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Montag, 18. Juni 2018

Savoir-vivre

Bei einem Glas Rosé schwelge ich in Erinnerungen an den Urlaub 2014 an der Côte d'Azur und der kleinen Stadt Grasse im Département Alpes-Maritimes. Die Welthauptstadt des Parfüms und Handlungsort des Romans 'Das Parfum' von Patrick Süskind hat es mir im ersten Moment angetan, als ich mit meiner Frau einen spontanen Ausflug machte.

Miraval Côtes de Provence (bottled by Jolie-Pitt & Perrin) - ein leichter, erfrischender Rosé 

Grasse ist eine wundervolle Stadt. Bei einem Spaziergang durch die kleinen verwinkelten Gassen entdeckt man blühende Gärten, einladende Cafès, eine schlichte Kathedrale und zahlreiche Parfumfabriken wie Fragonard, Galimard oder Fleuron de Grasse. Gegen Mittag, noch besser in den Abendstunden, sollte man eine Flasche Wein ordern und sich und seine Gedanken an einem schönen Platz treiben lassen,... gefolgt von einem fantastischen Abendessen, wie man es an der Côte d'Azur beinahe überall finden kann.

"Savoire-vivre" wird auch diesen Sommer gross geschrieben. Gemeinsam mit der Familie meines Bruders haben wir an der Côte d'Azur ein charmantes Ferienhaus mit genügend Platz, Pool, Terrasse und freie Sicht auf Berge und Mittelmeer gemietet. In der näheren Umgebung locken interessante Ausflugsziele wie die Altstadt von Nizza, das Künstlerdorf Saint-Paul-de-Vence, der exklusive Boulevard de la Croisette in Cannes, die luxuriöse Halbinsel Cap d'Antibes oder eben das herrlich duftende Grasse.

Blühendes Lavendelfeld, ein olfaktorischer Genuss 

Ich erinnere mich zurück,... wie ich am Strand entland geschlendert bin,... rieche erneut den wundervollen Duft von Salz und Lavendel,... möchte ein Stück Käse hier, ein wenig Bayonne-Schinken dort und etwas Süsses am nächsten Marktstand probieren,... bei urchigen Geschäften inne halten,... in Galerien stöbern,... durch ruhige Gassen gehen und abends einen süffigen Wein trinken und zusehen, wie die Sonne im Mittelmeer versinkt.

Der Rosé hat in mir unendliches Fernweh geweckt und die Vorfreude angefacht, die uns diesen Sommer an der Côte d'Azur erwartet...!



Montag, 3. Oktober 2016

Urban. Hunt. 2016.

Letzten Freitag war ich einer von 7‘298 Gejagten in Zürich und offiziell registrierter Mitspieler beim «Urban. Hunt. 2016.».
Zurückgelegte Distanz: 11,1 km, überlebte Zeit: 02:23, Spassfaktor: unendlich


Den Entschluss, am grössten Mixed-Reality-Game der Welt teilzunehmen, fasste ich recht spontan.
Letzten Mittwoch installierte ich die App, am Donnerstag Abend packte ich meine Sportsachen und am Freitag, direkt nach Arbeitsende, machte ich mich auf den Weg in die Innenstadt.
Los ging es um 19.00 Uhr, mit 100 % Akkuleistung und 200 % Motivation.
Ich startete am Bellevue, am süd-östlichen Rand des virtuellen Spielgebietes, und starb 163 Minuten später einsam und verlassen im Foyer des Hotels Renaissance am nord-westlichen Rand des Spielfelds.
"Game over" infolge Verlassen des Spielfeldes, angeschlagener Gesundheit aus einem mächtigen Sturm und verpasster Aktivierung noch verfügbarer Health-Packs.
Dazwischen jeden Checkpoint abgegriffen, in drei Safehouses eingecheckt und geschwitzt wie in der finnischen Sauna.
Es war ein Höllenritt quer durch die ganze Stadt, bewaffnet mit 2 Power-Packs rannte ich über 2 Stunden um mein virtuelles Leben.
Vor Augen immer den Feind (Jäger im Mercedes), Fallen, Naturkatastrophen, Mitspieler, Verkehr, kürzeste Route, verfügbare Gadgets und den eigenen Akkustand.
Ausreichend Akku ist bei diesem genialen Mixed-Reality-Game matchentscheidend, die App säuft infolge permanenter GPS-Lokalisierung wie ein Panzer im Gefechtsmodus.
Urban. Hunt. ist Spass und Anstrengung pur, ich lernte witzige Leute kennen und war überrascht, dass es im realen Leben keine Verletzte (oder sogar Tote!) gab, weil viele jegliche Verkehrsregeln missachteten.
Ganz kritisch war das Spielgebiet in der Langstrasse und bei der Europaallee: lange Strecken, kaum Ausweichmöglichkeiten und viel motorisierter Verkehr.
Etwas übersichtlicher und dunkler, aber nicht weniger gefährlich, wurde es beim Sihlquai. Hier verkleinerten Naturkatastrophen das verfügbare Spielgebiet und erschwerten das Überleben.
Meine letzten Kilometer bei der Hardbrücke waren „Leben am Limit“, die zunehmende Intensität der Geschehnisse verkündete langsam aber sicher das bevorstehende Spielende.

Nächstes Jahr werde ich wieder dabei sein...!



Donnerstag, 29. September 2016

Nina

Im Rahmen eines Family Forum Events habe ich heute Mittag Nina kennengelernt. Thema des Events: «Selbstbestimmung bis zum Schluss – Wer heute vorsorgt, braucht sich morgen nicht zu sorgen.»

Nina ist 35 Jahre alt, verheiratet und eine echte Powerfrau.
Seit Juli 2015 sind die Zwillinge Frederik und Charlotte ihr ganzer Stolz.
Ab Oktober wagt sie den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt,
als Buchhalterin, mit einem Arbeitspensum von 50 %.

Martin ist ihr Ehemann.
38 Jahre alt, selbständiger Versicherungsberater.
Gemäss Nina ein gesundheitsbewusster Mensch, der die Natur liebt.
Martin erlitt am 20. Dezember 2015, aus heiterem Himmel, einen Herzinfarkt.
Bis der Rettungswagen eintraf, dauerte es eine halbe Stunde.
Seit Januar 2016 liegt Martin im Koma,
hängt an Maschinen, wird künstlich ernährt.
Die Ärzte wagen keine Prognose, wissen nicht, wie seine Zukunft aussieht.

Nina erzählte uns ihr Schicksal,... ruhig, detailliert, mit vielen Emotionen.
Wir standen den Tränen nahe, konnten das Erzählte kaum begreifen,
den Schmerz, die Ungewissheit und Verzweiflung nachfühlen.
Wir staunten, wie Nina ihr Leben (weiter)lebt.

Nina ging durch die Hölle, verlor nicht nur den Lebensmut, sondern auch 15 kg Gewicht,
heulte die Nächte durch, um tagsüber genug Kraft für den Alltag und die Kinder zu haben.
Ende März 2016 packte sie die wichtigsten Sachen aus dem eigenen Haus, zog zurück zu ihren Eltern. Im Eigenheim mit Garten stecke zu viel Arbeit, zu viele Erinnerungen an gemeinsame, glückliche Stunden.

Ihre Eltern sind der Fels in der Brandung, psychisch und finanziell, geben ihr Kraft und helfen mit, die Kinder gross zu ziehen.
Nächsten Montag geht Nina wieder arbeiten, um die Familie über die Runden zu bringen.
Und Nina will wieder arbeiten, um sich abzulenken, auf andere Gedanken zu kommen.

Täglich fährt Nina zu Martin ans Krankenbett, erzählt ihm vom Alltag, den Kinder, von ihren Ängsten und Sorgen. Und jeden Tag wünscht sie sich ein Zeichen, eine Reaktion von Martin.
Die Kinder vermissen ihren Vater, Nina ihren Mann, Freund und Partner.
Dem Menschen, dem sie vor etwas mehr als sechs Jahren das Jawort gegeben hat,
in guten und schlechten Zeiten, bis der Tod sie scheidet.

Ich bewundere Nina und verfluche das Schicksal.
Gleichzeitig mache ich mir Gedanken zu meinen persönlichen Vorsorgeanweisungen...!

Freitag, 4. September 2015

The { } And

The { } And

106 Kurzfilme.
Mit echten Menschen,
echten Geschichten,
echten Problemen,
echten Gefühlen!

Genial!
Weil face-to-face,
mitten aus dem Leben,
mitten ins Herz!

Und irgendwie erkenne ich mich oft auch selber...!

Ali & Andrew





oder Marcela & Rock

Donnerstag, 11. September 2014

Back to the roots

Es muss am zunehmenden Alter liegen, dass sich bei mir der Wunsch manifestiert, meine eigene Geburtsstätte aufzusuchen. Die eigenen Wurzeln des Ursprungs entdecken und erleben. Den Ort anschauen, den sich meine Eltern vor ca. 40 Jahren als 'vorübergehenden' Lebensmittelpunkt aussuchten.

Almeria und Roquetas de Mar, 1'500 km Luftlinie vom heutigen Wohnort entfernt.

Die Erinnerungen an die früheste Kindheit (1. - 6. Lebensjahr) sind, wenn überhaupt, nur verschwommen vorhanden. Beinahe so ausgebleicht, wie die meisten Bilder in den Fotoalben. Und genau das will ich ändern!



Ich möchte meinen Geburtsort sehen, hören, riechen und schmecken.
Vor Ort entspannt zurücklehnen, durchatmen und geniessen.
Nochmals Kind sein, den Entdeckungsdrang wecken.
Wie damals, Ende der Siebziger.



Mit Andalusien assoziiere ich heute brennende Sonne, friedliche Olivenhaine, tosendes Meer, weisse Häuser, frischen Fisch und Paella, opulenten Luxus in Marbella und einfaches Leben auf dem Land, traditionelle Stierkämpfe und Flamenco mit enormer Ausdruckskraft, schwermütigen Texten und herrlichen Gitarrenriffs.


Das möchte ich sehen, hören, riechen und schmecken.
Irgendwo, inmitten zahlreicher Olivenbäume stehen und dem Wind lauschen.
In der Wüste den Sand durch die Finger rieseln lassen.
Im Cabrio an kilometerweiten Obst- und Gemüseplantagen vorbeifahren.

Auf der Maurenfestung Alcazaba stehen und den Blick in die Ferne richten.
Durch enge, verwinkelte Gassen flanieren und vor antiken Gemäuern stehen bleiben.
Im Golfo de Almería abtauchen und für einen Moment schwerelos sein.
Meine Frau an der wildromantischen Felsenküste am Cabo de Gata küssen.
Eine Nacht im Playasol SPA Hotel absteigen und die Zeit zurückspulen.



Die Region Andalusien reizt mich auch kulinarisch, obwohl die traditionelle Küche eher einfach ist, was aber nicht gegen die Qualität spricht.


Das möchte ich sehen, hören, riechen und schmecken.
Den Tag mit einem tiefschwarzen Kaffee und einem süssen Gebäckstück beginnen.
Gegen Mittag, in einer lauschigen Tapas-Bar, das erste Bier mit ein paar Häppchen (Chorizo, Jamón, Manchego, Gambas al ajillo, Pimientos, Tortilla) bestellen.
Spät abends in einem typisch andalusischen Restaurant einkehren, regionale Spezialitäten schlemmen und süffigen Rotwein trinken.
Den Tag auf einer Plaça ausklingen lassen, mit Flamenco-Darbietungen und einem dunklen Pedro Ximénez im Glas.
Glücklich und voller neuer Eindrücke einschlafen, im Hintergrund das Meeresrauschen.



April, mein Geburtsmonat, wäre eine ideale Reisezeit. Angenehme Temperaturen, kaum Niederschlag und bereits mit zahlreichen Festen im Kalender. Zum Beispiel die Semana Santa mit grossartigen Prozessionen oder die Feria de Abril, das grösste Volksfest Andalusiens.


Ich werde mich darum kümmern...!
















Donnerstag, 9. Januar 2014

Buchhaltungswahnsinn

Im Rahmen einer möglichen Wohneigentumsfinanzierung wurden mir soeben die nackten Tatsachen meines Finanzhaushaltes präsentiert,... eine äusserst interessante und spannende Erfahrung.

  • Ausgaben für Wohnen: Ich muss fast 45 Tage pro Jahr arbeiten, um meine aktuelle Wohnsituation zu finanzieren! Oha,… nicht gerade wenig,… beinahe das Doppelte meiner Urlaubstage!
  • Ausgaben für Verpflegung: 12,25 % meines Nettolohns geht jährlich für die Verpflegung drauf. Passt schon,… ich trinke und esse für mein Leben gern,… ist ja auch eine Art Investition in den eigenen Körper!
  • Ausgaben für Steuern: 11,32 % gehen für Vater Staat weg. Hat sich gegenüber Bern zwar massiv verbessert,… aber ich erkenne dennoch Optimierungspotential!
  • Ausgaben für Sparen: Ich leiste jährlich 162 Arbeitsstunden, um etwas auf die hohe Kante zu legen,… für meine Nichte, mein Patenkind und meinen eigenen Lebensabend!
  • Ausgaben für Versicherungen: Die ganzen Rechnungen für Krankenkasse, Auto-, Hausrat- und Reiseversicherungen fressen jährlich 4,34 % meines Nettoeinkommens weg. Das Wort „Versicherungsbetrug“ klingt plötzlich unheimlich verlockend!
  • Ausgaben für Kommunikation: Mein Komfort-Paket für Festnetz- und Mobiletelefonie, Internet und Digital-TV kostet mich nur geringfügig weniger als die Versicherungen. Damit ich mein jährliches Gequatsche und Vergnügen im World Wide Web bezahlen kann, muss ich pro Jahr 8 (in Worten: ACHT!) Tage arbeiten! Eindeutig zu viel. Und eindeutig der falsche Telekommunikationsanbieter!
  • Ausgaben für Mobilität: 3,43 % gehen für den jährlichen Ärger auf Schweizer Strassen und Schienen drauf! Ich bin bekloppt…!
  • Ausgaben für Gesundheit: Die jährlichen Ausgaben betragen lediglich 2,74 %. Weiss noch nicht, wie ich diesen Wert einschätzen soll,… dachte immer, mein Körper ist mir wichtiger!
  • Ausgaben für Sonstiges: Satte 20,47 % - und somit gleich viel wie für die die Ausgabenposition „Wohnen“ – gehen für sonstige Ausgaben wie beispielsweise Reisen, Kleider/Schuhe, Ausgang, Zeitschriften, Geschenke, Rauchen etc. weg! Erschreckend: Die Ausgaben für Rauchen sind höher als meine jährlichen Krankenkassenprämien!!! Ich sollte sofort aufhören… oder die Franchise reduzieren,… für den ganzen Scheiss, der kommen wird…!
Unter dem Strich bleibt ein Einkommen aus 33,5 Arbeitstagen, das nicht zugeordnet werden kann bzw. zur freien Verfügung steht. Leider reicht es noch nicht ganz für die saubere Finanzierung des Traumhauses.

Noch nicht!

Donnerstag, 19. September 2013

Und sonst so...?

Keine Ahnung,… ehrlich gesagt, weiss ich nicht mal, wo ich anfangen soll.

Passiert mir selten,… aber so ist das Leben. Es gibt Tage, da verliert man den Überblick… oder wie es Riddick formulieren würde: „There are bad days and then there are legendary bad days!“. Ist so,… manchmal läuft es und manchmal nicht. Zur Zeit eher zu viel und nicht wie geplant,… beruflich wie privat. Nüchtern betrachtet ist es jedoch Jammern auf hohem Niveau,… ich bin überzeugt, dass nichts ohne Grund geschieht und jeder für sein eigenes Glück verantwortlich ist!

Beruflich läuft es rund,… eigentlich ist die Hölle los. Wir stehen kurz vor Kampagnenende und laufen auf den letzten Metern,… aber auch auf dem Zahnfleisch. Wie immer passiert hier alles auf den letzten Drücker,… und vielen Umwegen. Freue mich, wenn die erste Oktoberwoche vorbei ist,… muss unbedingt ein paar Tage frei nehmen,… die Füsse hochlegen,… den Kopf lüften,… Überblick gewinnen. Und Zeit mit meiner Liebsten,… gemeinsame Zeit,… wertvolle Zeit! Das kam die letzten Tage und Wochen eindeutig zu kurz… und wenn, war irgendwie war der Wurm drin,… alles eher suboptimal,… für beide! Fühle mich dafür verantwortlich,… kann einiges verbessern und beitragen,… mehr Rücksicht nehmen,… konsequenter sein!

Mir ist aufgefallen, dass mich viele Alltagssituationen nerven,… vorallem im Öffentlichen Personennahverkehr: Die chronischen Verspätungen der S-Bahn bringen mich irgendwann an den Rand der Verzweiflung. Oder Mitreisende wie gestresste Mütter, die während der Rush Hour mit ihren schreienden Kleinkindern ein ganzes Abteil nerven,… oder pubertierende Jungs, die am Perron rumspucken wie Lamas und nebenbei nur Müll reden,… oder ältere Damen, die sich neben mich setzen und in einer Wolke aus Altweiber-Parfum langsam vor sich hin stinken,… oder magersüchtige Teenies, die an ihren Fingernägeln rumkauen und ihr Smartphone mit eingeschalteten Tastaturtönen bedienen. Irgendwann mutiere ich zum zweiten Dexter,… irgendwann…!

Es gab aber auch ein paar heitere Momente: Meine Nichte hat ihren ersten Zahn (im zarten Alter von 10 Monaten!) bekommen,… kaut jetzt also offiziell mit Gebiss,… oder das bunte Paar Flykit One+, welches mir Nike geschenkt hat,… kann ich gut für den neuen Kettler Hometrainer brauchen, den die Liebste Anfangs Woche angeschleppt hat. War ein riesen Spass, das Ding in zwei Stunden aufzubauen,… bin fast verzweifelt! Dann habe ich aber Bumble, ein glänzender Hoptimist, der zu Hause vor sich rumhüpft und einen auf gute Stimmung macht. Überhaupt ist zu Hause so einige im Umbruch,… sind ja jetzt schon ein Jahr in der Bude. Die weisse Lounge kommt raus, eine Neue rein. Die Liebste hat Verbesserungspotential entdeckt… und wenn sie mal etwas ausgefressen hat, dann macht sie es auch. Das liebe ich an ihr, sie redet nicht nur – sie macht!

Machen werden wir in den nächsten Tagen so einiges,… am Wochenende geht es kurz nach Deutschland,… zur Shopping-Tour,… nächste Woche heben wir hoffentlich mit der Tante JU ab (bei gutem Wetter!),... stehen auf dem roten Teppich des Zurich Film Festivals,… entscheiden uns für einen sinnvollen Nachfolger (Cabrio) des bestehenden Dreiers (Coupé) und treffen weitere Vorkehrungen für unseren grossen Tag.

Einfach immer alles schön der Reihe nach… dann klappt das auch!

Montag, 2. September 2013

Amuse-Bouches aus Instagram (35/2013)

... oder Fünf Dinge aus dem Real Life


{Manchmal entdeckt man ganz unerwartet wirklich schöne Ecken in der Stadt,... so wie hier bei einem Bummel durch den Rennweg, eine der ältesten Strassen der Altstadt von Zürich.}



{Wahre Worte von Züri West zum Ende des Sommers: dr summer isch vrbii - es isch es heisse summer gsii - u es isch viu passiert - u d wäut drääit sech no geng - we me ferie het u gllich verdient - un es lüftli geit u d sunne schiint - isch ds läbe hie doch gar nid mau so schlimm - we me luegt was uf dr wäut so geit - u we me list was aus ir ziitig schteit - hei mir doch hie nid würklech grund zum gränne - solang dr chare louft u dini mannschaft gwinnt - u 's öppe für ne nöii schibe längt - ligts eigentlech doch no grad eso drinne - solang am morge geng e nöiie tag afaat - solang no chole chöme we me ds chärtli inelaat - solangs es biud git we me ar ferbedienig drückt u solang me aus ma frässe wo me schlückt}



{Mein Strohwitwer-Dasein hatte letzten Freitag ein Ende,... Grund genug, eine Flasche zu öffnen. Endlich herrscht zu Hause wieder Ruhe und Ordnung,... insbesondere Ordnung!}



{Wer an einem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest König werden will, muss früh damit anfangen. Das Outfit dieses kleinen Mannes stimmt schon mal... und wer weiss, vielleicht klopft er in einem Vierteljahrhundert auch das Sägemehl vom Rücken seiner Gegner.}



{Flach, flacher, Lotus Evora S. Ein- und Aussteigen ist ohne Schuhlöffel beinahe unmöglich,... beinahe beängstigend! Aber auch sonst hat mich dieser britische Mittelmotor-Sportwagen mit japanischem Motor nicht wirklich überzeugt. Schön anzusehen,... that's it!}

Freitag, 23. August 2013

Amuse-Bouches aus Instagram (34/2013)

... oder Fünf Dinge aus dem Real Life

{Nach zwei Monaten verletzungsbedingter Pause endlich wieder in Turnschuhen unterwegs gewesen,... ganz locker und bei schönstem Wetter. Mensch,... wie ich das vermisst habe!}


{Sonnenuntergang auf der heimischen Terrasse, ein Anblick zum Niederknien.


{Kundenservice Deluxe - So muss das sein! Bin gespannt, was am Ende dabei rauskommt.}


{Teambildungs-Seminar und Foxtrail in Zürich - Viel entdeckt, gelernt und gelacht!}


{Die limitierte Sélection de l'Été von Lindt entdeckt - Sommerliche Genussmomente vom Feinsten! Wer mitschlemmen will, haut mir bis 31.08.2013 einen Kommentar rein, ich verlose nach dem Zufallsprinzip 3 x 6 Kreationen von der Excellence Sommer Promotion, bestehend aus Fraise Intense, Passion Fruit Intense, Cranberry Intense, Noix de Coco Intense, Menthe Intense und Orange Intense!}

Freitag, 16. August 2013

Fünf Dinge aus dem Real Life...

... oder Instagram, denn irgendwie haben sich meine digitalen Aktivitäten dorthin verschoben,... vielleicht weil es dort noch schneller und einfacher geht (früher hat das Blogger-Dashboard viel smoother funktioniert, aber heute,... ich weiss ja nicht,... Google war auch schon besser!).

Oprah, diese kleine, etwas stärker pigmentierte Amerikanerin mit dicker Geldbörse war in Zürich und hat sich persönlich benachteiligt gefühlt (irgendetwas mit Rassismus und so... wegen einer Verkäuferin... und einer Krokotasche für 35k). Das Dossier "Täschligate" ist danach um den ganzen Globus gezogen und hat vielerorts für Kopfschütteln gesorgt. Dabei bin ich mir ganz sicher, dass Oprah einfach nur Hunger hatte!

Dank Geschäftspartnern bin ich beim ersten 3D OpenAirKinoFestival dabei,... wird bestimmt spassig, wenn das Wetter stimmt!


Nach einem Zwischenfall im heimischen Schlafzimmer musste ich mit meiner Liebsten kurz beim Schwedischen Möbelgiganten vorbeischauen,... aber sowas tut man sich nicht ohne Stärkung an. Ich finde Köttbullar geht immer!


Am Mittwoch Abend hat mir meine Liebste einfach so eine Tüte aus dem Haus Hermès in die Finger gedrückt und gelächelt. Normalerweise wird Mann dabei vorsichtig (in der Regel folgt ja noch was...!), aber sie hatte einfach Zeit und Lust, mir einen Ledergürtel aus feinstem Box-Kalbsleder mit Metallschliesse aus Palladium zu schenken. Scheinbar war ich in letzter Zeit wirklich brav genug!


Gestern einen zweiten Augenschein im Baur au Lac genommen... und die verantwortlichen Leute vor Ort getroffen... zum ersten Meeting in eigener Sache. Mann oh Mann, die haben es wirklich drauf,... könnte echt was werden! Den Wunschtermin haben wir jedenfalls mal reserviert.



Freitag, 2. August 2013

Du merkst, dass du alt wirst, wenn...

  • ... du nach zwei Tagen feiern (Sommerfest und 1. August) physisch total im Eimer bist!
  • ... du nicht nur an Sportwagen Interesse hast, sondern auch an Vorteilen von Kinderwagen!
  • ... du dich an Parties im Freundeskreis mit drei Generationen unterhalten kannst!
  • ... du lieber Kleinkinder mit ferngesteuerten Quadrocopter spielen lässt!
  • ... du früher viel mehr essen konntest (ohne schlechtes Gewissen)!
  • ... du für Sport immer öfters Ausreden suchst... und findest!
  • ... du am Morgen bereits vor dem Wecker wach bist!
  • ... du bei 36 °C lieber geschlossen Cabrio fährst!
  • ... du dich auf ein ruhiges Wochenende freust!
So ein Mist,... denn gemäss Bundesamt für Statistik habe ich noch 55,56 % meiner Lebenserwartung (81,7 Jahre) vor mir!

Dienstag, 25. Juni 2013

Und sonst so...?

Na ja,... mal abgesehen davon, dass ich gefühlstechnisch zur Zeit in einem Rollercoaster (erste Reihe!) sitze, läuft hier eigentlich alles rund,... na ja,... also fast! Es gibt Ereignisse, die braucht kein Mensch und doch gehören sie zum Leben dazu... und es gibt Momente, die sind so toll, dass sie nach einer Wiederholung schreien. Leben auf der Achterbahn eben.

Aufmerksame Leser haben unter Umständen mitbekommen, dass mein Projekt "Sommerfigur 2013" leicht ins Hintertreffen geraten ist. Grund hierfür ist eine Tendinose des Oberschenkel Bizeps. Hat vor ein paar Wochen angefangen und sich gestern Abend schmerzhaft verschärft,... nach 3 km war Ende im Gelände.

Dafür ist im trauten Heim alles bestens,... den grossen Hagelschlag vom 18. Juni haben wir schadlos überstanden. Wir haben herausgefunden, dass auf unserer Dachterrasse locker 25 Leute Platz haben und sich bestens amüsieren können,... den neuen Gartenmöbeln sei Dank! Etwas mehr Sorgen machen uns hingegen die Pflanzen,... die Buchsbäume sahen definitiv schon frischer aus,... die Calla steht am Ende ihrer Blütezeit und die Seerose hatte gegen kleine Menschenfinger nicht den Hauch einer Chance.

Wirklich Freude macht jedoch die Inneneinrichtung,... hier habe ich mit meiner Liebsten den Lottosechser gezogen! Ich staune immer wieder, wie sie mit minimalen Mitteln das maximale Ergebnis herausholt,... manchmal sogar mit kleinen Botschaften, die eine grosse Wirkung haben!

Mein Dreier läuft auch wieder rund, die Hochdruckleitung zum Lenkgetriebe war defekt und wurde ersetzt. Kostete mich ein kleineres Vermögen und vierzehn Tage Zeit, aber jetzt ist die Maschine wieder fit. Zwischenzeitlich durfte ich mit einem Mini Cooper die Strassen unsicher machen, aber das fand ich eher langweilig. Die Büchse war zwar handlich und leuchtete im Innenraum wie eine Discokugel, aber der Fahrspass blieb auf der Strecke. Kleiner Hubraum ist wie Sex auf Zolpidem,... geht einfach nicht!

Im Job läuft es rund,... sollten wir unsere Ideen umsetzen können, stampfen wir im Herbst eine coole Kampagne aus dem Boden. Und zertifiziert bin ich auch,... sogar dreifach! War eine spannende Erfahrung, nach Jahren der Prüfungsabstinenz wieder einmal unter Druck Wissen abzuliefern. So kann es weitergehen,... ich fühle mich wohl!

Mit grosser Freude (und Dankbarkeit!) habe ich festgestellt, dass sich mein persönlicher Troll zurückgezogen hat. Ist immer wieder schön, wenn sich am Ende doch noch die Vernunft durchsetzt. Vielleicht sollte ich aber an dieser Stelle nichts verschreien,... Totgesagte leben bekanntlich länger, als einem lieb ist... und Zombies sind zur Zeit ja mächtig in Mode. World War Z werde ich mir übrigens demnächst in 3D anschauen,... bin gespannt, was Marc Forster für über 200 Mio. Dollar produziert hat.

Dann wären da noch die Ferien, welche hier bald ins Haus stehen. Gestern kamen die Reiseunterlagen von EWTC (toller Reiseveranstalter, kann ich wärmstens empfehlen!) an,... in 19 Tagen geht es los,... erst etwas Wellness im Schweizerhof Lenzerheide,... danach Tiefenentspannung im Grace Santorini inkl. Sonne, Strand und Meer sowie First Class Futter aus der griechischen Küche. Meine Liebste kennt die Insel bereits in und auswendig, ohne je einen Fuss darauf gesetzt zu haben,... die Vorfreude ist riesig!


Doch,... es läuft viel... und ein paar Überraschungen sind auch noch geplant... aber dazu später mehr...!

Donnerstag, 18. April 2013

In tranquillitate vis

Na also,... geht doch,... das mit dem Frühling... und dem Wetter! Da sich das Klima seit letzten Freitag sehr zu meinen Gunsten entwickelt hat, kann die hauseigene Terrasse endlich ordentlich genutzt werden. Und wenn man eine Frau hat, die sich in ihrer spärlichen Freizeit um den Feinschliff kümmert, kommt das gefühlstechnisch einem Lottosechser (mit Zusatzzahl) verdammt nahe. Auf jeden Fall präsentiert sich die Terrasse in einem 1A Zustand. Hier ein paar neue Pflanzen,... da ein paar frische Kräuter... und überall dezente Deko-Elemente. Jetzt muss ich mich eigentlich nur noch um den Grill kümmern, dann ist diese "Oase der Ruhe" perfekt,... wobei man solch' heikle Projekte ja keinesfalls überstürzt umsetzen sollte. Eine Projektplanung muss her... und ein paar kühle Flaschen Bier... und Fleisch... und Freunde!

Freitag, 12. April 2013

Gefühle ohne Namen

Was wären wir ohne Gefühle wie Freude, Angst, Liebe oder Hass? Und was wären wir ohne Gefühle, für die es keinen Namen gibt,... wie diese hier:

Der Stolz auf die eigene Frau,
wie sie da vorne gerade so steht.

Die Wut auf den Überbringer
der schlechten Nachricht.

Die Verwunderung über die seltsamen
Probleme eines anderen Menschen.

Das Glück, dass aus einer zufälligen
Begegnung echte Liebe geworden ist.

Die Scham, wenn in der Flughafentoilette die
Putzfrau reinplatzt und ungerührt durchwischt.

Die Sehnsucht, sich jetzt wie ein Kind auf
den Boden zu schmeissen und loszubrüllen.

Die Genugtuung, wenn dir klar wird, dass
dies wirklich die richtige Entscheidung war.

Die Peinlichkeit, beim
Popeln erwischt zu werden.

Die Freude über warme
Füsse im Sommer.

Der wachsende Zorn beim Auseinanderfriemeln
eines verknoteten Schuhbändels.

Die Erleichterung, dass
ihr das Geschenk gefällt.

Die Seligkeit, sich in ein
frisch bezogenes Bett zu legen.

Die Verzweiflung über
die ersten grauen Haare.

Das Unbehagen vor diesem Treffen,
bei dem sich alles entscheiden wird.

Die Peinlichkeit, voll gegen
eine Glastür gerannt zu sein.

Die Einsamkeit
nach dem Abschied.

Beherzte Grantigkeit gegenüber Menschen, die an
der vollen Kasse verzweifelt nach Kleingeld suchen. 

Donnerstag, 4. April 2013

Kung Fu Panda

Glauben Sie mir,… wenn Ihnen jemand in der Einschlafphase, also dann, wenn Sie bereits entspannt und mit geschlossenen Augen im Bett liegen, mitteilt, dass Sie mit 36 Jahren alt sind und Sie im nächsten Satz noch mit Kung Fu Panda vergleicht,… können Sie eigentlich gleich wieder aufstehen! An einen erholsamen Schlaf ist jedenfalls nicht mehr zu denken, denn Sie sind in den darauffolgenden Stunden mit vielen Fragen beschäftigt. Fragen zum Alter, geistiger und körperlicher Fitness, Lebensziele und Kung Fu Panda.

Das Schlimmste trifft Sie aber erst am darauffolgenden Morgen.
Im Bad.
Vor dem Spiegel.
Nackt.
Von Angesicht zu Angesicht.


Frage am Rande: Kann dieser Kung Fu Panda eigentlich etwas?

Donnerstag, 28. Februar 2013

Dinge, die Zürich sympathisch machen

Ich bin zwar erst seit ein paar Wochen hier in Zürich zu Hause, aber dennoch fallen mir bereits Dinge auf, die diesen Kanton/diese Stadt - im Vergleich zu Bern - sympathisch machen:
  • Moderate Steuerbelastung: Im Vergleich zu Bern ist Zürich ein echtes Steuerparadies. Nach Eintreffen der ersten Ratenrechnung für die Steuern auf den drei Ebenen Bund, Kanton und Gemeinde dachte ich spontan an die Durchführung einer kleinen "Tax Party". Die Steuerbelastung ist wirklich moderat und im nationalen Vergleich äusserst attraktiv.
  • Kultur und Kulinarik: Im Vergleich zu Bern ist Zürich ein echtes Vergnügungs- und Genussparadies. Egal ob Club, Bar, Kino, Zoo, Museum, Theater, Oper, Fast Food Kette oder Fine Dining Restaurant - hier schlackern einem die Eier! Die Auswahl ist so vielfältig, wie die Anzahl Hundehaufen auf den Strassen von Paris.
  • Einkaufsmöglichkeiten: In Zürich kein Geld auszugeben, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Das liegt einerseits am gigantischen Angebot - egal ob edle Boutiquen, 0815-Geschäfte oder versteckte Perlen an unerwarteten Orten - andererseits an den langen Öffnungszeiten. Es hat alles und noch etwas mehr.
  • Internationale Unternehmen: Was in der Wirtschaft Rang und Namen hat, ist in Zürich präsent. Und mit vielen darf ich heute und in Zukunft zusammenarbeiten. Im verstaubten Bundesbern musste man solche Unternehmen schon beinahe suchen.
  • Servicepersonal: Als zahlungsbereiter Kunde ist man hier noch König! Das Servicepersonal ist aufmerksam, freundlich und schnell. Vielleicht liegt es an meiner freundlichen Ausstrahlung, meiner zuvorkommenden Art oder meinem überaus sympathischen Dialekt, aber ich werde hier wirklich besser bedient!
  • Zürichsee: Direkt vor der Haustüre. In Form einer Banane. 28 km lang und an der tiefsten Stelle 136 Meter tief. Das Wasser hat Trinkwasserqualität. Lebensqualität pur. Ich freue mich auf den Sommer 2013!
  • Öffentlicher Personennahverkehr: Dank dem dichtesten Nahtransportsystem der Welt findet man in Zürich immer einen fahrbaren Untersatz - egal wann und wo.
  • Stil und Modebewusstsein: Während der/die Berner/in in Sachen Mode eher auf textilen Einheitsbrei aus grossen Modehäusern mit wenig Buchstaben setzt, trifft man hier auf Menschen, die sich hochwertig, gewagt, bunt oder extravagant kleiden. Und zwar vom Scheitel bis zur Sohle - es wirkt alles etwas stimmiger, stilvoller oder kreativer!
Doch,... so langsam komme ich hier an und beginne mich wohlzufühlen. Zürich ist eine tolle Stadt!

Montag, 7. Januar 2013

Liste offener Punkte 2013

Soeben eine Liste offener Punkte (LoP) für das Kalenderjahr 2013 veröffentlicht. Es gibt viel zu tun, packen wir es an! Abgerechnet wird am 31.12.2013.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Sentimentale Gedanken zum Jahresende, Teil I

Das Kalenderjahr 2012 hat noch 13,5 Tage auf der Uhr, danach ist Schluss. Mir wird bewusst, wie schnell 365 Tage vorbei gehen,... wie schnell sich Pläne, Ziele und Prioriäten verändern. Es ist der pure Wahnsinn. Früher, als ich noch zur Schule ging, erschien ein Jahr endlos lange. Jetzt, wo ich erwachsen bin, rast die Zeit in Lichtgeschwindigkeit vorbei. Das Leben ist kurz,... die verfügbare Zeit kostbar!


"Es ist nicht alles Gold, was glänzt, aber es glänzt auch nicht alles, was Gold ist."  

Ich habe 2012 viel erreicht,... mehr als ich mir selber vorgestellt habe. Aber ich habe auch einiges vernachlässigt. Gewisse Menschen, die mir wichtig sind oder eigene Ideen und Pläne, die ich angefangen, aber (noch) nicht konsequent zu Ende geführt habe. Daran muss ich 2013 arbeiten!

Alles in allem bin ich jedoch glücklich, denn 2012 hätte auch anders verlaufen können. Ich bereue nichts,... ganz im Gegenteil. Und für gewisse Entscheidungen klopfe ich mir selber auf die Schulter,... sogar dann, wenn sie mich emotional aufwühlen. Alles ist gut!

Montag, 26. November 2012

Persönliche Weichenstellung V

Hätte mir vor einem Jahr jemand gesagt, dass ich im Kalenderjahr 2012 alles auf den Kopf stellen und neu anfangen werde, hätte ich ihn vermutlich für verrückt erklärt. Aber er/sie hätte Recht gehabt,... ich habe meinem Leben in den letzten Wochen und Monaten eine komplett neue Richtung gegeben.

Auslöser, Ursache, Grund und Motivation für diesen Richtungswechsel war und ist eine Frau. Nicht irgendeine Frau,... sondern die Frau, die man im Leben genau ein Mal trifft. Es gäbe 1'000 Adjektive, mit denen ich sie beschreiben könnte, aber es würde nicht erklären, was sie so einzigartig macht. Bei, mit und wegen ihr fühle ich mich behütet, geborgen und verstanden, kann mich fallen, (ver)leiten und Dinge geschehen lassen,... immer mit dem Wissen, dass alles gut und richtig ist,... sie hinter mir steht und auf mich acht gibt. Ohne wenn und aber! Und dieses Gefühl,... diese Sicherheit, ist der Grund, weshalb ich heute bin, wo ich bin.

An einem neuen Ort,... mit neuen Menschen,... in einem neuen Kanton,... einer neuen Stadt,... in einer neuen Wohnung... und schon bald (ich zähle die Tage) in einer neuen Funktion mit neuen Herausforderungen bei einem neuen Arbeitgeber.

Nun wird es Zeit, im persönlichen Navigationssystem die Detailkoordinaten einzugeben. Die neue Ortschaft ist erreicht,... jetzt muss ich nur noch "nach Hause" kommen!