Donnerstag, 23. April 2015

Islam - Die Lizenz zum Töten

Seit WochenMonaten steht der Islam weltweit im Fokus
und sammelt, egal ob in Zeitungen, im Radio, TV oder Internet, kaum Pluspunkte.
Und dieser Sachverhalt beschäftigt mich als 'Ungläubiger' irgendwie mehr, als mir lieb ist.

«Der Kalif führt gegen Juden, Christen und Zoroastrier Krieg, nachdem er sie zuerst eingeladen hat, sich der sozialen Ordnung des Islam zu fügen, indem sie die Kopfsteuer zahlen.»
(Quelle: Übersetzung Reliance of the Traveller - Classic Manual of Islamic Sacred Law)

Die Berichterstattung ist, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, brutal, erschreckend und verstörend!
Meistens stehen Anhänger der Miliz Islamischer Staat (IS) im Mittelpunkt, weil sie den Glauben an ihr kultisches, politisches und soziales Regelwerk nicht erzwingen können,
die Unterwerfung unter das islamische Recht aber mit barbarischen Greueltaten und blinder Zerstörungswut durchsetzen.
Statt 'Ungläubige' zu bekehren, werden sie auf grausamste Art und Weise entführt, vergewaltigt, erschossen, enthauptet, erhängt oder verbrannt.
Grausam auch deshalb, weil das Vorgehen und die Taten medienwirksam in Szene gesetzt werden.

«Kämpft gegen diejenigen, die [. . .] nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – kämpft gegen sie, bis sie kleinlaut Tribut entrichten.»
(Quelle: Koran, Sure 9, 29)

Als 'Ungläubiger' fühlt man sich irgendwie bedroht, rat- und machtlos.
Die Gesellschaft verharrt in Schockstarre, integrierte und gemässigte Muslime schütteln ungläubig den Kopf,
bis auf ein paar Mitteilungsbedürftige, welche provozieren, verunsichern und hetzen.
Im Westen nichts Neues,… hatten wir alles schon,… vor +/- 80 Jahren.

«... tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, lasst sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben.»
(Quelle: Koran, Sure 9, 5)

Diese Geschehnisse beschäftigen mich… und sie verfehlen ihr Ziel nicht.
Der Islam geht nicht spurlos an mir vorbei.
Ich recherchiere,… versuche zu verstehen,… bin aber heillos überfordert.
Ich habe Erfahrungsberichte gelesen, die meine Vorstellungskraft übersteigen,... von Opfern, Gejagten, Homosexuellen, Frauen und Kindern.
Ich habe Reportagen gehört, die mich fassungslos machen,... von Journalisten, Hasspredigern, Flüchtlingen, Politikern und Kabarettisten.
Ich habe Videos und Bilder gesehen, die mich schockieren,... von Tätern, Gotteskriegern und Perspektivlosen.

«In der Religion gibt es keinen Zwang.»
(Quelle: Koran, Sure 2, 256)

Aber jedes gelesene und gehörte Wort oder gesehene Bild beantwortet meine Frage nicht:
Weshalb hat der Islam keinen Platz für eine friedliche Koexistenz?

Vielleicht sind es die fehlenden Antworten,... vielleicht die Tatsache, dass man solche Geschehnisse gar nicht beantworten bzw. verstehen kann.
Geschehnisse, die tagtäglich passieren, sich wiederholen und an Brutalität zunehmen.
Im 21. Jahrhundert,… in Europa,... Afrika... und dem Nahen Osten.

Kommentare:

  1. Verstehen, verstehen kann das wohl nur jemand, der in den Ländern, in denen IS(IS) haust, aufgewachsen ist. Zumindest im Ansatz. Mit unserer westlichen Prägung fehlt uns - glücklicherweise - die Denke dazu.

    Die Bildung dort hinkt teilweise gut 500 Jahre zurück. Religionsbedingt, bedingt durch die Unterdrückung von Wissen.

    Aber, wie sollen wir dem begegnen? Uns (der Westen) in einen Krieg ziehen lassen, der am Ende wohl nur dazu führen würde, dass die gesamte islamische Welt sich gegen uns wendet? Zuschauen können wir auch nicht, das verbietet die Humanität. Waffenlieferung? Auch ein zweischneidiges Schwert. Humanitäre Lieferungen? Und dabei jeden Menschen, ob Christen oder Moslem, in Gefahr bringen, gemeuchelt zu werden?

    Wie soll ich einem Wesen, welches kaum noch menschliche Züge außer der Hülle hat, erklären, dass doch JEDER Mensch für sich entscheiden kann, ob und was er glaubt?

    Ich für meinen mickrigen, kleine Teil, ich bin komplett ratlos. Entsetzt, angewidert.

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    1. Ich würde es verstehen wollen, aber hierzu fehlen mir plausible Antworten und/oder Begründungen. Wie kann es sein, dass ein religiöses Buch die Antworten liefern soll, obwohl es anders ausgelegt wird?

      Kriege haben noch nie religiöse Differenzen gelöst, immer nur Wut uns Hass geschürrt. Es ist also ein zeitgeschichtliches Ereignis, zu welchem der Westen mehr oder weniger als Zuschauer verdonnert ist. Klar kann man auf humanitärer Ebene versuchen aktiv zu warden, aber doch sind diese Bemühungen wie ein Tropfen auf den heissen Stein. Ich glaube die wollen einfach in Ruhe gelassen werden.

      Ratlos, entsetzt und angewidert trifft es sehr gut. Same here!

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  2. Der Islam steht wohl genau da, wo das Christentum vor ca. 600 Jahren stand. Im tiefsten Mittelalter. Wir erinnern uns - Kreuzzüge und so. Die hatten damals nur nicht die Waffen, und die Transportmittel, die man heute eben so hat. Brutal genug waren sie trotzdem. Wie man die heute allerdings "säkularisieren" soll - keine Ahnung. Leider.

    Mich bestätigt das nur wieder in meiner Meinung: Religion ist so ziemlich das Schlimmste, was es gibt. Sorry, aber mittlerweile sehe ich das so hart. Leider nutzt uns diese Einsicht halt nix, wenn es immernoch so viele Eiferer gibt...

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    1. Ja, auch das Christentum war so... vielleicht noch grausamer. Aber weshalb sich der Islam im 21. Jahrhundert nicht weiterentwickelt hat, verstehe ich nicht. Klar fehlt es hinten und vorne an Geld und Motivation, aber irgendwie wird Fortschritt auch mit allen Mitteln verhindert. Wer Macht hat, lebt diese unbarmherzig aus - auf Kosten der eigenen Bevölkerung, da spielt der Islam auch keine Rolle mehr.

      Und ja, Religion ist und war schon immer schlimm. Ein Grund mehr, kein Gläubiger sondern Zweifler zu sein.

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