Montag, 30. April 2012

Im Rennen

"Wer sich an Regeln hält, muss sich nicht rechtfertigen (oder bleibt im Rennen)", sagt Wikipedia. Die Frage ist nur, wo Regeln herkommen bzw. wer sie erlässt.

Mmh,... ich habe meine eigenen Regeln,... hatte ich schon immer. Und die können gar nicht sooo verkehrt sein, denn ich bin immer noch im Rennen.

Begegnung der dritten Art

Als ich mit diesem Blog begann, war ich auf der Suche nach einem Slogan,... einer Idee,... einer Aussage, die sinnbildlich für den Inhalt dieses Blogs stehen sollte. Ich machte mir damals ein paar Gedanken, erstellte bei einem Glas Wein ein kleines Mindmap, wägte ab, legte alles zur Seite und entschied mich Tage später für "Augenblicke, Gedanken und Momente eines Schweizers". Eine sehr generelle Aussage, die jedoch genau das beschreibt, was ich festhalte.

Mein Blog hat in all den Jahren schon zahlreiche Änderungen erfahren: Das Design hat sich x-fach geändert, der Schreibstil wechselte von der 3. in die 1. Person und die Inhalte wurden insgesamt persönlicher. Zum Schutz meiner Privatsphäre wahre ich mir bis heute den Teil an Anonymität, den ich für notwendig und sinnvoll erachte.

Rückblickend gesehen, ist jeder Post eine Momentaufnahme, den ich selbst dann stehen lasse, wenn er den heutigen Bedingungen/Gegebenheiten/Gedanken nicht mehr entspricht. Das ist gut so und eröffnet mir gelegentlich ganz interessante Einsichten in meine eigene Vergangenheit. Erstaunlich, was ich bereits alles anstellen, erfahren, erleben und mitmachen durfte.

Was ich jedoch am vergangenen Wochenende erleben konnte, sprengt den Slogan dieses Blogs. Eine Begegnung der dritten Art, die derart souverän gelöst wurde, dass mir als Aussenstehender irgendwie die Worte fehlen. Und dennoch fühle mich gut,... gut und sicher!

Freitag, 27. April 2012

Auf der Autobahn des Lebens

Das Leben ist wie eine Fahrt auf der Autobahn: In der Regel läuft alles wie am Schnürchen, man hat freie Fahrt, kann cruisen, gelegentlich überholen und kommt gut vorwärts. Und manchmal gerät etwas ins Stocken oder kommt kurzfristig zum Stillstand. Was zählt, ist das Ziel und gelegentlich kann es nicht schaden, mal inne zu halten, um die Umwelt bewusst wahrzunehmen. Tja,... das Leben,... ich liebe es,... mit Vollgas oder im Stau.

Impressionen von meiner Autobahn (Arbeitsweg):





Donnerstag, 26. April 2012

Peinlich

Tststs,... peinlich, peinlich,... wenn 50 Personen auf eine warten und diese zu spät, verschlafen und lumpig angezogen auftaucht.

- live aus einer Präsentation

Gesendet via iPhone 3GS

Mittwoch, 25. April 2012

"King of Chaos"...

... so würde ich meinen Chef beschreiben, wenn mich jemand fragt. Optional würden auch Begriffe wie "King of Post-It" oder "King of plastic folders" passen. Seine Arbeitsmethodik macht mir Angst. Seine Art Aufgaben zu delegieren auch. Und seine Art zu kommunizieren sowieso.

Mein Chef hinterlässt zur Zeit einen verwirrten Eindruck. Vielleicht merkt er, dass die Blütezeit seines Lebens vorbei ist und es langsam auf die letzte Reise geht,... die letzte Reise, bevor die Flügel montiert werden. Muss schlimm sein... und ich frage mich manchmal, ob man(n) sich im Alter freut oder eher irritiert ist, wenn sich in den frühen Morgenstunden (noch) eine morgendliche Erektion bemerkbar macht. Ich weiss es nicht... genauso wenig, ob die Inkontinenz bereits seinen Schlafrythmus beeinflusst. Er wirkt ganz einfach zerstreut und der zunehmende Haarausfall trägt bestimmt auch dazu bei, dass seine Falten immer tiefer werden.

Ja,... er tut mir leid! Klar, er hat viel um die Ohren und kann schlecht nein sagen, aber er muss ja auch nicht überall seine Finger im Spiel haben! Leute befähigen, Aufgaben delegieren und Vertrauen schenken wären ein guter Anfang. Aber nein, er produziert lieber ein Chaos und verliert langsam aber sicher den Überblick... der Rest den Verstand!

Erfreulich ist, dass er nach einer verbalen Auseinandersetzung seine Arbeitsmethodik kritisch hinterfragt hat und Besserung gelobt. Leider zweifle ich an seiner Taktik, denn er hat sich heute Morgen mit Post-It (in verschiedenen Grössen), Plastikmappen (in verschiedenen Farben) und zusätzlichen Ablagefächern eingedeckt. Damit will er seinen Arbeitstisch, der aussieht, als wäre eine Splittergranate in einem Misthaufen explodiert, neu organisieren. "Übersicht hat erste Priorität", meinte er heute Morgen mit einem verkrampften Lächeln auf den Stockzähnen.

Mir wird bei der Vorstellung, dass dieser Misthaufen in Plastikmappen unter Post-It Zetteln verschwindet, schlecht. Ganz einfach schlecht!

Montag, 23. April 2012

Matsch!

Eine 15-seitige Submission ergibt ein 64-seitiges Lösungskonzept und ein zermatschtes Hirn! Ich kann nicht mehr,... ich kann echt nicht mehr. Brauche jetzt ein koffeinhaltiges Getränk,... ganz egal ob warm oder kalt,... Hauptsache sofort!

Die Antwort auf die Frage aller Fragen

Die Antwort auf die Frage aller Fragen, nämlich die nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, hat mich kurz vom Hocker gehauen.

Ganz ehrlich? Ich bin sprachlos,... wirklich sprachlos!!!