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Freitag, 23. Dezember 2016

Seeliger Weihnachtspost

So,... Weihnachten 2016 steht vor der Tür,
nur noch ein paar Tage und dieses Jahr gehört der Vergangenheit an.
2016 war in vielerlei Hinsicht ein turbulentes Jahr!

Auf eine umfangreiche Zusammenfassung in Wort und Schrift möchte ich an dieser Stelle bewusst verzichten,... vielleicht nur soviel:

  • Wieder so ein Jahr vorbei, in dem ich mich von besonderen und inspirierenden Menschen verabschieden musste (R.I.P.)!
  • Wieder so ein Jahr vorbei, in dem radikale Idioten mit bestialischen Aktionen Angst, Unsicherheit und Schrecken verbreitet haben.
  • Wieder so ein Jahr vorbei, in dem ich zu oft auf dem falschen Fuss erwischt wurde.
  • Wieder so ein Jahr vorbei, in dem ich nicht alle persönlichen Zielsetzungen erreicht habe.
  • Wieder so ein Jahr vorbei, in dem sich meine Prioritäten verändert haben.
Abgesehen davon – und vielleicht gerade auch ein bisschen deshalb - war es ein besonderes, herausforderndes und unvergessliches Jahr.
Auf jeden Fall aber dank meiner Frau, die mir am 12. März 2016 einen kerngesunden und wunderschönen Sohn geschenkt hat!
Ich liebe beide aus tiefstem Herzen und freue mich, für diese einzigartigen Menschen Ehemann und Vater sein zu dürfen! Ein Privileg, das ich mir öfters vor Augen führen werde!
Auch beruflich war 2016 ein turbulentes Jahr: Restrukturierung, neue Funktion, neues Team, neue Herausforderungen! Nicht alles freiwillig, oft chaotisch und aus meiner Sicht zu einem sehr ungünstigen Moment, aber spannend und lehrreich, sowohl fachlich, als auch persönlich! Fakt ist, dass ich ohne Frau, Mentor und guten Beratern den Bettel im Frühling hingeschmissen hätte!
Und zu guter Letzt der eigene Körper, der mir immer öfters zu verstehen gibt, dass er älter wird und mehr Fürsorge/Ruhe braucht, gepaart mit dem Bedürfnis nach einem gesunden Lebensstil, bewusster Ernährung, ausreichend Bewegung und regelmässigen Routine-Checks bzw. Vorsorgeuntersuchungen!

Nun freue ich mich auf den bevorstehenden Jahresendurlaub und Weihnachten im Kreise von Familie und Freunden. Familie und Freunde sind das Wichtigste! Danach kommt lange nichts und was dann folgt ist ganz nett, aber sekundär!

Ihnen wünsche ich ein frohes Fest mit aufrichtigen, ehrlichen und lieben Menschen, viel Spass und unvergesslichen Momenten! À propos frohes Fest: Als Marketer liebe ich die Zusammenarbeit mit Firmen, die kreative Ideen entwickeln und diese professionell umsetzen. Firmen, bei denen der Mensch mehr zählt, als materielle Dinge oder persönliche Vorteile. Eine davon ist Futurelite... und die wünschten dieses Jahr wie folgt ein frohes Fest...!

Machen Sie's gut!

Man in Helvetica







Freitag, 15. Juli 2016

Wie soll ich das meinem Sohn erklären?!

Heute Mittag stellte ich mir die Frage, wie ich meinem Sohn später mal gewisse Dinge erklären soll.
Dinge, mit denen ich als Kind nicht konfrontiert war.
Dinge, die mich als Erwachsener zu tiefst erschüttern.
Dinge, die mir als Vater Angst machen.

Heute bin ich froh, dass mein Sohn noch keine Fragen stellt.
Fragen nach dem wieso und warum?
Zum Beispiel zu diesem feigen Anschlag von gestern Abend in Nizza.

Ich hätte keine Antwort!
Weil ich rat- und sprachlos bin.
Weil ich keine Worte finde.
Worte, die diese Tat begründen, erklären oder rechtfertigen.

In Nizza sind gestern Abend mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen, darunter 10 Kinder.
Kinder, die keine Fragen mehr stellen…!

@sickofthisshit

Dienstag, 16. Juni 2015

sturmfrei

Meine Frau ist im Klassenlager.
Seit gestern morgen bis Freitag Nachmittag.
Mit anderen Worten: Ich habe sturmfrei.
Und während sie mit 16 Kindern ein Zirkusdorf unsicher macht, versuche ich über die Runden zu kommen.

Menschenskind,... wann hatte ich das letzte Mal sturmfrei?
Ist eine gefühlte Ewigkeit her... und ganz ehrlich,... so richtig wohl fühle ich mich dabei nicht!

Aber was bedeutet sturmfrei eigentlich?
Im Duden findet man folgende zwei Bedeutungen:

  1. (scherzhaft) die Möglichkeit bietend, ungehindert Besuch zu empfangen
  2. (Militär veraltet) (von einer Stellung o.ä.) Uneinnehmbar

Okay!
Mit Scherzen habe ich es ja nicht so, schon gar nicht, wenn ich alleine zu Hause bin.
Und militärische Begriffe versetzen mich auch eher selten in Ekstase.
Fakt ist jedoch, dass nur eine Bedeutung korrekt ist, wie ich gestern persönlich feststellen musste.

Liebe Frau, wenn Du hier aus Zufall mitliest, schau' dir doch kurz dieses Hotel für unseren Toskana-Roadtrip an, sieht echt gemütlich aus.

Alle anderen können und dürfen hier weiterlesen:

Montage sind, und das ist ja unlängst bekannt, selten mit positiven Erlebnissen aufgeladen. Ist bei mir jedenfalls so,... ich komme nach einem gemütlichen, arbeitsfreien Wochenende nur schwer in die Gänge. Besonders dann,...
  • ... wenn es den ganzen Tag wie aus Eimern schüttet,
  • ... der Hund des Schwiegervaters (RIP Yuri!) eingeschläfert werden musste,
  • ... die Teamkollegen im Büro alle im Urlaub sind und mir deren Projekte um die Ohren fliegen, weil Murphy seine Finger im Spiel hat.

Liebe Frau, ich wusste, dass Du noch mitliest,... schau' dir bitte auch dieses Hotel in Forte dei Marmi ein, da will ich hin. PS: I love you!

Sein wahres Gesicht zeigt der Montag jedoch dann, wenn man abends nach Hause kommt und sich nach Betreten der eigenen vier Wände auf eine entfernte Insel wünscht. Am liebsten ganz weit weg,... irgendwo in den entlegendsten Zipfel des Pazifiks,... auf das Tuamotu-Archipel, zum Beispiel!

Denn bei 30 Grad und Schirmchendrinks spielt es keine Rolle, wenn man nasse Füsse hat.
Zu Hause ist das Feeling aber nicht ganz so prickelnd,... da helfen auch keine Schirmchendrinks!
Ich weiss nicht, WER VERGESSEN HAT, GESTERN MORGEN DIE SCHIEBETÜREN DER TERRASSE ZU SCHLIESSEN,
bin mir jedoch sicher, dass ICH ES NICHT WAR!!!

Ich war aber derjenige, der bei gefühlten 14 Grad Wohnzimmertemperatur den aufgeweichten Boden inkl. Unterbau bestaunen konnte. So ein Fussboden ist, wäre es nicht so ein trauriger Anblick, eine ganz spannende Sache, dem man im Alltag viel zu wenig Beachtung schenkt. Oder wussten Sie, wie dick eine Trittschalldämmung ist, wie eine Dampfsperre aussieht oder wie dünn die Röhrchen der Fussbodenheizung sind?
Eben,... ich auch nicht... bis gestern Abend!
Den Frust habe ich anschliessend beim Schwiegervater runtergespült,... haben zusammen zwei Flaschen Gewürztraminer aus dem Elsass vernichtet.
Auf nüchternen Magen,... habe danach geschlafen wie ein Bär.

Heute Morgen war schon gut was los,... Versicherungsexperte, Bodenleger und Heizungsmonteur alle am Start.
Aus meiner laienhaften Perspektive ist das Wohnzimmer im gleichen Zustand wie meine Stimmung:
Komplett im Arsch,... muss alles neu gemacht werden.

Ich bin der Meinung, dass eine sturmfreie Woche anders beginnen sollte, aber bereits Duden sagt ja,
dass Besuch ungehindert kommt, wenn sich die Möglichkeit bietet.
Und sei es nur ein Sturm, der sich frei entfalten kann!

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahresrückblick 2014

Dank 1 Second Everyday konnte ich erneut ein ganzes Kalenderjahr im Bewegtbild festhalten. Resultat: Ein Kurzfilm (365 Sekunden), der mich an bewegende Momente, tolle Begegnungen und spannende Erlebnisse im In- und Ausland erinnert. Es war ein spezielles Jahr und dafür bin ich zahlreichen Menschen - allen voran meiner Frau (ich liebe Dich über alles!) - sehr, sehr dankbar.



Mehr gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen. Bleiben Sie gesund, mutig, offen, ehrlich, aufrichtig, neugierig, spontan, krea(k)tiv, respektvoll, interessiert, lebenslustig... und kommen Sie gut ins neue Jahr!!!

Wir sehen, lesen und hören uns...!


Mittwoch, 24. Dezember 2014

Gewichtelt wird anderswo...!

Zeit hier mal eine Lanze zu brechen.
Eine Lanze auf die wahren Wichtel des Alltags.
Wichtel, die gerne vergessen gehen,
oder einfach übersehen werden.

Zum Beispiel die Fabrikarbeiter in der chinesischen Provinz Zheijang.
Menschen, die zwei Drittel des weltweiten Weihnachtsschmucks herstellen.
Unter Bedingungen, die krank machen.

Oder Fachkräfte in der Gesundheitspflege,
im Krankenhaus, Pflegeheim, Seniorenresidenz oder Behindertenwerkstatt.
Menschen, die sich für kranke, alte oder behinderte Mitmenschen "aufopfern".
Menschen, die für andere da sind, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit.
Zu Konditionen, die meines Erachtens immer fragwürdiger werden.

Oder Mitarbeiter von Opferberatungs- und Nothilfestellen.
Menschen, die anderen in aussichtslosen Situationen zur Seite stehen, zuhören, beraten, informieren, vermitteln und handeln.
Menschen, die Lösungen suchen und Perspektiven bieten.
In einer Jahreszeit, die nicht für alle von Glitzer, Fröhlichkeit und Opulenz geprägt ist.

Oder Spezialisten, die sich aktiv in humanitären Hilfsprojekten einsetzen.
Menschen wie Ärzte, Psychiater, Köche, Lehrer und Ingenieure, die menschliches Leid durch vor Ort Massnahmen lindern und nachhaltige Projekte realisieren.
Oft ehrenamtlich und unter schwierigsten Bedingungen.

Oder alleinerziehende Mütter und Väter.
Menschen, die ihre Ängste, Sorgen, Verzweiflung und Wut oft verbergen, um dem geliebten Kind Geborgenheit, Sicherheit und Liebe zu vermitteln.
Menschen, die selten viel haben, aber alles geben.

Es gibt noch viele mehr, aber diese sind mir in den letzten Tagen/Wochen bewusst aufgefallen.
Sie verdienen meine Anerkennung, Bewunderung und vollen Respekt.
Und ich wünsche ihnen einen bewussten Moment der Ruhe, Kraft und Zuversicht.

Frohe Weihnachten!

-

[Dieses Video eines Partnerunternehmens hat mich geschockt... und gleichzeitig stolz gemacht. Stolz, dass wir dazu beitragen konnten, ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk für das SOS-Kinderdorf zu ermöglichen!]

Samstag, 20. Dezember 2014

Abwesenheitsnotiz

+++Beginn der Nachricht+++

Wenn Sie diesen Post lesen, bin ich bereits auf dem Weg nach Mauritius.
Sie kennen das ja,... Ende Jahr muss ich entspannen, ich hatte viel um die Ohren!
Kommentarfreigaben oder E-Mails werden nicht weitergeleitet.
Sofern es die technischen Umstände zulassen, werde ich gelegentlich meine Inbox prüfen.
Gelegentlich bedeutet, dass sich die Zeitintervalle zwischen den Prüfungen proportional zum Erholungsfaktor verhalten.
Zudem können sich meine Frau, ausgedehnte Tagestouren, spannende Bücher, reichhaltige Buffets, alkoholhaltige Getränke oder die komplexe Statik einer Schloss Neuschwanstein-ähnlichen Sandburg erheblich auf meine Reaktionszeit auswirken.
Daher empfehle ich Ihnen, sich in dringenden Fällen telefonisch zu melden.
Wenn Sie keine Nummer haben, sind Sie zu wenig wichtig und müssen warten.
Ansonsten bin ich, sofern nichts dazwischen kommt, am Montag, 5. Januar 2015 wieder für Sie da!
In der Zwischenzeit wünsche ich Ihnen wunderbare Festtage und die Muse, sie zu geniessen.
Kommen Sie gut ins neue Jahr!
Herzliche Grüsse, Man in Helvetica

+++Ende der Nachricht+++

Montag, 2. Juni 2014

Und sonst so...?

Hier ist alles im flow,… läuft wie geschmiert,… also fast!

Mal abgesehen vom Wetter, das mir tierisch auf die Nüsse geht! Ich kann und will mich nach Thailand nicht an Temperaturen unter 30 Grad gewöhnen. Zu Hause läuft zum Beispiel immer noch die Fussbodenheizung, denn Frostbeulen nach Barfussgehen ist so kurz vor der Hochzeit doch irgendwie suboptimal. Aber ich will nicht jammern,… nur sollten sich die da oben endlich mal einig werden, ob nun Pullover oder Shirt angesagt ist Letzten Freitag war hier die Hölle los,… hätte es noch eine Stunde länger geregnet, wäre ich zu Hornbach gefahren und hätte mir Material für eine Arche geholt.

À propos fahren: Seit ein paar Tagen – und wenn es das Wetter zulässt - fahre ich oben ohne und mit Windschott! Eine tolle Investition und mit 99 Franken ein echtes Schnäppchen (600 % günstiger als beim Freundlichen). Jetzt müssen nur noch die Sommerreifen drauf, dann macht der Fuhrpark richtig Spass!

À propos Spass: Unsere Trauzeugen sind genial… und legen sich sogar mit Rückenschmerzen voll ins Zeug… und manchmal auch an. Zum Beispiel mit dem Fotografen,… der muss eine richtige Diva sein. Es ist und bleibt spannend…!

À propos spannend: Die Anprobe beim italienischen Massschneider meines Vertrauens war auch spannend. Hemd, Manschetten, Sakko und Schuhe waren in Ordnung,… nur die Hose nicht. Richtige Farbe, perfekter Schnitt, aber falsches Model. Und das so kurz vor dem grossen Tag! Ich kann mir vorstellen, dass ein, zwei Italiener jetzt etwas weniger Siesta machen!

À propos Siesta: Das kommende Pfingstwochenende steht ganz im Zeichen der Entspannung. Ich schnappe mir meine Frau und flüchte,… weg von dem ganzen Trubel, der uns die letzten Tage und Wochen begleitet hat. Etwas Ruhe,… gutes Essen,… viel Wein und einfach sein.

À propos gutes Essen: Meine Frau kam letzte Woche auf die glorreiche Idee, bei uns zu Hause ein 3-Gang Surprise-Dinner mit Freunden durchzuführen. Der Clou: Man darf nicht den Gang zubereiten, den man selber eingekauft hat. Wir durften uns um die Vorspeise und das Dessert kümmern, die Freunde um den Hauptgang. Rezeptsammlungen waren tabu und ergänzen durfte man das Menu lediglich mit dem Inhalt des Kühlschranks. War ein riesen Spass… und hat wirklich gut geschmeckt!

À propos geschmeckt: Ganz in der Nähe hat ein neuer Grieche eröffnet: Schönes Ambiente (mit Live-Musik), tolles Essen (ich liebe Meze!) und unglaublich lebensfrohe Menschen! Das färbt ab… und hat Potential zum Lieblingsgriechen! Okay, meine Frau ist daran nicht ganz unschuldig, denn sie hat aktiv bei der Inneneinrichtung mitgewirkt. Sie hat dafür einfach ein Händchen und kümmert sich mit Hingabe um Vorhänge, Bilder, Pflanzen, Deko und Tischgedeck.

À propos Pflanzen: Unsere Terrassen brauchen neue Pflanzen. Und weniger Unkraut. Aber dieses Projekt gehe ich erst im Sommer an, denn im Moment fehlt mir schlicht und einfach die Zeit.

À propos Zeit: Ich werde alt und gebrechlich. Wirklich! Die letzten Tage und Wochen waren immer wieder von gesundheitlichen Rückschlägen geprägt: angebrochene Rippe, schmerzendes Knie, allergische Reaktionen oder lästige Bindehautentzündung. Früher war der eigene Körper nicht in einem so traurigen Zustand.

À propos traurig: Letzten Freitag ereilte mich die traurige Mitteilung über das stille Ableben meines ehemaligen Vermieters. Er war gesundheitlich zwar angeschlagen, aber mit 72 Jahren noch viel zu jung für die letzte Reise! Man muss das Leben wirklich jeden Tag geniessen… !

À propos Leben: Einigen Menschen fehlt wirklich der Verstand. Ich werde nie verstehen, weshalb einige Menschen seit Monaten/Jahren an Ort und Stelle verharren, statt das eigene Leben in die gewünschte Richtung zu lenken. Lieber stehen sie mit tränenverschmierter Psyche im Regen, jammern wie ein junges Kalb, dessen Mutter soeben von einem Löwenrudel gerissen wurde und geben anderen Menschen die Schuld für die eigene Unzufriedenheit. Nein, solche Menschen werde ich wirklich nie verstehen,… es sind und bleiben irgendwie traurige Gestalten… und manchmal drängt sich bei mir der Verdacht auf, dass wahrscheinlich genau diese Einstellung/Charaktereigenschaft Ursache des ganzen Übels ist.

Samstag, 29. März 2014

Ich bin dann mal weg,...

... mit meinen besten Freunden,
auf Erlebnis- und KulturreiseJunggesellenabschied.
Das wird richtig anstrengendein riesen Spass,
obwohl ich keine Ahnung habe, wohin die Reise geht.
Aber ganz ehrlich, es ist mir scheissegal.

Sollte dies hier mein letzter Eintrag sein (weil ich auf einem Dach vergessen gehe, die Kaution nicht bezahlen kann oder einen humorlosen Drogendealer verarscht habe), bedanke ich mich für Ihre Zeit und bin mir sicher, dass Sie bei meiner Liebsten die passenden Worte finden werden (und vielleicht auch die Fotos der Digitalkamera, welche die letzten offenen Fragen klären).

Machen Sie es gut!


Frage am Rande: Ist man mit knapp 37 Jahren eigentlich zu alt für ein Tattoo? Ich denke wirklich darüber nach... und hab' da so eine Idee...

Donnerstag, 20. März 2014

Manche Frauen sind wie ein Vulkan

Zum Beispiel Etna, unsere Putzfrau.
Geheimnisvoll, faszinierend, unberechenbar.

Mir wurde letzte Nacht bewusst, dass ich Etna nicht kenne.
Und dass, obwohl sie bei uns regelmässig ein- und ausgeht.
Seit über 400 Tagen.
Ich weiss nur, dass Etna aus Brasilien kommt und unseren Hausschlüssel hat.
Mehr nicht.
Alter, Zivilstand, Lebenslauf und Gehalt sind mir unbekannt.
Man(n) kann nicht alles wissen.
Muss man(n) auch nicht.
Aber vielleicht sollte man(n)!

Fakt ist: Etna ist wichtig.
Sehr wichtig!
Mit Putzen haben meine Liebste und ich genauso viel am Hut, wie Nonnen mit Jungs.
Also fast gar nichts.
Und wenn doch, eher oberflächlich.
Eigentlich erst dann, wenn Barfusslaufen eine Bedrohung für Leib und Leben wird.
Oder eine akute Vergiftung droht.
Für Menschen mit schwachem Immunsystem.

Etna schaut im Schnitt alle 10 Tage vorbei.
Eher öfters.
Nach meiner optischen und olfaktorischen Wahrnehmung macht sie einen prima Job.
Unsere Wohnung sieht nicht nur sauber aus - sie ist es!
Meine Liebste sieht das manchmal etwas differenzierter.
Sie ist diesbezüglich etwas pingeliger.
Manchmal sogar richtig streng!

Für mich ist Etna ein Haushalt-Allround-Talent.
Neben dem Putzen kümmert sie sich auch um die Veredelung meiner Hemden.
Mit Dampf, Stärke und ordentlich Druck!
So mag ich das.
Wenn es ordentlich gemacht ist.

Ich weiss, dass Haushaltsarbeit richtig harte Arbeit ist.
Sauber Putzen und faltenfrei Bügeln ist ein echter K(r)ampf.
Deshalb haben wir Etna.
Und in jedem Kampf gibt es Gewinner und Verlierer.

So wie letzte, vorletzte oder vorvorletzte Woche.
Meine Liebste mag es nicht, wenn sie Kerzenständer im Altglas findet.
Ich mag es nicht, wenn meine Hemdknöpfe eingebrannt sind.
Wir mögen es nicht, wenn unsere Wohnung umgeräumt wird.
Ohne entsprechende Hinweise.
Von Etna
An uns.
Das überrascht.
Und irritiert.

„Wer ist Etna?“, ist nun meine Mission.
Ich will es herausfinden.
Vielleicht bei Cachaça, Limettensaft, Zucker und Eis.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Frittata mit Brandwunden. Und ein Dankeschön!

Wer mir bei Instagram folgt, hat gestern Abend mitbekommen, wie man aus ein paar Resten ein italienisches Omelett zaubern kann. Schmeckt unglaublich lecker und ist wirklich kinderleicht zubereitet. Also fast,... denn man sollte die heisse Pfanne nie - wirklich nie - ohne Küchenhandschuhe anfassen. Glauben Sie mir, es tut weh, denn die Flosse bleibt an der 250 Grad heissen Pfanne förmlich kleben.
Ein sehr unangenehmes Gefühl.
Stundenlang!


Tja,... und was tut man bei Brandverletzungen 2. Grades?
Hier scheiden sich Geister und Ratschläge:
"Sofort kühlen!" meinen die einen,... "Keinesfalls kühlen!" die anderen!
Ich habe gekühlt.
Minutenlang.
Mit Eiselementen.
Und Eiswasser.

Meine Liebste konsultierte in der Zwischenzeit Dr. Google und las mir Dinge vor, die mich an den Rand der Bewusstlosigkeit führten. Ich versuchte mich abzulenken, fragte meine Timeline und fand umgehend Gehör!
An dieser Stelle eines GROSSES DANKESCHÖN!!!
Ich habe überlebt!

Meine Liebste hat gestern Abend noch kurz ihre Mum avisiert, denn unser Medizinvorrat gleicht einer somalischen Piratenschiff-Apotheke. Und wissen Sie was? Ich schätze es, dass Mütter auch im 21. Jahrhundert noch immer ein altes Hausmittelchen aus dem Ärmel schütteln können. In meinem Fall wohl ein altes, marokkanisches Schamanen-Mittel:
Handcreme.
Sehr fettig.
Mit Kamille!
Dazu einen doppelten Whisky aus der Hausbar.
Ich habe geschlafen wie ein Feuersalamander.


Und siehe da, heute ist meine Flosse schon fast wie neu.
Fazit: Web 2.0 und Mutter 1.0 sind mehr als das halbe Leben!

Samstag, 21. Dezember 2013

Wünsche frohe Festtage... und bin dann mal weg!

Geschätzte Damen und Herren,
verehrte Leserinnen und Leser,

Sie ahnen was jetzt kommt,... es ist Ende Jahr und somit Zeit für etwas Urlaub. Kommt wie gerufen,... meine Liebste und ich brauchen noch etwas Wärme, Strand und Meer,... wollen die Beine hochlegen,... ein bisschen entspannen,... gelegentlich abtauchen und Pläne für die gemeinsame Zukunft schmieden. Für den Jahresausklang haben wir uns die Malediven ausgesucht und sind überzeugt, dass sie sich hierfür ganz gut eignen!

Auf Coco Palm, einem kleinen Archipel im Nord Male Atoll, werde ich mir Zeit nehmen, das Kalenderjahr 2013 (ein unglaubliches Jahr!) nochmals Revue passieren zu lassen und mich mit Freude sowie einer gewissen Genugtuung an die grossen Veränderungen, wertvollen Erfahrungen und spannenden Herausforderungen erinnern, die ich erlebt und zahlreichen Menschen, allen voran meiner Freundin, Lebenspartnerin, Soulmate und zukünftigen Ehefrau, zu verdanken habe. Sie und alle anderen haben mich ein grosses Stück weitergebracht.

Ihnen, sehr verehrte Leserinnen und Leser, wünsche ich bezaubernde Festtage im Kreise Ihrer Familie, Freunde oder Menschen, die Ihnen lieb und wichtig sind. Und lassen Sie in ruhigen Momenten die persönlichen Höhepunkte des Jahres nochmals bewusst aufleben. Dazu viel Glück, gute Gesundheit, eine grosse Portion Humor und täglich ein Zeitfenster, um die eigenen Gedanken frei fliegen zu lassen (oder persönliche Altlasten endlich loszuwerden).

Bis 2014,... hier, auf Twitter, Instagram oder im Real Life,... wenn Sie mögen!

Herzliche Grüsse

Man in Helvetica

Montag, 16. Dezember 2013

Fernsicht

Freie, weitreichende Sicht gestern Abend von der heimischen Terrasse,... sogar bis zum Finsteraarhorn, dem höchsten Gipfeln der Berner Alpen.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Worte zum Abschied

„Die Summe deiner Entscheidungen haben dich dorthin gebracht, wo du heute bist!“

Mit diesen Worten verabschiedete sich gestern ein Arbeitskollege nach einem gemeinsamen Lunch im Lieblingslokal um die Ecke und irgendwie hat dieser Arbeitskollege, den ich sowohl menschlich, als auch fachlich sehr schätze, die Gabe, mir immer ein paar Worte mit auf den Weg zu geben, die mich etwas länger beschäftigen.

„Die Summe deiner Entscheidungen haben dich dorthin gebracht, wo du heute bist!“

Diesen Worten ist ein sehr persönliches, zeitweise sogar sehr emotionales Gespräch vorausgegangen, in welchem wir uns über vergangene und zukünftige Veränderungen, aber auch erlebte Schicksalsschläge, innere Zufriedenheit und Pläne unterhalten haben. Und obwohl wir uns kaum oder noch viel zu wenig kennen, reden wir miteinander, als wären wir alte Freunde. Von dieser Sorte Mensch kenne ich nicht viele,... eigentlich sind es nur deren drei!

„Die Summe deiner Entscheidungen haben dich dorthin gebracht, wo du heute bist!“

Ist das wirklich so... oder gab es Dinge, die sich - egal ob im Privat- oder Berufsleben - ohne meine Entscheidungen ergeben haben? Ich suche noch nach der finalen Antwort,... aber je mehr ich darüber nachdenke, je mehr glaube ich ihm,... sogar bei negativen Erlebnissen, die ich gerne anderen in die Schuhe geschoben habe.

Denken Sie mal darüber nach,... jetzt, so kurz vor Weihnachten, in dieser nass-grauen Jahreszeit, ist ein guter Zeitpunkt.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Über Aufräumen und Loslassen

Kennen Sie einen Messie?

ICH AUCH NICHT,... aber ich gebe zu, dass ich einem gewissen,... ehm,... sagen wir Sammelzwang erlegen bin. Gründe hierfür liegen wahrscheinlich in meiner Erziehung,... der persönlichen Beziehung zu den jeweiligen Gegenständen... oder ganz einfach im verfügbaren Platz (ich bin noch NIE von einer grossen in eine kleinere Wohnung gezogen!) Und immerhin bin ich jetzt Ü35,... da kommt schon so einiges zusammen. Alleine meine Reise-Souvernirs füllen gut und gerne zwei Umzugskisten,... vielleicht auch vier... oder sechs, ich weiss es nicht so genau. Oder meine Bücher, CDs und Ordner,... die brauchen alle Platz (jaaa-haaa, auch meine alten Schulhefte!).

Auf jeden Fall wurde mir letzthin vor Augen geführt, dass der Keller an die Kapazitätsgrenze gestossen ist... was übrigens stimmt! Einfach so holt da keiner was raus,... ohne Protektoren schon mal gar nicht. Sogar mit BMI 12 wird es richtig eng,... egal ob zur Gefriertruhe, dem Schrank oder Weinregal. Nicht ganz ungefährlich... und meine Habseligkeiten sollen daran schuld sein,... was ich übrigens nicht glaube!

In öffentlich zugänglichen Bereichen, also der Wohnung, dominiert ein puristischer Clean-Chic-Stil. Dieser wird von der Dame des Hauses geprägt und konsequent durchgesetzt, was ein gewisses Konfliktpotential generiert, da ihre Kompromissbereitschaft den aktuellen Tagestemperaturen gleicht. Musste ich letzte Woche erst erfahren, als ich in das Kleiderzimmer beordert wurde. "Welche deiner 84 Hemden trägst Du eigentlich regelmässig?" war die Frage aller Fragen und von 82 Antworten waren ca. 40 nicht zufriedenstellend. Ergebnis: Ich habe massiv reduziert und viel Platz gewonnen,... auch in den Abteilungen T-Shirt, Pullover, Jacken und Hosen. Ein kritischer Blick in Richtung weiblicher Schuhschrank wurde übrigens strafend abgemahnt,... jeder einzelne High-Heel habe seine Daseinsberechtigung. Das Leben ist hart,... High-Heels haben es schön!

Auch im Gästezimmer, welches gleichzeitig als Büro und Bibliothek dient, wurde letzten Freitag ein Exempel statuiert. Ergebnis nach drei Stunden Arbeit: Ich habe nur noch zwei Notebooks, eine Workstation, wenige Ersatzteile und kaum noch persönliche Unterlagen. Das Leben ohne Papier gestaltet sich noch etwas chaotisch,... aber man gewöhnt sich daran!

Nicht einmal vor MEINEM Badezimmer wurde die Notbremse gezogen. Im Rahmen einer nationalen Säuberungsaktion wurde von Aftershave bis Zahnbürste alles auf den Kopf gestellt. Und ganz ehrlich,... ich wusste wirklich nicht, dass ich 10 (in Worten: ZEHN!) offene Duschmittel im Einsatz hatte. Sachen gibt’s,... Mann, Mann, Mann, die überraschen sogar mich!

Verschont blieb vorerst nur die Hausbar,... aber m.M.n. hört bei Wein und Digestif der Purismus auf. Clean Chic bedroht hier nur Leib und Leben,... und das wäre unmenschlich,... finde ich!

Dienstag, 12. November 2013

Über Reiselust, Familienurlaub und Fernweh

Meine Reiselust habe ich mit grösster anzunehmender Wahrscheinlichkeit von meinen Eltern geerbt. Bereits als Kind - und später auch als Jugendlicher - hatte ich das grosse Glück (und Vergnügen!), in ferne Länder zu reisen, um fremde Kulturen und deren Lebensweise kennenzulernen. Da meinen Eltern abwechslungsreiche Reisen (Aktivurlaub) wichtig war, wurden die Sommer- und/oder Herbstferien jeweils mit grösster Sorgfalt und viel Kreativität geplant. Einen langweiligen Einheitsbrei in einem zweitklassigen Hotel mit schlechtem Animationsprogramm und ungepflegtem Strand gab es nie.

Besonders gerne erinnere ich mich an die Sommerferien in Südfrankreich (1987) inkl. "Matrosenjob" auf dem Hausboot. Als Teenager eine tolle Aufgabe und nicht selten eine echte Herausforderung,... insbesonders dann, wenn Dad das Boot auf eine der zahlreichen Schleusen des Canal du Midi ansteuerte. An viele Erlebnisse und Ortschaften kann ich mich bis heute bestens erinnern,... zum Beispiel an die hauchdünnen Crêpes (aber aus die ungeniessbaren Miesmuscheln) in Balaruc-les-Bains,... die blühenden Lavendelfelder und wilden Pferde der Camarque oder an die mittelalterliche Hafenstadt Aigues-Mortes mit den traditionellen Stierkämpfen (Courses camarguaises). Besondere Highlights waren auch die Reisen nach Afrika. In Kenia (1988) und Tansania (1990) konnte ich die grossen Fünf in freier Wildbahn beobachten... manchmal sogar zum Greifen nah. Nie werde ich die leuchtenden Augen der Masaikinder und deren Freude über mitgebrachte Schreiber und Filzstifte vergessen,... oder die besonderen Nächte in der Serengeti,... die Face-to-Face Begegnungen mit wilden Pavianen und Grünmeerkatzen sowie die geschmeidigen Bewegungen einer Python auf meiner Hand. Das Erlebte hielt ich damals in einem Reisetagebuch fest,... Internet gab's noch nicht. Auch der Urlaub in der Karibik (1992) war ganz besonders, denn dort entdeckte ich die Leidenschaft für’s Tauchen und mein Dad begleitete mich beim ersten Schnuppertauchen im Pool. Zwei Jahre später absolvierte ich mit meinem Bruder die CMAS Tauchausbildung in der Südtürkei.

Bis heute ist Reisen eine meiner Lieblingsbeschäftigungen und wenn ich könnte, würde ich gerne noch einmal einen Familienurlaub machen. Ich würde, wenn ich könnte,... aber heute vor 21 Jahren trat mein Dad seine letzte Reise an. Ohne uns.

Ich denke oft an ihn,... nicht nur heute,... aber heute bestimmt etwas mehr als sonst!

"Dad, wir sehn' uns,... irgendwann, irgendwo...!"

xxx

Donnerstag, 7. November 2013

Und sonst so...?

Die Zeit rennt,... in 56 (sechsundfünfzig!) Tagen ist das Kalenderjahr 2013 Geschichte! Wahnsinn,... ich frage mich, wo die Zeit hin ist?! Erst habe ich in Bern mein Hab und Gut in ein paar Kisten gesteckt, hier in Zürich eine neue Hazienda bezogen und jetzt soll das Jahr schon bald zu Ende sein? Irgendwie fühle ich mich übergangen,... oder ich war nicht immer ganz bei der Sache. Mensch,... früher (als ich noch die Schulbank drückte) dauerte so ein Jahr gefühlt gut und gerne 3‘650 Tage,... eher mehr! Heute – und da bin ich mir fast sicher - sind 365 Tage viel kürzer. Wurde mir auch so richtig bewusst, als meine Nichte am 04.11.2013 ihren ersten Geburtstag feierte... IHREN ERSTEN GEBURTSTAG!!! Kann ich kaum glauben,... die ist eben erst geschlüpft und jetzt schon über 365 Tage alt! Wachsen tut sie übrigens wie Unkraut,... das geht ratzfatz! Geht nicht mehr lange und ich muss als Onkel die ganzen Verehrer abwimmeln... und/oder erschiessen. Das geht dann aber auch ratzfatz!

Noch 56 Tage und im Kalender ist noch genau ein Wochenende frei. So geht das,... älter werden ist eine zeitfressende Angelegenheit. Und anstrengend,... so wie letztes Wochenende, als ich mich mit meiner Liebsten im Kaufleuten unter fremde Leute gemischt habe. Bereits ein Absturz in der light Version knallte uns anschliessend für 10 Stunden ins Bett,... eher mehr. Wenn ich in meinen Kalender schaue frage ich mich, wann ich Weihnachtsgeschenke einkaufen soll,... dauert ja nicht mehr lange,... genauer gesagt noch 49 Tage (OMG!). Mir wird übel,... wobei Weihnachten dieses Jahr echt entspannt ausfällt,... im Paradies,... unter Kokospalmen... mit Weihnachtslobster und nackten Füssen im Puderzuckersand.

Über Mittag war ich mit Angelo (mein Lieblingsitaliener!) in der Stadt,... wenn wir gemeinsam essen gehen, dann immer im Vegi-Tempel Hiltl. Menschenskinder,... in der Stadt ist echt schon der vorweihnachtliche Teufel los. Die ganze Bahnhofsstrasse ist ready for lightning Tannenbaum... und ausgerechnet heute haben wir 18 °C. Die Stimmung war voll für’n Arsch,... aber ich konnte mich zwischen Samosas und fleischlosen Ravioli über frauenkompatible Weihnachtsgeschenke unterhalten. Jetzt habe ich einen tollen Plan... und das Geschenk gibt es definitiv schon früher,... ich mag keine „MC J Give-aways“!

Joah,... so sieht’s aus,... zur Zeit alles etwas hektisch, aber gut!


{Randnotiz: Versuche mich ernsthaft beim ersten Roman,… Zugfahren hat echt seine Vorteile. Die erste Leseprobe folgt dann hier auf dem Blog…! Wird ein Thriller,… extrem spannend… und leicht krank. Passt vielleicht nicht ganz in die Weihnachtszeit, aber irgendetwas ist ja immer!}

Donnerstag, 31. Oktober 2013

10 ways to be creative

Diese Skizze wurde mir heute zugespielt und ich finde die Ansätze wirklich interessant.


  1. Try new things: Vielleicht sollte ich auch mal einen Pinsel in die Hand nehmen, reswolke hat das ja wunderbar hingekriegt.
  2. Walk in the rain: Dann beginne ich aber zu rennen,... nicht sonderlich kreativ!
  3. Write a list: Geht aber auch auf dem iPhone,... für wichtige Dinge wie eine Einkaufsliste gibt es sogar eine richtig tolle App!
  4. Stop planning - Start doing: Oohhh ja, sollte ich tun, aber der innere Schweinehund...!
  5. Take more pictures: Auf jeden Fall,... Fotos gehen immer,... mit meiner neuen Canon EOS 6D erst recht und in Vollformat!
  6. Stop trying to achieve perfection: SIGN!
  7. Listen to music and sing even if you suck: OMG!
  8. Write letters to friends far away: Ich schreibe den ganzen Tag so viel Zeugs, muss nicht wirklich sein, aber wenn Postkarten auch zählen, sehr gerne!
  9. Eat good food and eat with your hands: Ich esse eigentlich nur gut,... aber viel zu selten mit den Händen (musste ich mir erst letzthin wieder anhören, ich pflege meine Tischmanieren)
  10. Don't watch TV: Auf keinen Fall, TV ist eine tolle Inspirations- und Informationsquelle! 

Und bei Ihnen so...?

Freitag, 4. Oktober 2013

Tage wie diese

"Ich wart seit Wochen, auf diesen Tag
und tanz vor Freude, über den Asphalt.
Als wär's ein Rythmus, als gäb's ein Lied
das mich immer weiter, durch die Strassen zieht.
Komm dir entgegen, dich abzuholen, wie ausgemacht…"


Diese Zeilen von den Toten Hosen beschreiben mein Real Life sehr treffend. Nach einer strengen Woche kann ich den heutigen Abend mit meiner Liebsten verbringen. Endlich!

Montag, 30. September 2013

Abendflug mit der 'Tante Ju"

Seit 1983 ermöglicht die JU-AIR, beheimatet im Airforce Center Dübendorf, einmalige Flugerlebnisse an Bord von Junkers Ju-52 Oldtimer Flugzeugen an. Am vergangenen Freitag durfte ich mit meiner Liebsten bei einem Abendflug live dabei sein,... es war ein grandioses Erlebnis!


{Weltweit existieren noch acht flugfähige Ju-52. JU-AIR unterhält mit einer Flottenstärke von vier Maschinen die grösste}





{Safety on board,... in der Kabine ist alles etwas eng und sehr laut}



{Start um 18.30 Uhr vom Militärflugplatz Dübendorf}



{Sichtflug über den Mythen, 1'898 m.ü.M.}



{Vierwaldstättersee inkl. Sicht auf die Rütliwiese}



{Über den verschneiten Gipfeln der Schwyzer und Glarner Alpen}



{Blick auf den 7 km langen Hüfigletscher in den südwestlichen Glarner Alpen}



{Im Cockpit, wo Pilot und Co-Pilot noch richtig schwer arbeiten müssen}



{BMW - Freude am Fliegen!}



{Die Ju-52 / 3mg4e zurück am Boden, gebaut 1939 in Dessau DDR, drei 9-Zylinder BMW-Sternmotoren, 10 Tonnen Gewicht, 17 Sitzplätze, holte während des 2. Weltkriegs zahlreiche verletzte Soldaten aus Stalingrad zurück}



{Die flugfähige Werbebotschafterin der Schweizer Uhrenmanufaktur IWC im Hangar Dübendorf}