Dienstag, 14. Februar 2012

Valen-Dienstag

Heute ist für viele ein besonderer Tag und den mag ich allen von Herzen gönnen,... nicht nur den Blumenhändlern. Ich nenne ihn "Valen-Dienstag" und der hat keine Bedeutung. Alles andere wäre geheuchelt, denn der Name Valentin kommt vom lateinischen valere, was "stark sein" bedeutet und das bin ich nicht. Nicht heute!



Meine Gedanken kreisen,
nur dahin, ohne Sinn.
Das Gefühl: Leere.
Nur ein Loch, schwarz und gross.
Erinnern. Lachen. Weinen.
Ich möchte nicht mehr denken,
nur das Leben leben.
Am liebsten mir dir, egal wo.
Ängste und Ärger lassen keinen Platz.
Fröhlich sein - keine Lust.
Kämpfen - keine Kraft.
Wirklich nicht?
Ich weiss es nicht.

Kommentare:

  1. Wie wärs denn mal mit Blumen schicken? Oder selber rum bringen? Soll sehr zielführend sein hab ich gehört.

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    1. Nicht heute, Frau Vanilla, nicht heute. Wäre m.E. nicht zielführend,... denke ich!

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    2. Gut, war nur eine Idee. Dann sollte aber das Patenkind wenigstens eine Schoggi bekommen.

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  2. "Das Gute an schlechten Zeiten: Pferde satteln. Weiterreiten." Kettcar

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    1. Ich kann schlechten Zeiten nichts Gutes entnehmen. Und Reiten sagt mir auch nicht zu, ich habe Angst vor Pferden. Pferde mag ich nur medium rare.

      Kettcar? Hier fehlt mir jetzt der Zusammenhang. Ich kenne nur "Bobbycar" und an dem hat mein Patenkind die helle Freude.

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    2. Kettcar ist eine deutsche Band aus Hamburg.

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  3. Das ist mit ein Grund warum ich Feiereien an solchen Tage (dazu gehörten auch die so genannten Jahrestage) gleich von Anfang an unterbinde. Schenken, Feiern, etwas Besonderes machen kann man/sollte man immer wieder zwischendurch. Wieso also ausgerechnet zu einem bestimmten Datum? Vielleicht will man ja gerade an dem Tag nicht.

    Wenn es schief geht, fühlt man sich dann wenigsten auch an diesen Tagen genauso mies wie an den anderen. Und nicht noch einen Ticken mehr.

    OT: Mein letzter Kommentar (Tierpark) verschwand mal wieder im Nirvana. Ich versteh' das nicht!

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    1. Diese Einstellung finde ich nicht grundsätzlich schlecht, es hat in der Tat was positives, insbesondere in Momenten, die einen solchen Tag trüben. Ein Mensch sollte an jedem Tag gleich viel Aufmerksamkeit bekommen, egal welches Datum. Aber sind wir nicht alle Gewohnheitstiere und unterwerfen uns gesellschaftlichen Standards? Bis zu einem gewissen Punkt jedenfalls?

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    2. Gesellschaftiche Standards = bloß nicht auffallen. In dem Punkt haben Sie völlig recht.

      Der Valentinstag dagegen ist eine riesengroße Marketing-Kampagne der Werbeindustrie. Ich persönlich möchte einfach nicht, dass mein Mann mir gerade an dem Tag was schenkt, nur weil das "allgemein" erwartet wird. Ein Geschenk an dem Tag fühlt sich einfach "nicht okay" an. Ist ein spezieller Spleen, aber so bin ich nun mal.

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  4. Das Gute an schlechten Zeiten werden Sie erst in der Lage sein zu bewerten, wenn es Ihnen wieder richtig 'gut' geht. Dann werden Sie erkennen, dass man erst durch eine Bauchlandung/Katastophe/Enttäuschung wirklich weiter gekommen ist und die Dinge viel klarer sieht und am Ende daran gewachsen ist.

    Ich habe mich von diesem Thema ja bis jetzt ferngehalten weil ich weiss, dass kluge Sprüche, Tipps, etc. in so einer Situation nichts helfen weil man gegen eine Wand läuft und sie dem Betroffenen nichts bringen oder helfen. Ich weiss wie das ist und deshalb wünsche ich Ihnen einfach alles Gute. Mit dem nicht sehr hilfreichen Hinweis: In einem Jahr sieht die Welt anders aus und Sie werden sie ebenso mit anderen Augen sehen. Mit und ohne dem was Ihnen im Moment fehlt ;-)

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    1. Ich weiß es und dennoch kämpfe ich genau jetzt mit mir und der Situation. Aber der Blick nach vorne beruhigt oft die Seele,... egal in welche Richtung der Weg geht. Danke für Ihre Worte!

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  5. Sprüche wie "Das wird schon wieder" und "Irgendwann wird es besser" kann ich selbst nicht mehr hören, egal wie wahr das auch sein mag.

    Von Tag zu Tag leben, das hilft hier derzeit.

    Wunden müssen von Innen her heilen, sonst gibt es böse Entzündungen.
    Gestehen Sie sich die Zeit zu, die sie selber benötigen.

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    1. Ja, leben und verarbeiten sind die Mittel, welche wirklich helfen. Alles andere kommt dann wieder von alleine,... irgendwann,... irgendwie.

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  6. Es gibt auch DEN Valentin (in einer Darwinschen Familien-Geschichte), der wegen einer verunglückten Liebe verstarb.
    Kraft-und hoffnungslos.
    Darum sorge ich mich nicht bei Ihnen.
    Sie brauchen keinen Heiligen für naiven Glauben oder Kommerz.
    Mut!
    Und Chapeau! für die öffentliche Sensibilität.
    Sie werden gewiß von der Herzdame gelesen und mitgefühlt.
    In Ihrem Fall braucht es keine Verfalls-oder Gewähr-Angaben.
    Sicher!

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    1. Valentin klingt für mich russisch und vielleicht sollte ich meine Rekonvaleszenzphase mit Vodka unterstützen.
      Ob ich gelesen werde weiss ich nicht, aber sie wird mir nachfühlen können. Sie kennt mich.

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  7. Sch...... 'das wird schon wieder' würd ich gern zu Ihnen sagen. Abgedroschene Worte. Und ich weiß, bis es wieder wird dauert es seine Zeit und die kommt einem endlos vor. Ich hoffe, am nächsten 14. Februar, es ist ein Valendonnerstag, nach ein oder zwei Männerreisen, haben Sie das Lachen und die Freude am Leben wieder gefunden!
    Frau B.

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    1. Dann markiere ich den 14.02.2013 mal fett und schaue, ob es so ist, wie Sie hier vorhersagen.

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  8. Lieber Herr Man in Helvetica,

    ich fand Ihre Liebesgeschichte soooo schön - vor allem, weil ich eine ähnliche habe. Meine geht schon seit vier Jahren gut und ich drücke Ihnen sowas von die Daumen, dass Sie Ihre Prinzessin vielleicht auch noch einmal überzeugen können.

    Die Charlotte aus Frankfurt ;-)
    P.S.: Es ist einer meiner Vornamen - war niemals gelogen - falls Sie sich daran erinnern.

    P.S.:Ich habe keinen Blog.

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    1. Charlotte aus Frankfurt?!? Keine Ahnung. Blackout! Aber danke für Ihre Worte und Ihr Daumendrücken!

      PS: Einen Blog erstellen Sie übrigens in 2 Minuten ;-)

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  9. Lieber Herr Man in Helvetica,

    Ihre Liebesgeschichte habe ich so sehr geliebt, sie hat mich sehr berührt, insbesondere weil ich eine ähnliche habe.

    Ich hätte meinen Lieblingsmann nicht ohne das Internet kennen gelernt. Es lohnt sich. Kämpfen Sie!

    Ganz liebe Grüße
    die Charlotte aus Frankfurt - falls Sie sich erinnern

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  10. Mir fällt insbesondere ein Satz ins Auge: Kämpfen - Keine Kraft...
    Sie glauben nicht wie viel Kraft in einem Menschen steckt, wenn er ein Ziel vor Augen hat... Also nicht aufgeben. Manchmal erreicht man sein Ziel auch über Umwege.
    Alles Gute!

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    1. Ich sehe das so: Ein verletzter Krieger sollte nie kämpfen, denn er hat bereits verloren, bevor er angefangen hat.
      Mit Aufgabe hat das nichts zu tun. Manchmal braucht einfach alles seine Zeit.
      Auch Ihnen alles Gute!

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  11. Wunderschönes Foto. Und ein wunderbar in Worte gefasstes Gefühlswirrwarr, in das ich nichts reininterpretieren möchte, was mir nicht zusteht. ;)

    Übrigens: Ihr Header gefällt mir. Tolles Zitat. Werde ich mir hinter die Ohren schreiben. Als "großer Denker“ hoffe ich nur, dass man intuitiv spürt, wann das Handeln an die Stelle des Denkens treten sollte. :(

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    1. Danke, Präsident Jackson war wirklich ein schlaues Kerlchen.

      Ehm,... meinen Sie mit "..., dass man intuitiv spürt..." mich? Wollen Sie mir einen virtuellen Arschtritt verpassen oder interpretiere ich das jetzt nur?

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    2. Ihnen einen virtuellen Arschtritt verpassen?! Würde ich nie wagen. Brauchen Sie denn einen? ;)

      Aber nein, das bezog sich wirklich auf mich. Als Kopfmensch ist meine Balance zwischen Denken und Handeln unausgewogen und das Zitat ist eher ein mentaler Arschtritt für mich. Darum spricht’s mich ja so an. :)

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