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Donnerstag, 9. Februar 2012

Schnelle (Männer)Küche

Wenn nach einem langen Arbeitstag und einem harten Training schnell was auf den Tisch kommen soll, ist eine Portion Spaghetti alla Carbonara genau das Richtige: Schmeckt lecker, liefert viel Energie und ist in 10 Minuten gemacht!



Bei den Nudeln aus Hartweizengriess schwöre ich auf die Vollkorn-Variante (Integrale). Dazu 100 g Pancetta, 1/2 EL Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, 2 Eier, 100 g Pecorino (oder Parmigiano), grobes Meersalz und etwas schwarzen Pfeffer.



Während die Spaghetti in einem grossen Topf in viel Salzwasser "al dente" kochen, den Pancetta würfeln und mit Olivenöl und der Knoblauchzehe in einer Pfanne knusprig anbraten. Die Eier in einer Schüssel aufschlagen, mit frisch gemahlenem Pfeffer und einer Prise Salz verquirlen und den Pecorino hinein rühren.



Den Knoblauch entfernen, Spaghetti abgiessen und zum Pancetta in die Pfanne geben. Danach die Eier-Käsemischung dazugeben, alles schnell verrühren und mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Die Pfanne sollte nicht mehr auf dem Feuer stehen, denn sonst produziert man Spaghetti alla Rührei... und das kennt kein Italiener!



Nach 10 Minuten hat man eine herrliche Spaghetti alla Carbonara im Teller, die mit einem Glas Pinot Bianco Alto Adige aus dem Südtirol (es muss nicht immer Rotwein sein) wunderbar harmoniert.

Buon appetito!

Freitag, 18. November 2011

Das Projekt "Zitronenhaube"

Morgen Abend werde ich mit Liz Frost ein kleines 3-Gang Menü zaubern und da ich weiss, dass sie nicht auf Büchsenravioli steht, habe ich mir bereits ein paar Gedanken zu den einzelnen Gängen gemacht.

Mir fiel glücklicherweise ein, dass sie mal "Coquille Saint-Jacques" erwähnte (ich glaube es war in Paris), was mich auf folgende Idee für die Vorspeise brachte: Wir verstecken die Jakobsmuscheln unter einer Zitronenhaube und grillen diese für ca. 10 Minuten im Ofen. Wenn die Kruste schön goldbraun ist, richten wir alles auf einem Teller an und pimpen diesen mit einer Orangenreduktion und etwas Aceto Balsamico auf. Im Glas könnte ich mir dazu einen frischen und gut strukturierten Heida Fleur du Rhône aus dem Wallis vorstellen,... aber da muss ich Liz Frost erst noch um Erlaubnis fragen.

Die Zitronenhaube habe ich bereits vorbereitet: 3 Scheiben Toastbrot (gefroren und ohne Rand) würfeln und im Mixer zerkleinern. Dazu die Schale und den Saft einer halben Bio-Zitrone, 50 g Butter, einen halben Teelöffel Kräuter der Provence und eine Prise Salz geben. Alles zu einer homogenen Masse pürieren und diese anschliessend auf Klarsichtfolie zu einer Wurst im Durchmesser einer Jakobsmuschel formen. Danach noch in Alufolie wickeln und ab in den Gefrierschrank. Kinners,... ich glaube das wird richtig gut!