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Donnerstag, 1. März 2012

Fragwürdiges Urteil

Das Urteil gegen Daniel H. (28) im Mordfall Lucie T. (16) stimmt mich nachdenklich! Wie kann es sein, dass unsere Justiz einen solchen Menschen 'nur' zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe ohne lebenslänglichen Verwahrung verurteilt? Wie?

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jeder Mensch eine 2. Chance verdient. Daniel H. hatte sie,... und er hat sie verbockt! Gründlich verbockt!

Unsere Kuscheljustiz schafft es einmal mehr, einen brutalen Mörder mit Samthandschuhen anzufassen. Sinnbildlich hierfür auch der Artikel in der NZZ, welche das Gericht verteidigt:

"So verständlich die Idee einer lebenslangen, nicht überprüfbaren Verwahrung ist: Sie trägt letztlich den Keim des Totalitären in sich - so wie jeder Versuch, die Sicherheit über alles andere zu stellen. Biografie und Verhalten des Mörders von Lucie deuten zwar darauf hin, dass mit einer Freilassung zeitlebens kaum zu rechnen ist. Das Bemerkenswerte ist, dass das Gericht dem Täter Entwicklungsfähigkeit trotz allem zumindest theoretisch zubilligt und damit eine Leitlinie der Strafjustiz nicht verlässt."

Als normaler Bürger sind solche Urteile schwer nachvollziehbar!

Mittwoch, 30. November 2011

Immer trifft's die Kleinen!

Manchmal gibt es nichts Schöneres, als einen kleinen Geldsegen von Papa Staat! Man fühlt sich plötzlich wie ein erfolgreicher Lottospieler und ist dankbar, dass irgendein LuftbefeuchterBeamter im Hinblick auf die bevorstehenden Festtage rechtzeitig die Finger aus dem [Zensiert] genommen hat! Jetzt kommt alles gut: An Weihnachten liegt eine warme Mahlzeit drin, in der Silvesternacht wird's ein Glas Prickelbrause geben, die kommenden Urlaubstage sind finanziert, das Lieblingsmodehaus wird man mit vollen Tüten verlassen können, der Alkoholvorrat zu Hause kann aufgestockt werden, die neuen Winterreifen beim Freundlichen bestellen ... und,... ehm,... wieviel war das nochmal?!? Uups,... da stimmt was nicht! Die Summe müsste bestimmt fünf- oder sechsstellig sein?!? Immer trifft's mich,... immer mich,... immer die Kleinen!

Freitag, 17. September 2010

Schachmatt

oder Amok-Opa ist gefasst.

Wahnsinn, die Polizei hat am frühen Morgen Peter Hans Kneubühl gefasst! Nach neun Tagen Amok-Lauf! Dank unzähligen Polizeieinheiten aus verschiedenen Kantonen, darunter Grenadiere und Spürhunde! Dank dem beispiellosen Einsatz von Spezialisten, Armeehelikoptern und taktischen Waffen. MiH gratuliert den zuständigen Behörden, dem bernischen Polizeidirektor und jedem einzelnen Polizisten in Uniform zu diesem grandiosen Fahndungserfolg!!! So stellt man sich einen professionellen Einsatz vor. Genau so! Jungs und Mädels, ihr seid die grössten Pfeifen der Schweiz! Die Crème de la Crème des Beamten-Bullshit in Uniform.

Diese schlampige Arbeit muss SOFORT untersucht werden? Als Steuerzahler und gesetzestreuer Bürger hat MiH das Recht zu erfahren, weshalb ein 67-jähriger Opa mit Dachschaden light so viele uniformierte Spezialisten an der Nase herumführen konnte! Wieso wurden die Alarmsignale im Vorfeld ignoriert? Wer hat die groben Fahndungspannen zu verantworten? Wer unterschreibt eigentlich die Schlussrechnung in Milionenhöhe? Und das Untersuchungsergebnis muss Folgen haben: Köpfe müssen rollen...

Aber jetzt liegen ja genug Argumente für einen Polizeistaat auf der Hand. Jetzt kann der gläserne Bürger endlich Wirklichkeit werden. MiH lässt schon mal die Hosen runter, bückt sich und spreizt den A****. Bitte sehr,...Sie dürfen tief reingucken...

Mittwoch, 25. August 2010

Der Tod einer Volksinitiative

oder Basis für eine breite Diskussion.

Mit dem Rückszug der Volksinitiative "Todesstrafe mit Mord bei sexuellem Missbrauch" haben die Initianten eines erreicht: In der Schweiz wird über die Kuscheljustiz gesprochen. Immerhin ein Anfang. Bedenklich (und gefährlich) ist jedoch die Tatsache, dass das Schweizer Initiativrecht für das Erreichen von persönlicher Aufmerksamkeit missbraucht wird. Das kann nicht gut gehen...

Initiative zur Todesstrafe

oder Problematisches Volksbegehren.

Ein siebenköpfiges Initiativkomitee verlangt die Wiedereinführung der Todesstrafe und macht mobil. Die Volksinitiative "Todesstrafe bei Mord mit sexuellem Missbrauch" sieht dabei folgende Änderung der Bundesverfassung vor:

Art. 10 Abs. 1 und 3
"1 Jeder Mensch hat das Recht auf Leben. Wer in Kombination mit einer sexuellen Handlung mit einem Kind, sexueller Nötigung oder Vergewaltigung eine vorsätzliche Tötung oder einen Mord begeht, verliert sein Recht auf Leben und wird mit dem Tod bestraft. In allen anderen Fällen ist die Todesstrafe verboten."
"3. Folter und jede andere Art grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Bestrafung sind verboten. Ausgenommen ist die Todesstrafe."

Art. 123a Abs. 4 (neu)
4 Wer in Kombination mit einer sexuellen Handlung mit einem Kind, sexueller Nötigung oder Vergewaltigung eine vorsätzliche Tötung oder einen Mord begeht, wird hingerichtet, unabhängig von Gutachten oder wissenschaftlichen Erkenntnissen. Der Bund vollzieht die Hinrichtung. Die Hinrichtung wird innerhalb von drei Monaten, nachdem die Verurteilung rechtskräftig geworden ist, vollzogen. Das Gericht legt das Hinrichtungsdatum und die Hinrichtungsmethode fest."

Ganz heikles Thema, das die Gemüter und Medien erhitzt. Aber dafür sind wir Schweizer/innen ja bekannt (Vgl. Minarett-Verbot). MiH wird sich auch mit dieser Initiative auseinandersetzen, da er ein gewisses Verständnis für die Forderung hat. Aber deshalb gleich in's Mittelalter zurückkehren...? Wobei die letzte Hinrichtung noch gar nicht so weit zurückliegt: 1940 in Sarnen (Obwalden) - Enthauptung eines Dreifachmörders aus Zürich. Fakt ist, dass im Schweizer Strafrecht mehr Härte angewendet werden muss!

Mittwoch, 2. Juni 2010

Aus der Traum!

oder 1. Steuerrate 2010

Vor MiH liegt sie. Die erste von drei Ratenrechnungen. Bis 10. Juli 2010 sind 40 Prozent des voraussichtlich geschuldeten Jahressteuerbetrages zahlbar. Bei späterer Zahlung droht ein Verzugszins von 3,25 Prozent. Danke!



Und wer bezahlt MiH jetzt das "Klang & Bild Gadget" aus dem Hause Philips?!? Die Realität ist gnadenlos...!

Sonntag, 29. November 2009

Ein wegweisender Sonntag

oder Die Schweiz hat geantwortet...

...und das sehr deutlich. Die Anti-Minarett-Initiative aus Kreisen der SVP und EDU wurde mit 57 Prozent klar angenommen. Für MiH ein Freudentag, denn alle Vorlagen entsprachen auch seinen Vorstellungen!

Klar werden die Gegner Mühe mit dem Wahlresultat haben. Doch wer dem Schweizer Stimmvolk eine Frage stellt, soll sich vor der Antwort nicht scheuen. Klar ist auch, dass wir uns jetzt auf internatioanler Bühne wieder in ein schiefes Licht rücken. Aber hier sei gesagt, dass die Schweiz nichts gegen Religionsfreiheit hat. Wir akzeptieren und respektieren jeden! Auch ohne Minarette!

Viel mehr sollten sich die Vertreter aus dem Islam selber kritische Fragen stellen. Das wäre nach einem solch' klaren Ja wirklich angebracht!

Aus und Ende! MiH geht feiern...YB hat schliesslich auch noch gewonnen! 2:0 gegen Basel. Ein wirklich guter Tag. Einfach gut!

Dienstag, 17. November 2009

Mehr Swissness?!?

oder Schweizerische Attribute

Es gibt Mitmenschen aus dem In- und Ausland, die wünschen sich von MiH mehr Swissness! Interessant, denn hinter diesem kleinen Modewort stehen Bemühungen, die typischen Attribute unseres Landes zu vermarkten. Dazu gehören Schlagwörter wie Fairness, Präzision, Multikulturalität, Sicherheit, Sauberkeit und was weiss der Marketingspezi sonst noch alles...!

In Tat und Wahrheit ist Swissness aber schwer umsetzbar...oder geht nach hinten los. Gute Beispiele lassen sich in den jüngsten Ereignissen finden:
  • Fairness: Wo soll MiH anfangen? Bei der Verhaftung eines Libyer, der seine Angestellten nicht fair behandelt oder beim Umgang mit ausländischen Geldern, der gemäss OECD nicht ganz fair ist? Ist doch egal! Fairness führt nur zu politischen Problemen...!
  • Präzision: Wo soll MiH anfangen? Bei den präzisen Vertragsformulierungen mit Libyen oder beim Verkauf und der Abgabe von Schweizer Armeematerial? Ist doch egal! Präzision führt nie genau an's Ziel...!
  • Multikulturalität: Wo woll MiH anfangen? Beim politischen Abstimmungskampf in Sachen Minarett-Initiative oder dem Weltmeistertitel der U17? Ist doch egal! Wir wollen nicht mit und können nicht ohne. Ein echtes Schweizer Dilemma...!
  • Sicherheit: Wo soll MiH anfangen? Bei den steigenden Gewaltdelikten oder den defizitären Versicherungen wie IV/AHV etc.? Ist doch egal! Echte Sicherheit stirbt aus...!
  • etc.
MiH stellt sich daher die Frage, ob Swissness in einer, vor einem Bedrohungskomplex und Überfremdungsangst geprägten Schweiz, überhaupt noch erstrebenswert ist...?

Dienstag, 13. Oktober 2009

Minarettplakatquarkscheisse

oder An's Bein gepisst.

Di
e aktuellen Plakate der Minarett-Verbot Initiative erhitzen die Gemüter im Ländle. Aber es kann nicht sein, dass wir China immer wieder vorwerfen, die Meinungs- und Redefreiheit im Keim zu ersticken und wir selber verbieten uns den Aushang der Plakate. Sowas gehört sich nicht für das scheinbar "demokratischste" Land der Welt. Oh nein, sowas gehört sich wirklich nicht! Wo sind wir bloss?

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Die Minarettverbot-Initiative

oder Eine Frage des Glaubens.

Die Schweiz ist in Aufruhr. Grund dafür ist die aktuelle Minarett-Verbot Initiative "Gegen den Bau von Minaretten" von SVP, EDU und SD. Einige Schweizer Städte weigern sich, die Plakate auszuhängen. Begründung: Die Plakate seien rassistisch und verstossen gegen die verfassungsmässig garantierte Glaubensfreiheit und Rechtsgleichheit.

Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) hat jedoch erklärt, dass die Plakate aufgrund der heutigen Rechtslage und der bisher gefällten Gerichtsurteile erlaubt sein müssen. Begründung: Politische Meinungsäusserungsfreiheit.

Willkommen im Juristen-Wirrwarr und Abstimmungskampf.



MiHs Meinung: Die Schweiz ist ein tolerantes und weltoffenes Land, in welchem Muslime fester Bestandteil der Bevölkerung sind. Müssen diese jedoch Minarette haben? Nein, denn die Schweiz war und ist kein muslimisches Land! Die Schweiz lässt aber jeden in der Ausübung seines Glaubens gewähren. Und das geht auch ohne Minarette.

Oder wie würden muslimische Länder reagieren, wenn die dort in der Minderheit lebenden Christen plötzlich Kirchen beanspruchen (und ev. noch ein anständiges Pub und ein nettes Bordell mit leicht bekleideten Damen)? Wahrscheinlich mit Mord und Totschlag unter dem Deckmantel des Scharia-Rechts! Denn im Koran steht über die Ungläubigen geschrieben (2. Sure, Vers 192): «Tötet sie, wo ihr sie trefft, verjagt sie, von wo sie euch vertrieben; vertreiben ist schlimmer als töten. Bekämpft sie, aber nicht in der Nähe heiliger Stätte; greifen sie euch aber dort an, erlegt sie auch da; dies sei das verdiente Schicksal der Ungläubigen.»

Freitag, 3. April 2009

Neue Autobahn-Alpentransversale NAAT

oder Die NEAT war einfach viel zu teuer.

Ich wusste es ja schon lange...eigentlich viel zu lange! Doch nun kann ich meine Vermutungen mittels Foto beweisen! Das steuergeldfressende Grossbauprojekt "Neue Eisenbahn-Alpentransversale NEAT" war so teuer, dass der Bund die Notbremse gezogen hat. Konsequenz: Die NEAT wird beerdigt und der gesamte Verkehr kommt back to the roots auf die Strasse. Umweltschutz hin oder her; das Motto des Bundesrates lautet: Ist so weil ist so und bleibt so weil war so! Und schon war NAAT geboren...herrlich!

Mittwoch, 25. März 2009

MiH stimmt am 17.05.2009 ein JA!

Als assoziierter Schengen-Staat sind wir verpflichtet, spätestens ab dem 1. März 2010 nur noch einen Pass mit elektronisch gespeichertem Gesichtsbild und zwei Fingerabdrücken auszustellen, einen so genannten E-Pass.



Das sich ausgerechnet junge Politiker wie Lukas Reimann (Nationalrat SVP/GR), Patrick Freudiger (Vizepräsident Junge SVP/BE) oder Jasmin Hutter (Nationalrätin SVP/SG) gegen den biometrischen Pass stellen und für die Abstimmung vom 17.05.2009 ein NEIN empfehlen, leuchtet mir nicht ein.

Unser Leben ist doch bereits heute ein Glashaus. Wenn ich mir meine Kundenkarten anschaue, müsste ich ja paranoid werden und davon ausgehen, dass mir jeden Moment der Boden unter den Füssen weggezogen wird, weil irgendjemand meine elektronischen Daten missbraucht. Aber so ist es nicht, egal ob Bankkarte, Versicherungskarte, Auto-Servicekarte, Coop-Supercard, Kino-Karte, Kaffee-Karte, PKZ-Kundenkarte etc. - ich lebe noch.

Interessant wird's aber, wenn man die NEIN-Sager im Internet sucht. Huii, da wimmelt es aber von elektronischen Daten. Da könnte irgendjemand auf dumme Gedanken kommen. Ich bin überzeugt, dass viele NEIN-Sager auch in sozialen Netzwerken registriert sind und sich dort im ganz grossen Stil prostituieren (egal ob bei XING oder Facebook).

Und wegen biometrischen Daten in einem Reisepass machen die so ein Tamtam...tststs, wo leben die nur? Schauen wir der Zukunft doch mal ganz tief in die Augen. Da sehe ich, dass ich elektronisch unterschreiben werden (digitale Signatur sei Dank), elektronisch abstimmen und wählen gehe (eVoting sei Dank), nur noch elektronisch einkaufe (Internet sei Dank), meinen Umzug/Wegzug/Zuzug nur noch elektronisch melde (GERES sei Dank),...

Dienstag, 24. März 2009

Schweigen ist silber, Reden ist Gold

Unser Besenstiel der Nation aka Micheline Calmy-Rey ist wieder einmal in's Fettnäpfchen getreten..., ja, leider schon wieder. Scheinbar ist es in der Sozialdemokratischen Partei (SP) Mode, NICHT mit Partei- und Bundesratskollegen zu reden. Weshalb sonst, schreibt die Micheline nette Briefe in Eigenregie, welche sich NICHT mit der Meinung anderer Politiker deckt. Tststs...Micheline, so bitte nicht! Als Volksverteterin sollst du das Volk vertreten und sicher NICHT deine eigenen Interessen!!! (Soviel zum SP-Slogan: Klar. Sozial.)



Jüngstes Beispiel aus der Presse, als Micheline die OECD für die gute Arbeit loben wollte. Welche gute Arbeit? Der Kampf um das Bankgeheimnis mit der Erstellung der bösen schwarzen Liste? Micheline, solche sensiblen Dinge gehören in's Volkswirtschaftsdepartement und müssen bei Doris auf den Tisch.

Früher hätte man solche Typen an die Mauer gestellt und wegen Landesverrat erschossen! Okay, das macht man heute nicht mehr...wobei heute gibt's ja so viele Spinner und so viele Ordonanzwaffen, die nicht im Zeughaus sind...mmh...könnte alles andere als sozial werden!

Donnerstag, 22. Januar 2009

Hotel Berntanamo Bay *****

Ich werd' verrückt! Die offizielle Schweiz will die Aufnahme von entlassenen Guantánamo-Häftlingen prüfen! OK, die Inhaftierung von Personen im Gefangenenlager Guantánamo Bay ist völkerrechtswidrig, die Anschuldigungen (sofern es welche gibt) absurd und von den dortigen Massnahmen will ich lieber gar nichts wissen.

Aber sind wir uns bewusst, dass dort vielleicht wirklich böse Jungs sitzen?!? Jungs mit vielen Kollegen in exotischen Ländern, die mehr auf Gewalt als Dialog stehen? Jungs, welche tausende Menschenleben auf dem Gewissen haben oder bereit sind, sich für ein paar Jungfrauen in die Luft zu sprengen (vorzugsweise an Busstationen, in Kaffees oder an gutbesuchten Märkten)? Jungs, die in keinem anderen Land der Welt Asyl erhalten würden? Jungs, die in ihrem Heimatland nicht immer grundlos Probleme haben?

Und wer würde die ganze Aufnahme (Transport, Administration, Unterkunft, Versicherungen, Verpflegung, Beschäftigungsprogramme etc.) bezahlen? Natürlich wir Steuerzahler! Also liebe offizielle Schweiz: Wenn ihr schon ein 5-Sterne Ferienlager für entlassene Häftlinge prüfen wollt, klärt bitte ganz genau die Konditionen und legt über alles transparent Rechenschaft ab. Für mich klingt das einfach nach einem Fass ohne Boden...

Mittwoch, 21. Januar 2009

Hey Rumänien: Meinungsfreiheit für alle!

Die Schweizerische Volkspartei (SVP) ist ja bekannt für aggressive Kampagnen und Plakate, welche zeitweise - und je nach Gesinnung - unter die Gürtellinie gehen.



Im Rahmen der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien steht das Raben-Plakat zur Zeit schwer in Kritik. Besonders erstaunt war ich von der Meldung, dass das rumänische Aussenministerium unseren Schweizer Botschafter in Bukarest wegen Irritationen zitiert hat. Rumänien fühlt sich von den Plakaten verunglimpft und verlangte, dass sich der Bundesrat davon distanziere.

Gott sei Dank wurde das offizielle Rumänien über die offizielle Haltung der Schweiz informiert und auch gleich über unser wertvollstes Gut, die freie und demokratische Meinungsäusserung bei Abstimmungen, in's Bild gesetzt!

Eine Erfahrung, die das unerfahrene Rumänien erst noch machen muss. Erinnern wir uns doch bei dieser Gelegenheit ganz kurz an Nicolae Ceauçescu, der als kommunistischer Diktator Rumänien mit eiserner Hand regierte (und am 25.12.1989 hingerichtet wurde).