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Montag, 25. Juli 2016

P.S. Weiber, Wodka und Work-out

In der Schweiz ist Peter Schneider (Psychoanalytiker und Schriftsteller) einem breiteren Publikum als Autor und Sprecher bei Radio SRF 3 (Die andere Presseschau, Philip Maloney) sowie als Kolumnist bei grösseren Tageszeitungen bekannt. Nachfolgend seine Kolumne in der gestrigen SonntagsZeitung, passend zum aktuellen Weltgeschehen:

Ein Gespenst geht um in Europa: der selbst ernannte Terrorist. Im autodidaktischen Hauruckverfahren schnellradikalisiert, war er bis vor kurzem noch Stammgast im Fitnesscenter statt in der Moschee, trank Alkohol, ass Schweinefleisch, konsumierte Rauschgift und Psychopharmaka - und ist heute schon als Amok-Lastwagenchauffeur unterwegs. Während der Germanwings-Co-Pilot Andreas Laubitz ohne 72 vaginal intakte Stewardessen in der Economyclass der Hölle schmort und jeden einzelnen Drink extra bezahlen muss, sitzt Bouhlel gemütlich an der VIP-Lounge des islamischen Trucker-Paradieses und darf so viel tanken, wie sein Herz begehrt. «Terrorist» kann sich heute jeder nennen.

Nicht mal eine berufsbegleitende Zusatzausbildung zum «Märtyrer» ist dazu erforderlich. Möglich macht es das raffinierte Geschäftsmodell des IS als einer besonderen Art von Franchise-Unternehmen: Die Lizenz zum Töten gibt es auch nachträglich zu attraktiven Gratis-Konditionen - der einmal erbrachte Tatbeweis reicht zum nachträglichen Erwerb. Ob Lastwagen, Axt, Brotmesser, frisiertes Töffli, Samurai-Schwert - man kann nehmen, was einem gerade so in den frommen Sinn kommt. Inzwischen soll es gerade unter perspektivlosen Jugendlichen in den Vor- und Hauptstädten Europas schwer in Mode sein, ungläubige Pokémons zu jagen. Nicht auszudenken, was geschieht, wenn sie sich zu diesem Zweck mit ihrem Smartphone in das Navi eines selbstfahrenden Tesla hacken und dazu Allahu Akbar kreischen.

[Quelle: SonntagsZeitung, 24.07.2016]



Mittwoch, 15. April 2015

Scheinheiliges Arschloch

Ich stehe auf der Dachterrasse und lasse meinen Blick über das angrenzende Naturschutzgebiet schweifen.
Der Tag neigt sich langsam dem Ende zu, in etwas weniger als einer Stunde wird die Sonne am Horizont verschwunden sein.
Die Landschaft ist in ein sanftes, warmes Licht gehüllt, in der Ferne glitzert der See.
Trotz leichter Nordwest-Brise zeigt das Thermometer noch immer angenehme 21 Grad an, ein perfekter Aprilabend.

Meine Gedanken kreisen... wie die Bussarde am Abendhimmel.
Majestätisch gleiten sie durch die Luft, bewegen sich grazil und lautlos.
Die Natur hat hier wirklich einen vollkommenen Jäger geschaffen,
im Gegensatz zum modernen Menschen des 21. Jahrhunderts.

[Der vegetarische und vegane Lebensstil liegt mächtig im Trend,
sammeln und pflücken, statt jagen und fischen.
Hier und anderswo werden neue, gesunde und alternative Ernährungsweisen angeboten, gelebt und zelebriert.
Neue Food Stores, Restaurants und Kochkurse werden lauthals propagiert
und mit viel Marketingbudget an den modernen Mann und die moderne Frau gebracht.
]

Erstaunlich, wie farbgewaltig der Frühling ist.
Nach den langen und kalten Wintermonaten hat man das beinahe vergessen.
Die graue Einöde und nackte Landschaft ist zarten Knospen und bunten Blumen gewichen.
Das Leben beginnt von vorne,... noch zaghaft, leise, beinahe unbemerkt.

[Elektro- und Hybridfahrzeuge liegen auch mächtig im Trend,...
der Tod auf Rädern nähert sich heute beinahe lautlos.
Hier und anderswo steigen die Zulassungen und erfreuen Käufer, Verkäufer und den Staat.
Neue Hersteller, Modelle und Showrooms schiessen wie Pilze aus dem Boden und mischen den Automobilmarkt mächtig auf.
]

Mein Laufrevier präsentiert sich in der Abendsonne von seiner schönsten Seite,
ein Mix aus blühenden Wiesen, unbefestigten Feldwegen und fliessenden Gewässern.
Ein idealer Lebens- und Rückzugsort für seltene Vögel, bedrohte Amphibien, Füchse und Rotwild,
ein kleines Paradies voller Leben und Artenreichtum.

[Aktuelle Statistiken zeigen ein düsteres Bild, die weltweite Armut steigt von Jahr zu Jahr.
Hier und anderswo leben immer mehr Menschen am oder unter dem Existenzminimum.
Querbeet, durch alle Strukturen und Altersgruppen,
vom Rentner in Westeuropa bis hin zum Teepflücker in Sri Lanka.
]

Zwei Häuser weiter reisst mich der Nachbar aus meiner Gedankenwelt.
Ein Mittvierziger, Familienvater, überzeugter Vegetarier und stolzer i3-Besitzer.
Pfeifend trägt er eine grosse Schüssel Gemüse und Früchte in den Garten,
entsorgt alles in einer grünen Biotonne und winkt mir nach getaner Arbeit lächelnd zu.

[Was für ein scheinheiliges Arschloch, hat wohl noch nie was von Foodwaste gehört.]

Ich winke nicht zurück,
ich schüttle den Kopf und wende mich ab!

Montag, 30. März 2015

Der Rassist in uns [Dokumentation]

39 Menschen in einem vierstündigen Selbstversuch*.
Ohne zu wissen, was auf die zukommt.
Aufgeteilt in zwei Gruppen: Blauäugige und Braunäugige.
Unbarmherzig. Erschreckend. Bewegend.
Und die Erkenntnis, wie schnell man plötzlich zum Rassisten wird.



*Basierend auf dem "Blue Eyed Workshop" von Jane Elliott, amerikanische Lehrerin und Antirassismus-Aktivistin

Dienstag, 23. September 2014

Es lebe die Jugend!

Als Zugreisender erlebt man ja allerhand, ganz egal, zu welcher Tages- und Nachtzeit.
Primitiv wird es jedoch dann, wenn man bereits vor 8 Uhr mit einer Schulklasse (+/- 15 Jährige) auf begrenztem Raum zusammengepfercht wird.
Respekt, Vokabular und ein Minimum an Körperhygiene scheint bei Jugendlichen keinen Stellenwert mehr zu haben.
Manchmal frage ich mich, wann und wo die allgemeinen Regeln des Zusammenlebens auf der Strecke geblieben sind!

Das Erlebnis lässt sich jedoch intensivieren.
Und zwar dann, wenn sich die Hälfte der Jugendlichen ein Produkt von McDonald’s reinschiebt, vorzugsweise die doppelstöckige Variante des Hamburgers.
Mit fettigen Pommes und gezuckerten Soft- oder Energydrinks!
Sie können sich kaum vorstellen, welche Geruchsemissionen sich da breit machen.
Vom Anblick der Jugendlichen ganz zu schweigen, denn die essen und kommunizieren ja multitask.
Und die Finger wischt man sich heute selbstverständlich an den gepolsterten Sitzbezügen ab, Servietten sind reine Deko bzw. sinnloses Füllmaterial der braunen Foodbags.

Es lebe die Jugend,… der Fast Food und der öffentliche Personennahverkehr!

Freitag, 7. März 2014

Alles nur Fassade

Gewisse Menschen erstaunen mich.
Einige mehr, andere weniger.
Aber eines haben sie gemeinsam.
Eine kolossale Fassade.

Gegen aussen äusserst charismatisch und wortgewandt.
In Tat und Wahrheit irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn.
Impulsiv, skrupellos, unberechenbar.

Persönlichkeiten mit Geschichten,... oft Krankengeschichten.
Abweichler, die die Grenze zwischen normaler Eitelkeit und narzisstischer Störung nicht erkennen.
Sonderlinge mit sozialen Defiziten und mentalen Störungen.

Menschen mit einer kolossalen Fassade.
Einem Bauteil, das über den wahren Charakter hinwegtäuscht.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Mitleid oder Wahnsinn?

Es gibt Situationen und Begegnungen, die lösen bei mir Mitleid aus... oder bringen mich ganz an den Rand des Wahnsinns!

Zum Beispiel die masochistisch veranlagte Mutter, die heute Morgen um 07:37 Uhr (während der ultimativen Rush-Hour!) mit dreckigem Kinderwagen, voller Einkaufstüte, billiger Handtasche und schlechtgelauntem Kind in die S-Bahn gestiegen ist! Leck mit am Arsch,... die hatte ein dickes Fell,... 17 Minuten lang böse Blicke, üble Sprüche und zahlreiche Rempler.

Frage: Mitleid oder Wahnsinn?
Antwort: Mitleid!


Oder die fünf pubertierenden Jungs, die jeden Morgen auf dem Perron rumstehen, einen auf Kool & The Gang machen und alles vollspucken.

Frage: Mitleid oder Wahnsinn?
Antwort: Wahnsinn,... es ist und bleibt mir ein Rätsel, weshalb auffällig viele junge Männer heute alles vollspucken müssen!


Rätselhaft sind auch Senioren,... eine sehr verhaltensauffällige Altersgruppe,... immer leicht nervös und gerne in Selbstgespräche vertieft, die kein Mensch versteht. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass viele Senioren auf dumme Ideen kommen, wenn der Zug einfährt? Ist so... und das ist brandgefährlich! Ein Windstoss,... ein Fehltritt und Patsch,... schon muss der Friedhofsgärtner ein Loch ausbuddeln. Ich konnte wiederholt beobachten, dass Senioren nicht gerne hinter der Sicherheitslinie warten. Dieses Verhalten ist genauso dämlich wie das unbeholfene Drängeln beim Einsteigen. Ich meine Hallo,... da steht man biologisch gesehen auf gleicher Stufe mit der Grabbepflanzung, benimmt sich aber wie Superman auf Extasy!

Frage: Mitleid oder Wahnsinn?
Antwort: Wahnsinn!


Besonders toll war auch das weibliche Exemplar im Abteil neben mir, welche den Kollateralschaden ihres äusseren Erscheinungsbildes korrigieren wollte. Dumm nur, dass Hässlichkeit mit Farbe nicht automatisch schöner, sondern in der Regel nur bunter wird! Ganz generell finde ich Schminken eine bewundernswerte Fingerfertigkeit, würde bei einer Notbremsung aber nie den Kajalstift aus dem Auge nehmen! Frisieren toleriere ich im beschränkten Masse auch noch, aber bei Manicure ist fertig lustig. Ich hasse Aceton,... davon wird mir schlecht... und zwar so richtig!

Frage: Mitleid oder Wahnsinn?
Antwort: Wahnsinn!


Speziell war auch die Ökotante im Leinensack neben mir. Aus mir unerklärlichen Gründen hatte sie das Bedürfnis, einen Joghurt zu essen. Ich möchte festhalten, dass ich nach Aceton auch den säuerlichen Geruch von Joghurt im Kombination mit Löffel-, Schlabber- und Schmatzgeräuschen hasse. Und in solchen Momenten stelle ich mir die Frage, wie lange man einen Kaffeelöffel auf den Schädel hauen muss, bis die Hirnmasse in der Konsistenz eines Moccajoghurts zur Nase rausläuft!

Frage: Mitleid oder Wahnsinn?
Antwort: Wahnsinn,... genügen 200 Schläge oder braucht es mehr?


Highlight war heute Morgen jedoch mein direktes Gegenüber. Eine Dame Ende 30, Anfang 40, der ich gerne Nasen- und Jochbein gebrochen hätte. Neben Aceton und Joghurt hasse ich vollgerotzte Taschentücher in allen Farben, Formen und Ausprägungen, insbesondere dann, wenn diese als öffentliche Virenschleuder zur Schau gestellt werden.

Frage: Mitleid oder Wahnsinn?
Antwort: Wahnsinn!


Und last but not least die etwas molligeren Mitmenschen dieser Welt, die gerne ein ganzes Abteil mit sinnlosen Ausführungen über Weihnachtsdiäten, Weihnachtsverlockungen und Weihnachtsfrust auf der Waage unterhalten. Menschenskind,... einfach mal weniger fressen und mehr bewegen!

Frage: Mitleid oder Wahnsinn?
Antwort: Wahnsinn... und dazu passend die Anzeige aus der heutigen Zeitung!



Dienstag, 1. Oktober 2013

Flucht aus Lager 14

Die Geschichte von Shin Dong-hyuk, der 1982 im nordkoreanischen Internierungslager Kaech'ŏn (Straflager 14) geboren wurde und 2005 entkam, hat mich zutiefst berührt und nachdenklich gemacht. Das Buch ist ein trauriges Zeugnis eines ungewöhnlichen Schicksals und zugleich Dokument eines unmenschlichen Lagersystems.


Der kleine Junge lernte die Regeln des Lagers,
"die zehn Gebote", wie er sie später nannte,
auswendig und kann sie auch heute noch aufsagen.
Die erste lautete: Jeder, der bei einem Ausbruchs-
versuch gefasst wird, wird auf der Stelle erschossen.

Um den Häftling daran zu hindern, den Staat,
der ihm gleich das Leben rauben würde, zu verfluchen,
stopften die Wärter seinen Mund mit Kieselsteinen
und zogen ihm eine Kapuze über den Kopf.

Die Wärter zogen Shin aus, fesselten seine Hand-
und Fussgelenke und hängten ihn an einen Haken
an der Decke. Anschliessend machten sie unter
ihm ein Feuer und liessen ihn langsam von der Decke
herab. Als seine Haut Blasen warf, fiel er in Ohnmacht.

Shin und seiner Mutter ging es während der
Hungersnot elend, sie litten Hunger, aber nicht
stärker, als sie es im Lager ohnehin gewohnt waren.
Der Junge machte weiter wie bisher, fing Ratten,
ass seiner Mutter das Mittagessen weg und
erduldete die Schläge, die er dafür bekam.

Er nahm seinen langen Zeigestock aus Holz, holte
weit aus und schlug immer wieder auf den Kopf des
Mädchens. Während Shin und seine Klassenkameraden
schweigend zusahen, bildeten sich auf dem Kopf des
Mädchens kleine Schwellungen.

Er befahl dem Jungen, seine Zunge auf ein eiskaltes
Moniereisen zu drücken. Es dauerte fast eine Stunde,
bis es Soon Ho mit Tränen in den Augen und blutigem
Mund gelang, seine Zunge vom Eisen zu lösen.

Als er schwer verletzt auf dem Boden des Schachts lag,
verspürte er mehr Enttäuschung als Schmerzen.

Er hatte 23 Jahre in einem Freiluftkäfig verbracht,
in dem Männer mit Willkür, Folter, Morden,
Hinrichtungen und der Pflicht zur Denunziation über
die Gefangenen herrschten. Er fühlte sich wunderbar
frei - und soweit er es beurteilen konnte, gab es
niemanden, der nach ihm suchte.

Das Wort, das Shin immer und immer wieder
gebrauchte, um diese ersten Tage in der Freiheit
zu beschreiben, war "Schock".

Freitag, 13. September 2013

Freitag, der 13.

Für einige ist der heutige 'Freitag, der 13.' wirklich (k)ein Unglückstag!

Tja,... Glück und Unglück liegen oft ganz eng beeinander...!

Donnerstag, 30. Mai 2013

Hypothetische Frage, Teil II

Inspiriert von Inferno (das neue Buch von Dan Brown), habe ich gestern die hypothetische Frage gestellt, ob Sie die halbe Weltbevölkerung eliminieren würden, um unsere Spezies vor dem Aussterben zu bewahren?

Wie lautet Ihre Antwort, wenn Sie nachfolgende Grafik in Ihre Überlegungen miteinbeziehen? Sie zeigt die Umweltprobleme auf, die nach Ansicht der WHO die stärksten Auswirkungen auf die Weltgesundheit haben (z.B. wachsender Bedarf an sauberem Wasser, die globale Erwärmung, den Schwund der Ozonschicht, den Verbrauch der ozeanischen Ressourcen, das Aussterben zahlloser Spezies, den Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration, die Abholzung der Urwälder und den globalen Anstieg des Meeresspiegels) im Vergleich zum Bevölkerungswachstum.

Ist unsere Krankheit die Überbevölkerung?

Daher nochmals die Frage: W¨ürden Sie die halbe Weltbevölkerung eliminieren (selbst wenn es bedeuten würde, dass Sie Ihre Freunde, Familie, möglicherweise sogar sich selbst töten), um unsere Spezies vor dem Aussterben zu bewahren?

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Average Breast Cup Size

Auf den ersten Blick war ich geschockt: KEINE DATEN FÜR DIE SCHWEIZ!!! Intensive Recherchen haben aber ergeben, dass sich unsere Frauen durchaus sehen lassen können (hier geht's zu den Fakten)! Erleichterung macht sich breit...!

http://visualoop.com/






  























Quelle: VisualLoop

Freitag, 28. September 2012

Gemein(sam)es Sorgerecht

In der Schweiz sind jährlich 14‘000 Kinder von der Trennung ihrer Eltern betroffen. Um das Sorgerecht dieser traurigen Realität anzupassen, hat der Nationalrat diese Woche beschlossen, dass künftig das gemeinsame Sorgerecht die Regel sein soll. Im Rahmen der Nationalratdebatte machte Alec von Graffenried folgende Aussage:

"Geschiedene Eltern bleiben Eltern und sie sind gezwungen zu kooperieren... und zwar ob sie wollen oder nicht."

Genau so ist es und dennoch kriegen es viele nicht auf die Reihe! Wenn ich hier und da mitbekomme, welches Verhalten geschiedene Eltern in Sachen Sorgerecht an den Tag legen, stelle ich fest, dass die verantwortungsvolle Erziehung und das Kind auf der Strecke bleiben!

Solche Eltern erinnern mich dann unweigerlich an feige Warlords, die wehrlose Kinder zu Kindersoldaten machen und in's Verderben schicken oder an gewissenlose Machthaber/Diktatoren, die nicht davor zurückschrecken, ihre eigene Bevölkerung als menschliches Schutzschild hinzustellen und verrecken zu lassen.

Erbärmlich,... wirklich erbärmlich!  

Mittwoch, 19. September 2012

Es gibt sie noch,...

... diese Traumjobs für Männer... und Lars Larson hat definitiv einen. Ich frage mich, welche Qualifikationen man mitbringen muss, um "Topless Trampolining Health & Safety Officer" zu werden?

Mittwoch, 4. Juli 2012

The future is ours

Dieses Video wurde in den letzten Tagen durch meine Timeline gereicht... und ich bin noch immer fasziniert.

Freitag, 9. März 2012

Kommunikation...

... ist als Sozialhandlung zwischen mehreren Menschen immer situationsbezogen und dient grundsätzlich der Problemlösung. In gewissen Fällen kann der Austausch oder die Übertragung von Informationen jedoch zum Gegenteil führen. Es entstehen Unsicherheiten, falsche Vorstellungen, Sichtweisen und Meinungen.

Dies ist dann der Fall, wenn ein Missverständnis zwischen Sender und Empfänger vorliegt oder Informationen falsch weitergegeben werden. Missverständisse zwischen Sender und Empfänger können i.d.R. aus der Welt geschafft werden, hingegen ist die bewusste oder unbewusste Weitergabe von Fehlinformationen ein echtes Problem. Ich nenne dieses Phänomen gerne auch 'Getratsche'.

'Getratsche' ist eine heimtückische Krankheit, die durch Dummheit, fehlende Informationen und/oder Unwahrheiten ausbricht und oft zu spät entdeckt wird, da sie im Versteckten um sich schlägt.

Was ich von dieser Krankheit halte ist folgendes: Ein Verhalten, das Sachverhalte nicht klärt, Transparenz nicht erhöht, Vertrauen nicht fördert, Aussagen verfälscht, Meinungen manipuliert und eine persönliche Beteiligung ausschliesst, ist Scheisse! Nicht mehr, nicht weniger!

Einige sollten sich wirklich mal untersuchen lassen...

Donnerstag, 8. März 2012

Brauchen Frauen einen Weltfrauentag?

Heute Morgen habe ich mir die Sendung Kontext (DRS 2) angehört, in welcher die Lebensgeschichte von Mariam Abu Rakeek portraitiert wurde. Mariam ist eine Beduinenfrau aus der israelischen Wüstenregion Negev und beschloss nach ihrem Marketing-Studium nicht zu heiraten, was in ihrer Stammesgesellschaft eigentlich unmöglich ist. Doch Mariam wollte weiter in ihrer traditionellen Umwelt leben und hat sich mit ihrem eigenen Unternehmen selbständig gemacht. Unter dem Label "Desert Daughter" vertreibt sie heute erfolgreich Bio-Kosmetik und ist dadurch eine feste Stütze der Gesellschaft geworden. Eine wahrlich beeindruckende Frau mit einer tollen Lebensgeschichte.

Bei solchen Geschichten frage ich mich, ob Mariam den heutigen "Weltfrauentag" braucht. Merkt sie davon was? Hat Sie davon einen Mehrwert oder Vorteile? Erleichtert es ihr das Leben? Oder geht ihr dieses "Emanzipations- und Rebellions-Getue" am Arsch vorbei? Ich glaube ja, denn trotz Familie, Gesellschaft, Glaube und Tradition - die für sie alle einen anderen Weg vorgesehen haben - ist sie ihren eigenen Weg gegangen und hat das Beste aus der Situation gemacht. Mit Erfolg!

Ich finde solche Frauen braucht die Welt,... davon können sich viele EmanzenFrauen eine Scheibe abschneiden. Männer übrigens auch!

Und zum Schluss noch ein paar Aussagen, die bei mir hängengeblieben sind:
"Wir alle werden in etwas hineingeboren, dessen Wert wir gar nicht schätzen."

"In der Beduinengesellschaft müssen Frauen innerhalb ihres Stammes heiraten, Männer können sich auch ausserhalb eine Frau suchen."

"Ich hätte dem muslimischen Recht folgen und einen Ehepartner ausserhalb wählen können, aber damit wären meine Eltern nicht einverstanden gewesen."

"Seit dem Frauen Schulen besuchen, auf Universitäten gehen und Abschlüsse machen, sind sie Mitte Zwanzig und damit eigentlich schon zu alt zum Heiraten. Traditionell heiraten Frauen hier zwischen 18 und 21, später haben Frauen Probleme, einen Mann zu finden. Sie können noch Zweitfrau werden oder einen sehr viel älteren Mann nehmen oder eben gar nicht heiraten."

Freitag, 17. Februar 2012

Help end the violence!

Da mir die Flora wirklich am Herzen liegt, unterstütze ich diese Aktion aus voller Überzeugung!



Heute Abend gibt's ein ordentliches Stück Fleisch. Ohne Beilagen!

Freitag, 2. Dezember 2011

+++BEKANNTMACHUNG+++

Ich finde es ist an der Zeit, hier und jetzt einen Dank auszusprechen und etwas richtig zu stellen (wenn es die Stadt Bern schon nicht kann!)!!!

Der Dank geht an Margrit Strässle aus Wichtrach, denn ohne Margrit hätte die Stadt Bern dieses Jahr keine offizielle Weihnachtstanne. Diese stammt nämlich aus Margrit' Garten und musste weg, da sie in den Vierzigerjahren zu nahe am Haus gepflanzt wurde und die Wurzeln sich in die Grundmauern bohrten (Quelle: Berner Zeitung vom 01.12.2011). Es ist KEIN Geschenk der IG Christbaum und Waldwirtschaft Schweiz an den Stadtpräsidenten (Quelle: www.bern.ch)!

Nun steht sie aber da, die 14 m hohe Rottanne, und begeht ihr Ende gezielt beleuchtet und dezent beschmückt auf dem Bundesplatz, bevor sie als Holzschnitzel in einem Verbrennungsofen verglüht.



Randnotiz und Bürgermotion: Wenn unser vierfacher A (Alex an allen Apéros) Tschäppät (Stadtpräsident, SP Politiker) im nächsten Kalenderjahr nicht an jede "Hundsverlochete" gehen würde, um sich auf Kosten der Berner Steuerzahler einen hinter die Binsen zu kippen und dabei nur Schwachsinn zu verbreiten, reicht es im Dezember 2012 vielleicht noch für eine prächtig geschmückte und wunderbar beleuchtete Berner Weihnachtstanne aus der Stadtkasse. Das wäre schön... und sozial, aber soviel Anstand und Rücksichtsnahme traue ich dem Alex nicht zu,... hierfür brennen ihm viel zu schnell die Sicherungen durch!

Dienstag, 22. November 2011

Eine Frage des Typs

"Liebe Frauen, welcher Typ darf es heute sein? Wir haben Macho, Softie und Metrosexuelle im Angebot!"

Vor ein paar Tagen bin ich über eine interessante Studie der Rutgers University gestolpert in der aufgedeckt wurde, dass Frauen wieder vermehrt auf Machos stehen. Aha?! Interessant!

Gemäss Studie wird Bescheidenheit von Frauen als Charakterschwäche gewertet und metrosexuelle Männer sind total out! Richtig gut schneiden hingegen Männer mit besonders männlichem Auftreten ab. Frauen stehen auf offensives, draufgängerisches Verhalten, auf Statussymbole und Showmaster, d. h. auf Männer, die die Kunst beherrschen sich so zu inszenieren, dass ein besonders kompetenter und potenter Eindruck entsteht.

Fazit: Eine Frau wird von einer lackierten Schaufensterpuppe mit geleastem 911er (oder Cayenne) genauso angezogen, wie die Mücke vom Licht.

Als bescheidener Schweizer finde ich diesen Sachverhalt irgendwie beunruhigend. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was mit der Menschheit passiert, wenn Frauen nur noch die Brut von Spackos austragen! Das wird unser Untergang... und wenn ich mich in der Stadt so umschaue glaube ich, dass es bereits begonnen hat!