... so würde ich meinen Chef beschreiben, wenn mich jemand fragt. Optional würden auch Begriffe wie "King of Post-It" oder "King of plastic folders" passen. Seine Arbeitsmethodik macht mir Angst. Seine Art Aufgaben zu delegieren auch. Und seine Art zu kommunizieren sowieso.
Mein Chef hinterlässt zur Zeit einen verwirrten Eindruck. Vielleicht merkt er, dass die Blütezeit seines Lebens vorbei ist und es langsam auf die letzte Reise geht,... die letzte Reise, bevor die Flügel montiert werden. Muss schlimm sein... und ich frage mich manchmal, ob man(n) sich im Alter freut oder eher irritiert ist, wenn sich in den frühen Morgenstunden (noch) eine morgendliche Erektion bemerkbar macht. Ich weiss es nicht... genauso wenig, ob die Inkontinenz bereits seinen Schlafrythmus beeinflusst. Er wirkt ganz einfach zerstreut und der zunehmende Haarausfall trägt bestimmt auch dazu bei, dass seine Falten immer tiefer werden.
Ja,... er tut mir leid! Klar, er hat viel um die Ohren und kann schlecht nein sagen, aber er muss ja auch nicht überall seine Finger im Spiel haben! Leute befähigen, Aufgaben delegieren und Vertrauen schenken wären ein guter Anfang. Aber nein, er produziert lieber ein Chaos und verliert langsam aber sicher den Überblick... der Rest den Verstand!
Erfreulich ist, dass er nach einer verbalen Auseinandersetzung seine Arbeitsmethodik kritisch hinterfragt hat und Besserung gelobt. Leider zweifle ich an seiner Taktik, denn er hat sich heute Morgen mit Post-It (in verschiedenen Grössen), Plastikmappen (in verschiedenen Farben) und zusätzlichen Ablagefächern eingedeckt. Damit will er seinen Arbeitstisch, der aussieht, als wäre eine Splittergranate in einem Misthaufen explodiert, neu organisieren. "Übersicht hat erste Priorität", meinte er heute Morgen mit einem verkrampften Lächeln auf den Stockzähnen.
Mir wird bei der Vorstellung, dass dieser Misthaufen in Plastikmappen unter Post-It Zetteln verschwindet, schlecht. Ganz einfach schlecht!
Mittwoch, 25. April 2012
Montag, 23. April 2012
Matsch!
Eine 15-seitige Submission ergibt ein 64-seitiges Lösungskonzept und ein zermatschtes Hirn! Ich kann nicht mehr,... ich kann echt nicht mehr. Brauche jetzt ein koffeinhaltiges Getränk,... ganz egal ob warm oder kalt,... Hauptsache sofort!
Die Antwort auf die Frage aller Fragen
Die Antwort auf die Frage aller Fragen, nämlich die nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, hat mich kurz vom Hocker gehauen.
Ganz ehrlich? Ich bin sprachlos,... wirklich sprachlos!!!
Ganz ehrlich? Ich bin sprachlos,... wirklich sprachlos!!!
Freitag, 20. April 2012
Was für eine Scheisse!
Mann,... Mann,... Mann,... egal wo man hinschaut, egal wie alt jemand ist, jede/r drückt auf seinem iPhone, iPad, Galaxy, HTC oder BlackBerry rum.
Jede und jeder! Immer! Egal wann und wo!
Wir informieren uns über Wetter, Börenkurse, Kinoprogramm und Zugsverbindungen, lesen Mails, Blogs und Zeitungen, schauen Youtube, Vimeo und Pornos, kaufen und verkaufen Dinge, die wir brauchen oder nicht, kommunizieren bei Facebook, Google+ und Twitter mit Leuten, die wir Freunde oder Follower nennen, dokumentieren jede Lebenssituation mit mind. 5 Megapixel, um diese nachträglich mit speziellen Apps zu bearbeiten, fahren Autorennen und ballern verärgerte Vögel über den Haufen oder schotten uns komplett ab und beschallen uns mit Klängen von Adele, Rammstein oder Unheilig.
Und wenn wir das nicht tun, hängen wir schreiend am Telefon, spamen unsere sozialen Kontakte mit WhatsApp- oder SMS-Meldungen zu, sind immer auf der Suche nach einem offenen WLAN oder regen uns über die mangelnde Abdeckung des Providers auf.
Was für eine Scheisse! Wir werden noch das Kommunizieren verlernen,... das Kommunizieren mit Sprache,... von Angesicht zu Angesicht,... mit Gefühlsregungen und so.
Und was für eine Scheisse, wenn man am frühen Morgen das Haus mit vollem Akku verlässt und vier Stunden später - so wie ich jetzt - nur noch 9 % hat.
Jede und jeder! Immer! Egal wann und wo!
Wir informieren uns über Wetter, Börenkurse, Kinoprogramm und Zugsverbindungen, lesen Mails, Blogs und Zeitungen, schauen Youtube, Vimeo und Pornos, kaufen und verkaufen Dinge, die wir brauchen oder nicht, kommunizieren bei Facebook, Google+ und Twitter mit Leuten, die wir Freunde oder Follower nennen, dokumentieren jede Lebenssituation mit mind. 5 Megapixel, um diese nachträglich mit speziellen Apps zu bearbeiten, fahren Autorennen und ballern verärgerte Vögel über den Haufen oder schotten uns komplett ab und beschallen uns mit Klängen von Adele, Rammstein oder Unheilig.
Und wenn wir das nicht tun, hängen wir schreiend am Telefon, spamen unsere sozialen Kontakte mit WhatsApp- oder SMS-Meldungen zu, sind immer auf der Suche nach einem offenen WLAN oder regen uns über die mangelnde Abdeckung des Providers auf.
Was für eine Scheisse! Wir werden noch das Kommunizieren verlernen,... das Kommunizieren mit Sprache,... von Angesicht zu Angesicht,... mit Gefühlsregungen und so.
Und was für eine Scheisse, wenn man am frühen Morgen das Haus mit vollem Akku verlässt und vier Stunden später - so wie ich jetzt - nur noch 9 % hat.
Donnerstag, 19. April 2012
Erschreckend beeindruckend
Ein erschreckend beeindruckendes Portrait - "Die Steigerungsform von Auto-Narr: Ferdinand Piëch" - hier geht's zum Podcast (ab 18:44)
Ich bin ehrlich gesagt etwas baff...!
Ich bin ehrlich gesagt etwas baff...!
Mittwoch, 18. April 2012
Verlobung
Erstaunlich, wie wertvoll ein einzelner Buchstabe sein kann,... wirklich erstaunlich! Aber zugegeben, A) ist es nicht immer einfach, im Paragraphendschungel den Überblick zu behalten und B) sollte man sich gewisse Formulierungen wirklich gut überlegen.
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SR 2010 Art. 90 A. Verlobung (Schweiz. Zivilgesetzbuch)
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SR 2010 Art. 90 A. Verlobung (Schweiz. Zivilgesetzbuch)
- Das Verlöbnis wird durch das Eheversprechen begründet.
- Unmündige oder Entmündigte werden ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters durch ihre Verlobung nicht verpflichtet.
- Aus dem Verlöbnis entsteht kein klagbarer Anspruch auf Eingehung der Ehe.
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Btw, hat jemand eine Ahnung, wie hoch früher das Kranzgeld (nette Umschreibung!) war oder wie es berechnet wurde? Ich frage für einen Freund!
Die Magie eines Songs
Es gibt Songs UND Songs. Die meisten laufen unbemerkt vor sich hin, einige machen gute Laune und ganz wenige haben das gewisse Etwas. Letztere sind die Songs, die hängen bleiben,... mich berühren,... nachdenklich stimmen,... meine Gedanken aktivieren,... mir ein Lachen oder eine Träne entlocken. Und es sind die Songs, die sich unweigerlich mit einem Moment,... einem Gedankengang,... einer Situation,... einer Person verbinden. Für immer!

"Los" von Patent Ochsner (Stella Nera, 1997) ist so einer. Auf Berndeutsch. Wunderschön!

"Los" von Patent Ochsner (Stella Nera, 1997) ist so einer. Auf Berndeutsch. Wunderschön!
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