Samstag, 3. Oktober 2009

MiH in den Bergen

oder Eine Wanderung zur Blüemlisalphütte SAC.

Wer an einem freien Wochenende um 06.50 Uhr aufsteht ist entweder total beknackt oder macht eine Bergtour. MiH hat sich für die Bergtour im Berner Oberland entschieden. Ziel war die Blüemlisalphütte SAC auf 2'840 m.ü.M.



Der Aufstieg führte von Kandersteg her mit der Seilbahn zum Oeschinensee und danach weiter zu Fuss. Ein Aufstieg, der es in sich hatte...aber eine sensationelle Aussicht bot.



Nach einer Blüemlisalp-Rösti mit Käse und Ei, zwei Zigaretten und der obligatorischen Biopause (die Toilette stank zum Himmel) rief der Abstieg. Eine Tortur par Excellence: Zehen, Schienbeine, Waden, Knie und Oberschenkel waren nach 1'000 Höhenmeter am Arsch und mussten später im Solbad Schönbühl gepflegt werden...eine Wohltat und Lebensrettung!

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Wenn die Krankenkasse krank macht

oder Prämienschock!!!

Schock!!! MiH muss sich erst einmal setzen...! Die Krankenkassenprämien für Erwachsene ab 26 Jahren werden im nächsten Jahr in der obligatorischen Grundversicherung im Schnitt um 8,7 % teurer. 8,7 % Prozent!

Die Unterschiede könnten unterschiedlicher nicht sein...je nach Kanton bewegt sich der Anstieg zwischen 3,6 und 14,6 %, lässt das Bundesamt für Gesundheit bekannt geben. Da viele Versicherer (in der Schweiz gibt es +/- 90 Versicherer) ihre Rabatte für junge Erwachsene zwischen 19 und 25 Jahren reduziert haben, müssen diese mit 13,7 % eine überdurchnschnittliche Prämienerhöhung hinnehmen. Eine Folge der jahrelangen Misswirtschaft der Versicherer. Prämienverbilligung, bis das System kippt! Bei den bis 18-jährigen beträgt der Anstieg im Schnitt 10 %. Bei einem Selbstbehalt von CHF 2'500.00 (= Maximum) kann der Anstieg bis zu 26 % betragen.

Sorry, dass ist einfach zu viel...die Krankenkassen machen MiH krank! Wird höchste Zeit, den Prämiendschungel genaustens zu prüfen...am besten hier. Wow, und da gibt's Preisspannen von CHF 232.70 bis CHF 343.90 - für die obligatorische Grundversicherung, die bei allen Versicherern gleich ist! Wo führt das bloss hin...???

Seemanns Wärmuet

oder Bern erwacht...!

Bei diesem Anblick läuft der Song "Seemanns Wärmuet" von Patent Ochsner im Ohr: "Jitz isch dä summer verby, chuum isch’s häu nachtet’s y...". Komischerweise bereits am frühen Morgen, aber der Sommer verabschiedet sich...langsam, leiser aber sicher!



- via UMTS

Mittwoch, 30. September 2009

Das Leben ist Teil einer Inszenierung

oder Auf der Suche.

Manchmal ist das Leben, als ob man immer wieder einen Ort aufsucht, in den man sich schwer verliebt hat. Jedes Mal ist man hingerissen. Wie beim Betrachten eines kitschigen Sonnenuntergangs am Meer. Und wenn man wegfährt, rollen die Tränen. Man möchte dableiben...die Zeit anhalten.

Gleichzeitig fragt man sich, ob man im Leben alles richtig macht. In einer Zeit, wo sich das Leben entzaubert...mit jedem Tag ein bisschen mehr. Also suchen wir nach etwas, das es eigentlich nicht gibt.

Ratlosigkeit macht sich breit...

La Bohème im Hochhaus

oder Ein innovatives Kulturprojekt.

MiH hat sich gestern Abend die Grossinszenierung von Giacomo Puccinis Oper "La Bohème" im Westside angeschaut und musste feststellen, dass dies ein innovatives Opernereignis der ganz anderen Art war. Gespielt und gesungen wurde vor Ort: im Gäbelbachquartier und im Westside. Alltagsrealität und Opernfiktion prallten aufeinander. Eine riesen Produktion und Organisation des Schweizer Fernsehens, in Koproduktion mit Arte, TSR und RSI, in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Bern und dem Berner Symphonieorchester. Nicht schlecht...!

Dienstag, 29. September 2009

Neue Deutsche Rechtschreibung

oder FORSA-Studie lässt grüssen.

Was FORSA-Studien bereits seit längerem belegen ist nun auch im Kühlregal angekommen. Das Schreiben von Anleitungen funktioniert nicht mehr...oder dies ist das Resultat der neuen Deutschen Rechtschreibung. MiH glaubt, dass sich Konrad Duden soeben im Grab umdreht...!

Montag, 28. September 2009

Herzensangelegenheit mit Beigeschmack

oder Urinstinkt

MiH ist wie ein Jäger. Wenn ihm die Beute streitig gemacht wird, kann sich eine Herzensangelegenheit als ärgerlich entpuppen und die eigene Eitelkeit kränken. Und damit machen sich automatisch Ängste breit.

Herzensangelegenheiten haben viel mit Angst zu tun. Angst vor dem Alleinsein, Angst davor, nicht gefragt zu sein. Aber schlimmer ist die Angst, wählen zu können und sich falsch zu entscheiden. So, dass man aus der Nummer nicht mehr rauskommt. Man will jemanden, denn man unheimlich gern hat...und manchmal noch ein bisschen mehr. Man will es um jeden Preis. Man bekommt es aber nur, wenn man alle bekannten Fehler mitkauft. Und plötzlich wird man misstrauisch. Es könnte sich als grosser Fehlkauf herausstellen. Ohne Umtauschrecht und mit Garantie auf ein bühnenreifes Drama.

Ein Gefühl wie "es könnte zu eng werden". Und in Wahrheit die Angst, es könnte einem abhängig machen. Man sieht die Zukunft auf sich zurollen, mit gemeinsamer Wohnung, Familie, Kinder und einen sabbernden Köter im Garten. Man sieht sich Verantwortung übernehmen, und die Gemeinsamtkeit, die Kinder, der Hund und die Verantwortung machen das eigene Glück Stück für Stück kleiner.

Das ist ein komischer Beigeschmack. Einer, der lange hängen bleibt...