the Crib" stand heute die gedeckte Terrasse (45 m2) auf dem Tagesprogramm. Kurz den nächstgelegenen Bau- und Gartenmarkt angesteuert, ein paar Werkzeuge, Buchsbäume und Erde eingepackt und los ging es. Das Ergebnis konnte sich bereits nach ein paar Stunden Arbeit sehen lassen und ergänzt die bestehende Lounge bestens, welche einen fantastischen Blick auf die Alpen bietet.






Mittwoch, 17. Oktober 2012

Dufte Sache

Bei der heutigen Shoppingtour durch meine neue Heimatstadt durfte ich mir eine der exklusiven Duftkerzen von Nespresso einpacken lassen... und ich bin begeistert!

Um die verschiedenen Stationen des Kaffees mitzuerleben, hat Nespresso mit "La Route du Café - Der Werdegang des Kaffees" eine Auswahl von Duftkerzen geschaffen, die den Kaffee von seiner Entstehung bis hin zu seiner Reife wiederspiegeln. Die Duftreihe, die von der Parfümeurin Olivia Giacobetti kreiert wurde, erinnert an die Arabica-Erde, das Holz und die Blüte des Kaffeebaums, an der Sonne getrocknete Kaffeebohnen und den flambierten Kaffee aus New Orleans.

Seit ein paar Minuten brennt hier "Bois de Maragogype", ein Duft, der eine köstliche Getreidenote, inspiriert durch die helle Verfärbung des Kaffeebaums sowie die gemälzte und schonende Röstung der gleichnamigen Varietät aus Nicaragua vermittelt. Herrlich,... ganz einfach herrlich!

Montag, 1. Oktober 2012

Projekt "Ankleidezimmer"

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine grosszügige Ankleide in Form eines "begehbaren Kleiderschranks" heute der Traum moderner Frauen ist, um Textilien, Schuhe, Handtaschen und Accessoires (alles in hundertausendfacher Stückzahl) sinnvoll zu verstauen. Macht durchaus Sinn und ist bei genügend Platz eine durchaus lohnenswerte Investition.

Wichtig: Ein solches Projekt sollte Mann immer in weibliche Hände geben. Immer! Frauen scheinen diesbezüglich über ein Gen zu verfügen, dass uns Männer alt aussehen lässt. Sie betrachten einen leeren Raum und sehen vor dem geistigen Auge bereits das Endresultat. Und sie haben die bessere Argumentationskette, wenn es um Umfang, Grösse und Ausstattung der Elemente geht.

War bei mir nicht anders und so wurde die Ankleide im Rahmen der Raumplanung kurz skizziert (für mich, damit ich eine Vorstellung hatte), der Einkauf sorgfältig geplant und der Aufbau massstabgerecht umgesetzt. Das Resultat überzeugt und kann sich sehen lassen! Und spätestens beim Einräumen merkt Mann, wie weit sich Frau mit der neuen Ankleide schon auseinandergesetzt hat. Da ist in Nullkommanichts alles an seinem Platz. Das geht so fix, da hat man als Mann noch nicht einmal die Bierflasche geöffnet.





Montag, 24. September 2012

Ein Fall für den Physiotherapeut

Ich werde alt. Und zwar schneller, als mir lieb ist! Nach dem Umzug vom vergangenen Wochenende fühle ich mich heute wie ein 112-jähriger Greis nach einem Jungfraumarathon! Einzig positiver Nebeneffekt: Ich bin auf Augenhöhe eines Medizinstudenten im 4. Semster. Wirklich,... ich kann meine Knochen, Gelenke und Muskeln der Reihe nach aufzählen,... angefangen mit dem Musculus rectus abdominis beim Aufstehen, dem Musculus quadriceps femoris beim Gehen oder dem Musculus orbicularis oris beim Jammern. Ich kenne alle, da mir wirklich jede Bewegung in Erinnerung ruft, wie schwer der verdammte Esstisch (ca. 100 kg!), der verdammte Terrassentisch (ca. 250 kg Beton!), die verdammten Schränke (neun Stück!), die verdammten Kommoden (zwei à je 42 kg), die verdammten  Kisten (ca. 40 Kartons!),... kurz gesagt, der verdammte Umzug war.

Aber es hat sich gelohnt, die neue Crib ist toll! Jetzt geht es an das Eingemachte und hier lässt Mann bekanntlich Frau ran; die haben einfach das bessere Gespür/Auge für die kleinen Dinge, die einen Wohnraum zu einem Lebensraum machen! Ich kümmere mich dann gerne um die heiklen Sachen,... zum Beispiel Elektrik und Elektronik. Diesbezüglich gleich eine Frage ins Plenum: Bringt man mit kurzen Stromschlägen eigentlich diese schmerzhaften Verhärtungen in den Muskeln weg? Jemand eine Ahnung oder Erfahrung?

Ungedeckte Nord/West-Terrasse: Reserviert für den Loungebereich mit Blick ins Grüne

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Knietief in der Scheisse!

Der RohrMax macht hier zur Zeit einen prima Job,... aber in der Hütte stinkt's wie auf einer Latrine im Pfadfinderlager. Mann oh Mann, ich ziehe meinen Hut vor dem RohrMax, der Typ steckt knietief in der Scheisse.

Freitag, 22. Oktober 2010

Rascheln im Blätterwald

oder In der Mauser!

MiH muss keine Loki sein um festzustellen, dass dem Ficus Benjaminus der kommende Winter bereits jetzt auf den Sack geht. Der Kleine sieht aus wie eine gerupfte Pekingente beim Chinesen um die Ecke.
Es ist zum Heulen!

Sonntag, 8. August 2010

Passt, wackelt und hat Luft!

oder Projekt UTBY

Endlich! Der langersehnte UTBY Bartisch aus dem Hause von Ingvar Kamprad steht in MiHs Küche. Eine tolle Anschaffung, die nun genügend Ablagefläche bietet und dem Coffee-Corner eine würdige Daseinsberechtigung bietet.



Die Nachbarn mögen MiH den sonntäglichen Einsatz des Bohrers verzeihen. Schuld daran sind die Deppen aus dem schwedischen Einrichtungshaus, denn die haben 14 Löcher vergessen. Das Projekt ist nun beendet. Der UTBY Bartisch passt, wackelt und hat Luft!

Samstag, 31. Juli 2010

House of terror

oder Sparrow among cats

Bei MiH stellten sich gestern Abend bzw. heute Morgen (00:53 Uhr) die Nackenhaare auf, als es in der Wohnung über ihm heftig donnerte. Entweder war soeben eine Maschine der Sky Work Airlines beim Landeanflug auf Bern-Belp vom Kurs abgekommen, oder die Hauskatzen des Bruders, welche MiH seit letzten Montag mit Futter, Wasser und Nassrasur versorgt, trainierten mit israelischen Elitesoldaten diverse Nahkampf- und Wurftechniken.

"Da stimmt was überhaupt nicht", dachte MiH und ging barfuss in's Treppenhaus. Der Steinboden war kalt, die Luft angenehm frisch. "Rumms!". Hühnerhaut gesellte sich zu den aufgestellten Nackenhaare, als MiH auf leisen Sohlen die Treppe hoch schlich...bewaffnet mit einem 5 kg Kurzhantelset aus der SportXX Filiale. Für den Fall der Fälle...

"Kawumm!". Leise führte MiH den Wohnungsschlüssel in's Schloss, drehte zwei Mal um und lauschte. "Ratatata, ...wumm, ...ratatata...!" MiH öffnete behutsam die Türe, betrat langsam die Wohnung und drückte den Lichtschalter. Das Entrée präsentierte sich wie ein Schlachtfeld nach zwei Monaten Stellungskrieg. Allerlei kleine und grosse Gegenstände bedeckten den grauen Plattenboden: Zeitungen, Karton, Parfumflaschen, Kissen, Kleider, YB Fanartikel, leere PET-Flaschen, Schmuck und Blut. Frisches Blut!

Die zwei Hauskatzen glotzten MiH ungläubig an und flüchteten Sekunden später in verschiedene Richtungen. Ein solches Verhalten konnte nicht Gutes bedeuten, soviel wusste MiH auch ohne tiefere Katzenkenntnisse.

"So muss Sodom und Gomorrha nach der Zerstörung ausgesehen haben" dachte MiH, als er nach fünf Schritten im Wohnzimmer stand. Das Entrée war im Vergleich zum Wohnzimmer so ordentlich wie der Spint eines Rekruten kurz vor der Zimmerkontrolle. Die kleinen Zimmerpflanzen hatten, wie die grosse Yucca Palme auch, definitiv schon bessere Tage gesehen. Sie erinnerten MiH an einen kanadischen Laubwald im Spätherbst. Überall lagen Blätter und kleine Äste. Viel besorgniserregender war jedoch der Zustand der exklusiven Unterhaltungselektronik aus dem Hause Sony. Die 1,2 m hohen Standlautsprecher des Home-Cinema-Systems lagen am Boden...wie der 46" BRAVIA LCD-Fernseher auch. "Scheeeeeisse...!" durchfuhr es MiH, als sein Blick zur Loggia ging. Die Türe stand offen. Weit offen...! Das war nicht gut. Gar nicht gut!

MiH ging langsam auf die offene Loggia zu, trat gelegentlich auf kleine, scharfe Glassplitter und riskierte einen flüchtigen Blick in das Unerwartete. Nichts. In der 10 m2 grossen Loggia war alles in Ordnung,...bis auf die kleinen Blutspritzer an der Wand.

Im Esszimmer, das sich wie ein Woodstock-Festivalgelände nach der Party präsentierte, stockte MiH ein weiteres Mal der Atem. Der Tisch war blutbespritzt und sah aus wie die Schlachtbank von Hannibal Lecter. Dazu kam ein klebriger Dreck, der nicht nur wie Scheisse aussah, sondern auch danach roch. Es war definitiv Scheisse. Noch schlimmer: In der Ecke bewegte sich etwas...!

MiH verzog das Gesicht, als sein nackter Fuss auf einem spitzen Gegenstand landete. "F**k, was zum Teufel war das?!". MiH bückte sich und hob eine kleine, braune Vogelkralle hoch. Der Rest des Federviehs lag in der Ecke des Zimmers und machte seine letzten Atemzüge...

MiH schenkte sich einen "Macallan Elegancia - 12 Years" ein, genoss den nussig, süssen Geschmack und ging in's Bett...

Sonntag, 20. Juni 2010

Blütenstaub

Wieso liegen hier im ganzen Haus Rosenblüten rum? Könnte die nicht mal jemand wegräumen? Sieht ja wieder aus hier...tststs.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

MiHs Celtic Crib oneOfour

oder Es ist vollbracht.

Die letzte (und wichtigste) Zusage traff soeben ein. MiH wird ab 01.02.2010 eine neue Bleibe beziehen. Das Projekt erhält somit den neuen Namen "The Celtic Crib oneOfour".

War ein hartes Stück Arbeit. Aber die Mühe hat sich gelohnt...so richtig gelohnt! Jetzt heisst es Pläne zeichnen, To-Do-Liste erstellen und must haves katalogisieren. Es gibt da ja ein paar ganz nette elektronische Gimmicks, die sich bestimmt bestens eignen. Und an einem elektronischen Unterhaltungs- und Kommunikationsnetzwerk im ganzen Haus muss auch gearbeitet werden. Da kommt eine Menge Arbeit auf MiH zu, eine richtig grosse Menge...!

Vorfreude ist schön...!

Dienstag, 27. Oktober 2009

Keltisches Bewerbungsformular

oder Ein Relikt aus der Eisenzeit.

Also die Verwalterin der von MiH gewünschten Crib arbeitet schon mal mit alten Hilfsmitteln. Soeben übermittelte der Exchange 2007 ein Relikt aus der Eisenzeit: Ein Microsoft Office Word Dokument in der Version 2000. MiH wusste gar nicht, das dieses Office System noch lauffähig ist. Und die netten Leerschläge anstelle der Tabulatoren sind auch witzig. Tststs, fängt ja gut an...!

Samstag, 5. September 2009

MiH at housewarming party

oder Zurich Cribs.

Wenn MiHs Freunde zur housewarming party rufen wird nicht lange gefackelt. Selbst dann nicht, wenn die Schweiz gegen Griechenland Fussball spielt oder Roger Federer auf dem Tennis Court steht.

In der netten Loft in einem netten Quartier mit netten Menschen wurde viel geboten. Atemberaubende Aussicht, tolles Buffet, gute Mucke und hektoliterweise Flüssiges...mit und ohne! So gehört sich das...nochmals vielen herzlichen Dank an die beiden Gastgeber!!! Hat wahnsinnig viel Spass gemacht!!!









Samstag, 21. Februar 2009

Schalldämmassnahmen...

Da ich gemäss Kanton an einer stark befahrenen Strasse wohne und dadurch erhöhten Lärmemissionen ausgesetzt bin, hat die HERZOG Bau und Holzbau AG im Auftrag der Bauherrschaft "Schalldämmassnahmen" ausgeführt. Bei mir in der Wohnung! Juhuii!

Angekündigt wurde das ganze Vorhaben mit einem netten Brief, der auf einen uneingeschränkten Zutritt zur Wohnung bzw. mit der Bemerkung "Falls Sie nicht selber anwesend sein können, bitten wir Sie, einen Schlüssel bei einem Nachbarn Ihres Vertrauens zu hinterlegen." auf die Notwendigkeit der Arbeiten hinwies. Herr S. war der Nachbar meines Vertrauens: Ende 50iger in Frührente, elegant, gepflegt, Bundesangestellter a. D., grau meliert, seriöser Eindruck! Ganz im Gegensatz zur Frau v. B. vom 1. OG links. Die hat einen Dachschaden mit Rohrbruch und dadurch zuviel Schimmel in der Birne!

Schalldämmassnahmen? Da denkt ein Laie sofort an lärmdämmende Wandelemente, moderne Schallschutzfenster, schallabsorbierendes oder schallschluckendes Material an der Fassade. Ich wusste nicht, das kleine Kühlschränke das auch können!


Aus meiner Sicht der ideale Zeitpunkt für ein Dankesschreiben:

Liebe Bauherrschaft,

vielen Dank für die ausgeführten "Schalldämmassnahmen" bzw. den nigelnagelneuen SIEGENIA-AUBI AEROPAC für angenehmes Raumklima in meinem Arbeits-/Kleiderzimmer! Muss meine Wohnung eigentlich nach verbranntem Lötkolben oder Kabelbrand stinken? Übrigens sieht die neue AEROKISTE nicht nur toll aus, es wurde auch am bestmöglichen Ort montiert..ich glaube da waren Lehrlinge vom Heim für Blinde und Sehbehinderte am Werk.

Dank der neuen Steckdose kann ich jedoch endlich meine Tischlampe vernünftig einstecken...wäre da nur nicht diese blöde AEROKACKE an der Wand. Im Offline-Modus ist das neue Belüftungsgerät ganz angenehm. Auf Betriebsstufe 3 muss ich aber das Fenster öffnen oder die Musik lauter drehen, weil mir das Surren des Radialgebläse bereits nach 15 Sekunden höllisch auf den Sack geht. Der entstehende Luftaustausch erinnert mich übrigens an eine Klimaanlage, die ich in Bangkok bei 42 Grad Aussentemperatur sehr genossen habe. Von den gesundheitlichen Folgeschäden meines neuen Raumklimas will ich hier noch gar nichts erwähnen, Mein Nacken zieht aber nach den gestrigen Buchhaltungsarbeiten (max. 8 Minuten) schon ein bisschen. Und ich glaube es wird echt schlimmer!

Ich bin übrigens froh, dass Sie Schlaf- und Wohnzimmer nicht mit diesen innovativen "Schalldämmassnahmen" ausgestattet haben. Sie hätten in kürzester Zeit einen Amoktäter aus mir gemacht. Es mag bestimmt seine Gründe haben, weshalb Sie ausgerechnet das Arbeits-/Kleiderzimmer ausgewählt haben. Ich nehme an, dass Sie als Immobilienprofis auf Statistiken zugreifen, die Ihnen beweisen, dass Mieter die meiste Zeit im Arbeits-/Kleiderzimmer verbringen...viel mehr als im Schlaf- und Wohnzimmer. Ja, es ist wichtig, dass man in Zimmern, wo man sich nur am Abend oder in der Nacht aufhält, noch altmodisch lüftet: Mit offenen Fenstern inkl. Zugluft, Smog, Dreck, Blütenstaub und Lärm von draussen.

Ich befürchte jedoch ernsthaft, dass dieser AEROSCHROTT ein Billigprodukt aus China ist und beim Erstkontakt mit meinem federleichten Dyson-Staubsauger in tausend Einzelstücke zerbricht. Dies nur zur Information, war dann ganz bestimmt nur ein Versehen ohne jegliche Absicht - grosses Indianerehrenwort!

Mit stressfreien Grüssen - Ihr Mieter

PS: Ich hoffe nicht, dass meine Miete durch diese energiesparende AEROSCHEISSE steigt, denn die Wohnqualität ist nicht besser geworden!
PPS: Darf ich Ihnen meine zukünftigen Arztkosten für Wirbel- und Nackenschäden sowie Asthma und Bronchienentzündungen in Rechnung stellen?
PPPS: Welcher hirnamputierte Mitarbeiter hat diese Massnahme eigentlich evaluiert?
PPPPS: Und welcher Vollidiot hat danach das Budget bewilligt?