Donnerstag, 31. Mai 2012

Grundsatzfrage

Dieser Post muss noch raus, da er seit Dienstag Abend im Dashboard schlummert.

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Die verschwundenen Zeilen (jetzt steht da eine 'verständlichere' Jeans-Metapher) des ausscheidenden Capt'n Koons haben mich zum Nachdenken angeregt. Schreibe ich mehrheitlich belangloses Zeug, das viele Hits und Kommentare generiert oder schreibe ich sinnvolle/tiefgehende Beiträge, die unkommentiert in den Weiten des Webs verschwinden? Mmh... interessante Fragestellung...!

Täte es meinem Blog unter Umständen gut, wenn ich weniger über Augenblicke und Momente schreibe und stattdessen mehr nachdenke, meine Gedanken teile und Fragen stelle? Kann und will ich das überhaupt?

[In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an Soldat Fischer. Soldat Fischer war im Frühjahr 1998 einer von 320, mit denen ich meine Grundausbildung in der Schweizer Armee absolvierte. Und Soldat Fischer war anders,... er war ein Denker. Einer mit grünem Touch, langen Haaren, kleiner Nickelbrille und ungepflegter Erscheinung. Er war aber nicht nur ein Denker, er war auch einer derjeniger, der alles in Frage stellte. Sein Hauptproblem: Er war gegen alles,... gegen Uniform, gegen Militärküche, gegen das System, gegen Vorschriften und Regeln, gegen Aufträge und Pflichten. Es gab nichts, dass er nicht in Frage stellte. Nicht einmal eine angeordnete Gefechtspause in voller Kampfausrüstung bei über 30 °C im Schatten. Soldat Fischer war ein komischer Kauz,... einer, der durch sein Benehmen keine einfache Zeit hatte. Er war ein Aussenseiter, ein Kameradenschwein,... bis er eines Tages die Hauptfigur im Projekt "Schwarze Mamba" war. Selbst schuld. Wer die Konsequenzen nicht scheute, durfte sich daneben benehmen. So lange und viel man wollte. Aber das Projekt "Schwarze Mamba" veränderte Soldat Fischer bzw. seine Grundeinstellung. Wer es nicht selber in die Hand nahm, dem wurde nachgeholfen. Und siehe da, es wirkte. Fischer wurde ruhiger, stellte weniger Fragen und machte noch genau ein Mal heimlich in die Grossraumdusche im 1. UG der Kaserne Emmen. "Geht doch", sagten wir uns damals,... aber irgendwie tat er uns leid.]

Zurück zum Thema: Doch, ich zünde hier öfters ein Feuerwerk der Belanglosigkeit, schreibe Stummelsätze im Twitter-Stil und bin inhaltlich/stilistisch fragwürdig. Und ja, ich bin bestimmt auch eine Quotenschlampe! Na und...? Dieses "Man in Helvetica" Ding ist in erster Linie (m)ein digitales Tagebuch (gelegentlich auch eine digitale Klagemauer), in zweiter Linie will ich gefunden und gelesen werden, die Meinung anderer wissen oder mich austauschen. Ich bin mir bewusst, dass die meisten meiner rund 1'730 Beiträge (die meisten mit positivem Hintergrund) oberflächlich sind.

Viele Blogger, die ich verfolge, scheint es nicht anders zu gehen. Bei den Blogs kategorisiere ich in die Rubriken Technik, Fashion, Food, Reisen, Fotografie und People. In der Kategorie 'People' sind die meisten am jammern (auf hohem Niveau), frustriert oder traurig, andere sind kreativ, erleben und teilen verrückte Dinge und sind, egal was sie denken/schreiben/tun, interessante und spannende Menschen, die ihren Blog gerne auch als Showbühne nutzen und sich entsprechend präsentieren. Aber, und jetzt kommt das grosse ABER, nur ganz wenige scheinen wirklich glücklich zu sein. Glücklich mit ihrer eigenen Situation, ihrer Beziehung, ihrer Arbeit, ihrem sozialen Umfeld,... IHREM LEBEN! Da frage ich mich, weshalb das so ist?

Hat Capt'n Koons womöglich recht? Wird in der Kategorie 'People' mehrheitlich über Dinge geschrieben, die vor allem viele Hits und Feedbacks generieren, um die Sensationslust anderer zu befriedigen oder sogar deren Mitleid zu erregen? Wenn ich mir die Kategorie 'People' anschaue, geht es dabei hauptsächlich um funktionierende/gescheiterte Beziehungen, Familie, Kinder, Nachbarn, Sex, Doppelleben, Arbeitskollegen, Vorgesetzte, Haustiere, etc.

Ich stelle mir die Frage, was der Motivationsgrund von jemanden ist, so zu schreiben, wie er/sie schreibt? Und beginnen werde ich bei mir: Schreibe ich aus Anerkennung, Ruhm, Geld, Macht, Liebe, Luxus, Neid, Selbstsucht, Wollust, Zorn...?

Ich denke darüber nach...

Mittwoch, 30. Mai 2012

Life is a roller coaster...

... you can either scream every time you hit a bump, or you can throw your hands up in the air and enjoy it.



Und da ich meine Hände zur Zeit dauernd in der Luft habe und das reale Leben in vollen Zügen geniesse, wird es hier etwas ruhiger.

Freitag, 25. Mai 2012

Donnerstag, 24. Mai 2012

Dresscode: Festlich / Black tie optional

In 44 Tagen ist es soweit. Der "grosse Tag" steht an. "Dresscode: Festlich / Black tie optional" steht auf der Einladung. Zeit, sich Gedanken über das Outfit zu machen.

Eigentlich will ich ja diesen Anzug von Jeremy Renner alias Agent Brandt aus dem Film "Mission Impossible - Ghost Protocol". Ein Traum von Dennis Kim Tailor, nur gibt's das Ding hier nirgends zu kaufen.

Mmh,... muss also was anderes hinhalten. Die Mission kann beginnen...


//Nachtrag: Optional würde natürlich auch dieser Anzug oder dieser Smoking von Tom Cruise alias Agent Hunt gehen (Mann oh Mann, ihr Kleid ist aber auch rattenscharf,... dieses Grün,... woohoo...!)

Montag, 21. Mai 2012

Ein Abend in Utopia

"Der Ort, der Traum, die Vision einer Welt, die es so nirgends gibt. Im ewigen Spiel von Sonne, Mond und Sternen taucht sie aus dem Lichtermeer: Utopia, die Insel, die zwischen Traum und Wirklichkeit liegt. Der Ort, wo Phantastisches real wird und Unmögliches, möglich ist. Das Wunschland, in dem tanzende Sternschnuppen zum Empfang aufleuchten und dessen Flora uns in liebreizendster Gestalt umgarnt."

Quelle: Eisblume, Worb

Nach vielen Jahren der Abstinenz konnte ich wieder einmal einen Tisch in der Eisblume ergattern. Und auch dieses Mal hat es sich gelohnt. Die Spezialitäten Utopia's waren ein Gedicht,... ich konnte mitschwelgen, mitschweben und mitträumen!


v.o.l.n.u.r.: Ambrosia Cocktail im Garten, klare Gazpacho mit Mozzarella. pochiertes Ei mit Bärlauchmousse, grüner Spargel und Brioche, Getreiderisotto mit Hobelkäse und Schafsmilchschaum, geräucherter Frutiger Stör mit Seidetofucrème, Pom Pom Blanc und Gemüseconsommé, Rindsentrecôte mit Karottensalat, Karottenpüree und blauer Kartoffel, Käse vom Affineur mit Chutney, Schokoladeneis im Knuspermantel (Pre-Dessert) und Holunderblüten-Buttermilcheis mit frischen Beeren, Rhabarber, Merinque und Ingwergebäck

Samstag, 19. Mai 2012

Es ist traurig!

"MiH,... was hälst Du davon?"
"Ganz ehrlich? Nichts!!!"

"Du hast keine Meinung?!"
"Doch, klar habe ich die! Es ist despektierlich und unnötig!"

"Tja,... selbst die Wege des Herrn sind manchmal unergründlich...!"
"Die Wege des Herrn mögen unergründlich sein,... für mich ist es vielmehr eine Frage des Charakters."

"Des Charakters?!"
"Ja klar!"

"Mmh..."
"..."

"..."
"Und weisst Du,... eigentlich braucht es nur etwas Grösse,..."

"Stimmt!"
"... aber vielleicht ist selbst das zu viel verlangt."

"Meinst Du...?"
"Keine Ahnung,... kann sein..."

"Mmh..."
"..."

"Es ist auf jeden Fall ein Armutszeugnis!"

"Oh ja,... und traurig,... sehr traurig!"

Mittwoch, 16. Mai 2012

Gewissen Menschen...

... täte etwas mehr "Sex, Drugs and Rock 'n' Roll" ganz gut! Echt jetzt,... nur so ein bisschen und alles wäre etwas entspannter!