Freitag, 9. März 2012

Kommunikation...

... ist als Sozialhandlung zwischen mehreren Menschen immer situationsbezogen und dient grundsätzlich der Problemlösung. In gewissen Fällen kann der Austausch oder die Übertragung von Informationen jedoch zum Gegenteil führen. Es entstehen Unsicherheiten, falsche Vorstellungen, Sichtweisen und Meinungen.

Dies ist dann der Fall, wenn ein Missverständnis zwischen Sender und Empfänger vorliegt oder Informationen falsch weitergegeben werden. Missverständisse zwischen Sender und Empfänger können i.d.R. aus der Welt geschafft werden, hingegen ist die bewusste oder unbewusste Weitergabe von Fehlinformationen ein echtes Problem. Ich nenne dieses Phänomen gerne auch 'Getratsche'.

'Getratsche' ist eine heimtückische Krankheit, die durch Dummheit, fehlende Informationen und/oder Unwahrheiten ausbricht und oft zu spät entdeckt wird, da sie im Versteckten um sich schlägt.

Was ich von dieser Krankheit halte ist folgendes: Ein Verhalten, das Sachverhalte nicht klärt, Transparenz nicht erhöht, Vertrauen nicht fördert, Aussagen verfälscht, Meinungen manipuliert und eine persönliche Beteiligung ausschliesst, ist Scheisse! Nicht mehr, nicht weniger!

Einige sollten sich wirklich mal untersuchen lassen...

Kommentare:

  1. Ich finde Sie sollten aber das weibliche Geschlecht ausschließen. Tratschen liegt in unseren Genen, da können wir absolut nichts dagegen machen ;)

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    1. Der Beitrag ist nicht geschlechterspezifisch,... aber Sie erinnern mich daran, dass 'Getratsche' vorallem bei Frauen ausbricht. Danke für diesen ergänzenden Hinweis.

      Randnotiz: Ich weiss es nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass 'Getratsche' keine Genkrankheit, sondern eine Fehlfunktion in der Grosshirnrinde ist, welche Auswirkungen auf das Sprachzentrum hat.

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    2. Nana, ich kenne viel mehr tratschende Männer als tratschende Frauen....

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  2. Das "tratschen" bei Frauen eine genbedingte Angelegenheit sei, ist doch nur eine plumpe Ausrede um sich zu rechtfertigen, für ein Verhalten, dass, wie schon beschrieben, nicht akzeptiert werden sollte. Denn "tratschen" führt eben zu falschen Informationen, die sehr schnell auch einer Person "Schaden" zufügen können. Und aus Respekt gegenüber den Mitmenschen, sollte es niemand beabsichtigen, irgendwem Schaden zuzufügen, wenn auch vielleicht in indirekter Form. Ein weiter Punkt, warum diese Ausrede inakzeptabel ist, sei der, das wir Menschen doch über ein Gehirn verfügen, was dazu dient zu wissen was "richtig" und "falsch" sei. Und wir alle sollten wissen, was ethische und moralische Leitlinien sind. Und "Getratsche" gehört eben nicht dazu, sondern ist eine dümmliche Art der Kommunikation, um überhaupt irgendwas zu sagen, die aber in Endeffekt allein dazu dient, wissentlich falsche Informationen zu übermitteln.

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    1. Wenn ich hier mal eine Vertretung brauche, sind Sie meine erste Wahl. Die Worte könnten von mir sein. Danke,... genau so ist es!

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  3. ...und es führt nie, nie, absolut nie zu etwas positivem! weder für die tratschenden, noch für die "betratschten" - üble angewohnheit der menschen, leider... lg

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  4. Genau das war die Masche meines früheren Chefs, aber der hatte auch lange Haare....

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    1. 'Getratsche' als Masche? Dem hätte ich den Kopf abgerissen!

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    2. Ich würde es nicht Getratsche nennen, aber ja: Informationen gezielt streuen oder zurückhalten (sowohl richtige als auch falsche).

      Er war mein Chef. D.h. er hätte mir den blauen Brief überreicht, nicht ich ihm. Ich habe ihm meine Freundin vorgestellt, er hat sich in sie verliebt und danach hatte ich freie Hand.

      So machen das Frauen ;-)

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  5. Yup. Einer der Hauptgründe, warum ich nur mit sehr wenigen Frauen gut auskomme...

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    1. Sie sind mir sehr symphatisch, Frau Chiefjudy!

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