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Dienstag, 9. Januar 2018

Reise in die Vergangenheit

Am 16. Dezember 2017 war ich, nach langer, langer Zeit, wieder einmal in der "alten" Heimat. Dort, wo ich meine eigenen Kindheits- und Jugendjahre (1982 - 2004) verbracht und zahlreiche Dinge erlebt, angestellt und verarbeitet habe.


Irgendwie verrückt, die Vergangenheit war sofort präsent, auch wenn sich vor Ort vieles verändert hat und eigentlich kein Stein mehr auf dem anderen steht. Einzig das ehemalige Quartier lässt sich im Ansatz noch genauso erkennen, wie ich es als Kind, Teenager und junger Erwachsener wahrgenommen habe und weckte zahlreiche Erinnerungen:
  • Der kurze Schulweg, der in den ersten Jahren noch durchs Oberdorf führte und später ins nähergelegene Schulareal (Luftlinie 400 m)
  • Die vielen Stunden draussen zum Spielen (Softball-Tennis, Basketball, Strassenhockey, Verstecken im Maisfeld, Cowboy & Indianer, Drachenfliegen, Bumerang, etc.) mit den Nachbarskindern (Pascal, Patrick, Thomas, Roland, Marianne, Rebekka, Raffael, Martin, Res, Manfred, etc.)
  • Die kalten Tage im Winter, wenn vor dem Haus Iglus, Schneemänner oder Eiskanäle für den Bob gebaut wurden, heftige Schneeballschlachten stattfanden oder wir auf dem Hügel bei der Kirche stundenlang Schlitten gefahren sind
  • Die vielen Dummheiten (Böller in Briefkästen, Hundehaufen vor Türen, brennende Abfallcontainer, Eier an Hauswänden, etc.), die man in der näheren Umgebung angestellt hat und später lückenlos gestehen musste, da Mum infolge aufmerksamen Nachbarn stets bestens informiert war
  • Die langen Abende im Sommer, wenn Dad mit den Nachbarn den Grill anwarf und bis spät in die Nacht gequatscht wurde
  • Die verhasste Gartenarbeit, aber auch Erinnerungen an blühende Sträucher und Blumenbeete
  • Die Mithilfe bei der nicht immer geliebten Heimarbeit
  • Das grosse Eisenbahnzimmer meines Vaters
  • Die zahlreichen Stunden des Lernens im eigenen Kinderzimmer, aber auch x Stunden am Amiga 500 (Barbarian!), XXL-Dominobahnen durch die ganze Wohnung oder Lego-Technik vom Feinsten.
  • Starschnitte aus der BRAVO, laute Musik (Modern Talking, Hitparade, Rondò Veneziano, Queen) und Hörspiele (TKKG, Die Drei ???) ab Kassette
  • Jass- und Spielabende auf der Terrasse
  • Neue Nachbarn (Zeugen Jehovas) mit biblischen Namen, besonderem Kleiderstil, anderen Ansichten, fehlenden Festtagen und eigenen Ritualen
  • Miss Lewis, die exotische Schönheit aus Barbados 
  • Die ersten Begegnungen und Berührungen mit dem weiblichen Geschlecht,... aus doof wurde interessant, schön, spannend und geil
  • Die tollen Geburtstags-, Weihnachts- und Silvesterfeste im engsten Familien- und Freundeskreis
  • Bange Stunden der Unsicherheit bei Krankheit, Unfall und Krankenhausaufenthalten
  • Tage des Terrors und Ärger mit dem eigenen Bruder
  • Tiefste Trauer, Verzweiflung und Perspektivlosigkeit nach dem plötzlichen Tod des Vaters
  • Stärke, Unterstützung, Kraft und bedingungslose Liebe der Mutter in schweren Zeiten
  • Erste Wohngemeinschaft mit dem Bruder
  • Alkohol- und Marihuana-Eskapaden von Menschen, die ich nicht mochte
  • Verabschiedungen und Loslassen von Familie und Freunden
  • Erste eigene Wohnung und echter Rückzugsort
  • Zahlreiche Stunden für Prüfungen und Studium
  • Sport und Naherholung im Dorf und angrenzenden Waldstück
  • Das Suchen, Finden und Gehen des eigenen Weges

Mittwoch, 14. Mai 2014

Retro-Erinnerungen

Durch Zufall bin ich auf eine beinahe vergessene Jugenderinnerung gestossen... und sofort sitze ich in Gedanken wieder auf dem Bett oder dem leicht abgewetzten Teppich im Zimmer meines ältesten Cousin. Da der Rollladen zugezogen ist, erkenne ich kaum meine eigene Hand vor den Augen... und während mein Blick leicht verunsichert durchs Zimmer streift, legt mein Cousin eine Kassette ein und drückt PLAY...

Es geht los,... eine Stunde voller Freude, Angst, Spannung und Verzweiflung!

Herrlich!

Mittwoch, 20. November 2013

"Kalkulierbarer Leichtsinn" Reloaded

Nach vielen, vielen Jahren verspüre ich das leichte Bedürfnis, mich mal wieder den "riskanten" und "gefährlichen" Dingen des Lebens zu widmen,... so wie damals,... zwischen 1997 und 1999 an der Berufsmaturitätsschule in Bern! Wir waren sechs Jungs (sehen uns auch heute noch mehr oder weniger regelmässig!) und hatten nach einer Lektion Betriebliches Rechnungswesen und Controlling bei Dr. rer. soc. oec. WUW, lic.oec. HSG Giulio Trepp die glorreiche Idee, gemeinsam in Call und Put Optionen zu investieren.


Vom Handel mit Optionen hatten wir damals wenig bis überhaupt keine Ahnung,... aber der Junior Banker in unseren Reihen wusste bereits sehr genau, dass ein speziell für den Terminhandel vorgesehenes Konto/Depot der erste Schritt war. Ein paar Tage später zahlten wir je 2'000 Franken ein und waren bereit, mit zwöftausend Kröten an der Börse einzusteigen.

Da unsere Begeisterung mit den beiden Faustregeln von Warren Buffet (Regel Nr. 1: Verliere niemals Geld. Regel Nr. 2: Vergiss nicht Regel Nr. 1) kolidierte, befassten wir uns in einem zweiten Schritt mit der Funktionsweise und den Risiken von Optionen. Das war leichter gesagt, als getan, denn Laufzeiten, Kurslimiten, Hebelwirkungen, Strikes, Volatilitäten, etc. waren/sind recht komplex. Parallel dazu abonierten wir die Finanz und Wirtschaft, studierten Wirtschaftsartikel und diskutierten Marktentwicklungen, um nicht ins Blaue hinaus Optionen zu kaufen. Nachdem wir interessante Optionen von liquiden Basiswerten (mehrheitlich aus dem Technologiesektor) gefunden hatten, legten wir eine Strategie fest und riefen unseren Broker an, um diverse Käufe zu tätigen. Danach hiess es warten,... manchmal drei, manchmal zehn Tage. Der Start war zäh, aber wir verfolgten die richtige Strategie und hatten Erfolg. Unser kleines Startkapital vermehrte sich in den goldenen Börsenjahren 1997/1998 rasant. Geld verdienen war einfach... und machte irrsinnig viel Spass!

Die realisierten Gewinne investierten wir in der Regel umgehend in neue Optionen. Unsere Anlagestrategie wurde raffinierter... und mutiger. Gemeinsam durchlebten wir die gesamte Bandbreite des Handels,... von himmelhoch jauchzend (nach fetten Gewinnen mit INTEL Optionen) bis zu Tode betrübt (nach Rückschlägen mit Biotech-Titeln). Alles in allem setzten wir jedoch auf die richtigen Pferde, was wir gelegentlich auch im gebührenden Rahmen feierten. Das sah dann so aus, dass wir alle den feinen Zwirn (Krawatte inklusive) aus dem Schrank nahmen, in einem Sternerestaurant einen Tisch reservierten, Chateaubriand à discretion und Rotwein aus dem Bordeaux (die Flasche à 150.00 Franken) bestellten, Zigarren pafften und uns wie kleine Unternehmer fühlten.

Ende 1999 lösten wir das gemeinsame Konto/Depot auf,... einer kaufte ein Auto, ein anderer ein professionelles DJ-Equipment und ich meine erste Wohnungseinrichtung.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Ein Blick in MiHs Jugend

Die Vergangenheit hat mich eingeholt. Ganz unverhofft. Ohne jegliche Anmeldung. Hier im Büro steht ein Amiga 500, der meistverkaufte Amiga-Computer von Commodore. Baujahr 1988. Mit Diskettenlaufwerk. Und 512 KB Arbeitsspeicher! Ein Dinosaurier aus der IT-Urzeit und unheimlich vielen Erinnerungen! Es war das Jahr 1988, als ich und mein Bruder (wir waren gerade mal 11 Jahre jung!) einen solchen Amiga 500 unser Eigen nennen durften. Willkommen in der Vergangenheit!

Aber das Beste: Hier steht auch eine Kiste voller 3.5" Disketten und darunter sind alle Liebelingsspiele von damals. Mir kommen die Freudentränen,... ich kann mich erinnern, als wäre es gestern gewesen. Herrlich! Was haben wir gespielt? Stunden,... Tage,... Wochen,... jede freie Minute. An den Wochenenden standen wir sogar extra früh auf (obwohl wir das Schlafverhalten eines Murmeltiers hatten!), um das nächste Level zu spielen oder den aktuellen Rekord zu knacken. Mann oh Mann,... wenn ich mich so zurückerinnere, muss ich schmunzeln und unweigerlich an die illegalen Beschaffungsmethoden der Games denken. Als Dealer bzw. inoffizielle Bezugsquelle galten damals die grossen Jungs der Oberstufe, welche in Hinterhöfen und umfunktionierten Garagen dunkle Tausch- und Kopierbörsen betrieben. Ich glaube, wir wurden damals gnadenlos abgezogen und mussten für einige Games Wucherpreise zahlen. Echt jetzt, fünf Franken waren damals eine Menge Kohle und mussten erst einmal hart verdient werden. Aber ganz ehrlich,... alle anderen Investitionsmöglichkeiten waren keine echte Alternative! Und manchmal haben wir auch heimlich ein paar 3.5" Disketten zusätzlich kopiert oder einfach mitlaufen lassen (die Jungs waren in unseren Augen steinreich und nutzten ihre Machtposition als Disketten-Mogule schamlos aus!). Hier die Klassiker von damals:

Barbarian - The ultimate Warrior: Es war unser erstes Game und aus heutiger Sicht bestimmt nicht jugendfrei!


California Games: Skaten, Footbag, Surfen, Rollschuhlaufen, BMX und Frisbee; mein Bruder hatte meistens die Nase vorne (ich glaube nicht immer mit rechten Mitteln)! Alleine die Musik des Games katapultiert mich heute wieder zurück ins Kinderzimmer. Hammer!


Lemmings: Eigentlich idiotisch und doch irgendwie gut! Weiss heute nicht weshalb!


Marble Madness: Ich habe es geliebt. Und gehasst! Früher oder später musste jeder Joystick daran glauben.


North & South: Amerikanischer Bürgerkrieg im Kinderzimmer, leider mit schlechter Grafik!


Pang: Der heimliche Favorit und die 50 Levels in verschiedenen Teilen der Erde hatten es wirklich in sich! Wir haben es geliebt!


Es waren tolle Zeiten und der Amiga 500 hat unsere Jugendjahre wirklich bereichert. Irgendwann kamen wir auch mit Larry 5 Textverarbeitung und Programmierung in Berührung, besuchten Computercamps und entdeckten das Internet für sinnvolle Dinge... bis die ersten Freundinnen auftauchten! Mit denen konnte man noch viel coolere Sachen machen,... wussten wir aber damals noch nicht aus dem Internet. Das hat uns die Bravo verraten, aber das ist eine gaaaanz andere Geschichte!

Dienstag, 15. Mai 2012

Die Zeiten ändern sich...

... und ja, ich erkenne mich in ein paar Dingen durchaus wieder. Es waren die Zeiten, als man noch ohne Computer oder Handy auskam, dafür draussen spielte, "Die drei ???" las oder das Zimmer verdunkelte und sich "Geisterjäger John Sinclair" aus dem kleinen Kassettenrecorder reinzog. Muss schmunzeln,... es waren gute Zeiten,... echt gute Zeiten!

Then vs Now: How Things Have Changed from 1982 to 2012
From: Best Education Degrees

Donnerstag, 15. März 2012

Erinnerungen und Entschuldigung!

Ich habe jede der nachfolgenden Serien geliebt,... jede auf ihre ganz eigene Art und Weise! UND WEHE ich durfte mal eine NICHT schauen, weil Mum wegen irgendwelchen Regelverstössen, die ich übrigens NIE verstanden habe, andere Aktivitäten für mich vorsah. Aiaiai,... rückblickend gesehen glich mein Verhalten demjenigen der al-Qaida heute,... ich konnte ein richtiger Terrorist sein... und ich hatte immer Verstärkung! Mum,... ich möchte mich auch ein Vierteljahrhundert Jahre später nochmals für meine Taten mit terroristischem Hintergrund entschuldigen (ist verjährt,... oder?)!!!

So,... wer erratet die Sendungen ohne Fullscreen-Modus? Einige sind leicht, andere weniger...

Serie 1


Serie 2


Serie 3


Serie 4

Sonntag, 7. August 2011

Türkische Zärtlichkeiten, Teil II

[Fortsetzung von Teil I]

MiH wurde mit einem kräftigen Händedruck begrüsst, in eine abgelegene Ecke geführt und sanft auf den Boden gedrückt, wo er eine sitzende Stellung einnehmen musste. Erdem war kein Mann der grossen Worte, der türkische Goliath war ein Mann der Taten. MiH wurde mit viel Hingabe eingeseift und zwischendurch mit brühend heissem Wasser aus einem bereitgestellten Eimer übergossen. MiH wusste nun, wie sich ein Hummer im Kochtopf fühlte, aber es sollte noch schlimmer werden,...



... denn Erdem begann mit den Wellness-Misshandlungen. MiHs Arme wurden hinter den Kopf geführt, erst abwechselnd, danach gleichzeitig, später über Kreuz, und als alles schön verrenkt und verknotet war, stemmte sich Erdem mit seinem ganzen Körpergewicht (140 kg!) dagegen... HEILIGER ESOGULESEK!!!

Nach den kontrollierten Überdehnungen (für eine Luxation fehlte nicht mehr viel) wurde MiH gepflegt verprügelt. Immer wieder klatschte Erdem seine flachen Pranken auf die schmerzgeplagten, verbrühten Glieder. Er prügelte so lange, bis sich alles butterweich anfühlte. Unter Gastfreundschaft kann man echt was anderes verstehen, aber so entspannen sich Türken.

Auf dem Bauch liegend ging das Geknete, Gequetsche und Geprügel weiter. MiH fühlte sich wie ein Wischmopp. Zwischen den Bewegungen folgten Griffe und Bewegungen, die MiH nur aus Filmen mit Folterszenen kannte. Schon mal einen 140 kg Mann in den Kniekehlen gehabt? Stehend? Oder Positionen eingenommen, wo man sich selber die Füsse küssen kann? Alles sehr schmerzhaft! Aber richtig erniedrigend war Erdems' Dauergrinsen und seine schmatzenden Kussgeräusche zu jeder Misshandlung.

Den Abschluss machte eine kräftige Rubbelmassage (auch an etwas sensibleren Stellen wie Brustwarzen oder Achseln) mit anschliessender Schockfrostung durch acht 25-Liter-Eimer eiskaltes Wasser über Kopf und Körper.

Für MiHs verprügelten Körper und frisch geschälte Haut gab's zu diesem Zeitpunkt nichts Schöneres!

Samstag, 6. August 2011

Türkische Zärtlichkeiten, Teil I

Im Rahmen einer Incentive-Reise (im September 2007) durfte MiH Istanbul besuchen. Alleine die Tatsache, dass in Istanbul über 13 Mio. Türken leben, ist Wahnsinn. Die Stadt am Bosporus ist grossartig, hat eine beeindruckende Geschichte, tolle Architektur, gute Küche und sehr, sehr nette Menschen.



Nach einer ausgiebigen Sightseeing-Tour war MiH in Stimmung und auf der Suche nach etwas Wellness. Wellness ist eine grossartige Sache, egal ob zu Hause oder im Urlaub, und für Entspannung bietet Istanbul zahlreiche Möglichkeiten. Herrenbäder oder Hamams ersetzen noch heute in vielen Haushalten die fehlenden Badezimmer. So kam es, dass MiH auf Empfehlung des Concierge den Weg in das traditionelle Cağaloğlu Hamam (sehr beeindruckend!) fand. Nachdem MiH beim Eingang ein paar Euro abdrückte wurde er mit Holzschuhen, Lendenschurz und den Worten "Du anziehen und warten in Heissraum" in die Umkleide geführt.

Ein paar Minuten später, und einen Lendenschurz reicher, wartete MiH im dampfenden Heissraum und lauschte dem Geschwatz der anwesenden Männer. Einige nickten flüchtig, bei anderen huschte ein Lächeln über die Lippen. Das Schwitzen war angenehm, es roch nach Kräutern und Seife. MiH fühlte sich wohl,... bis Erdem kam. Erdem war ein türkischer Goliath,... ca. 140 kg schwer, extrem behaart und mit Armen ausgestattet, die an Baumstämme erinnerten.

MiH lief der Schweiss herunter,... der Angstschweiss...

Mittwoch, 3. August 2011

Schweinebauch aus Caracas

Es war ein lauer Sommerabend im Kalenderjahr 2009, als Herr H. den kleinen "Schweinebauch" auf den Tisch stellte und lächelte.

"Ein Andenken aus Venezuela..."
"Aha,... dann erzähl' mal..."

"Dunkles Bernstein, reich an Gewürzen mit einer süssen Textur,... muss man erlebt haben."
"Klingt verlockend,... sehr verlockend!"

"Und passend zu einer Short Churchill..."
"Ich sehe,... könnte etwas länger dauern..."

"Für Südamerika braucht man Zeit..."
"An mir soll's nicht scheitern..."

"Sehr schön,... es begann in Caracas,..."

Es war einer der Abende, die einem für immer in Erinnerung bleiben. Ein Abend mit tollem Essen, eindrücklichen Urlaubsgeschichten, viel Gelächter, Momente der Stille, exotischem Rauchvergnügen und eben diesem sagenhaften Pampero Aniversario Reserva, dem "Schweinebauch", der an Walnuss, Eiche und Vanille erinnerte.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Göttlich

oder Eine Kindheitserinnerung



Eigentlich ist Götterspeise von Dr. Oetker nicht viel mehr als Wasser, Zucker und Chemie. Aber es schmeckt noch immer göttlich! Egal ob als Waldmeister oder Himbeere. Ein Löffel reicht und die Synapsen schiessen MiH zurück in die Zeit, als er noch ein Kind war. Herrlich,... MiH hatte wirklich eine verdammt gute Kindheit! Nicht nur aus kulinarischer Sicht...

Sonntag, 22. August 2010

Reminiszenzen aus der Vergangenheit

oder Die gute alte Zeit.

MiHs Herz schlägt auch heute noch schneller, wenn er durch seine alte Heimat fährt. Ein Ort mit vielen Geschichten und tollen Erinnerungen. Erinnerungen an die Kindheit, Familie, Schule und Freizeit. Schöne und traurige Erinnerungen. Alles ist schon lange her und dennoch sehr präsent...

Dienstag, 10. August 2010

Backflash

oder Erinnerungen

Die Telefonistin sprach mit ihrer rauchigen Stimme (sie könnte die Schwester von Barry White sein) soeben folgendes auf MiHs Sprachmailbox: "Hier ist S., hallo, könntest Du eine Frau F. A. zurückrufen? Sie hat die Nummer 079 2xx xx xx. Frau F. A. heisst die Dame. Danke und tschüss."

MiH nahm die Nachricht mit einem breiten Grinsen zur Kenntnis. Unüberhörbar hat die Vergangenheit an die Tür geklopft.

Aus verlässlicher Quelle weiss MiH, dass Frau F. A. verheiratet ist und heute F. R. heisst, einem kleinen Sohnemann die Brust gibt und ein nettes Reiheneinfamilienhäuschen in T. bewohnt. Mit Vorgarten, Hund und allem, was zu einem Familienleben gehört.

Was der Anruf wohl zu bedeuten hat...? MiH wird ein paar Tage warten und danach vielleicht zurückrufen. Vielleicht...