Mittwoch, 17. Juli 2013

Und weg...

Geschätzte Damen und Herren,
verehrte Leserinnen und Leser,

es ist Mitte Juli, Zeit für Urlaub! Kommt wie gerufen, denn ich brauche eine Auszeit,... muss die Beine etwas hochlegen,... ein bisschen entspannen,... einfach mal nichts tun! Begleitet werde ich von einer charmanten, verdammt gut aussehenden, schlauen, schlagfertigen, grosszügigen, herzlichen, wortgewandten, mit beiden Beinen auf dem Boden stehenden, selbständigen, lockeren, interessanten und viel zu geduldigen Frau. Eigentlich ist sie viel mehr,... sie ist meine bessere Hälfte, mein Gewissen, meine Haben-Seite in der Karma-Buchhaltung,... meine,... ach' egal,... es würde den Rahmen dieses Posts sprengen und wir müssen los,... der Flieger wartet nicht! Wir fliegen übrigens dorthin, wo es den schönsten Sonnenuntergang gibt,... in Richtung Süd-Osten,... auf ein kleines Archipel im südlichen Ägäischen Meer.

Gemeinsam werden wir die Seele baumeln lassen, schön wohnen, gut essen, viel trinken, ein bisschen shoppen und das tun, was Verliebte eben tun. Ja,... ich glaube auf Santorini sind wir hierfür am richten Ort!

Ihnen eine gute Zeit und bis bald...!

Man in Helvetica

Dienstag, 16. Juli 2013

Ein perfekter Urlaubsstart im Ferrari California 30

Letztes Wochenende war es soweit: Pünktlich zum Urlaubsbeginn durfte ich einen Wettbewerbsgewinn einlösen und beim Autohaus Foitek AG in Urdorf einen exklusiven Sportwagen abholen. Urspünglich war ein Maserati GranCabrio reserviert, aber durch gewisse Umstände wurde es ein Ferrari California 30,... was mir gar nicht so unrecht war!

Der Verkaufsleiter führte mich bei einer kurzen Probefahrt in die Bedienung des Fahrzeuges ein, gab mir ein paar technische Daten (490 PS, 1'735 kg Gesamtgewicht, Carbon-Keramik Bremsen, 312 km/h Höchstgeschwindigkeit, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe aus der Formel1 Küche, etc.) mit auf den Weg und überliess mir mit einem Lächeln den Schlüssel für ein wunderbares Wochenende bei schönstem Cabriowetter.

Als ich vom Hof fuhr, machte ich mir beinahe in die Hosen, denn A) war es mein 'erstes Mal' in einem Ferrari und B) sind die Motor- und Fahrleistungen des Ferrari California einfach gigantisch,... extrem überzeugend,... brutal verlockend! Klang, Beschleunigung, Verzögerung, Lenkung,... alles vom Feinsten. Man kann es nicht beschreiben. Man muss es erleben!

Mein Dank geht an die Foitek AG, welche diesen Traum ermöglicht hat!













Montag, 8. Juli 2013

Pour lui... (Teil II)

Nachdem die Liebste meinen halben Textilbesitz der wohltätigen Kleidersammlung zugeordnet hat, habe ich mich von ihrem Pinterest-Board "Pour lui..." inspirieren lassen und mich auf ein paar neue Outfits festgelegt.


Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie ich diese Teile vor meinem Urlaub in den Schrank kriege. Ich hasse diesen Stress vor dem Urlaub,... ich hasse ihn...!

Freitag, 5. Juli 2013

Mein Kurumba-Rezept: Konfierte Langustine auf Kurumba-Kartoffel-Purée und Zitronenkarotten

Eher aus Zufall bin ich vor ein paar Tagen bei Juliane auf den Blog von Jeanny gestossen und dort beim sensationellen Gewinnspiel "Kokos und weg!" hängen geblieben. Kinners,... das haut wirklich jede Palme um!!! Als Hauptpreis winkt eine Reise zu zweit ins Resort Maledives Kurumba in einem Deluxe Beachfront Bungalow, inkl. Halbpension, einer Signature Maldivian Kokosnuss Massage im Veli Spa, einem Dinner im Restaurant Ocean Grill (inklusive einer zusätzlichen Flasche Wein), Transfer vom Flughafen Malé zum Resort Kurumba und zurück. Die Reise (ohne Hin- und Rückflug) hat einen Gesamtwert von 4'500 Merkel-Dollar. Alles was man tun muss, ist ein Kurumba-Rezept einreichen... und beten... am besten zum Kurumba-Gott himself, denn um zu gewinnen, muss es in die engere Auswahl kommen und anschliessend den Chefkoch sowie die Fachjury überzeugen. Und das ist alles andere als einfach, denn die anderen Mitspieler sind extrem kreativ und extrem gut!

Ich setzte mich also hin und machte mir ein paar Gedanken zu einem leckeren Kurumba-Rezept. Da "Mas" (Fisch) Hauptnahrungsmittel der Malediven ist, konnte ich mich relativ schnell für eine Hauptspeise entscheiden (mit Kokosnüssen kann man ja recht vielseitige Vor- und Süssspeisen machen, aber das wollte ich nicht) und da die maledivische Küche stark von der indischen, aber auch ceylonesischen Küche beeinflusst ist, wollte ich auch Kurkuma und Kardamom im Topf bzw. auf dem Teller haben. Kokosnuss alleine gibt geschmacklich ja nicht sooo viel her und meine Hauptspeise sollte ruhig das gewisse Etwas haben (was mit Kurkuma und Kardamom übrigens hervorragend geht, sofern man nicht übertreibt).

So weit, so gut: Fisch, Kokosnuss, Kurkuma und Kardamom waren also gesetzt. Da ich aber kein einfaches Fischrezept (z.B. gegrillter Thunfisch oder Red Snapper) einreichen wollte - obwohl die traditionelle maledivische Küche eher bodenständig als originell ist - habe ich mich für Langustinen und eine leichte Sättigungsbeilage entschieden, damit sich nach dem Genuss keiner wie eine XXL-Kokosnuss fühlt.

Voilà,... ich hatte eine Idee und machte mich hinter die Umsetzung: Rezept schreiben, Einkäufe erledigen und ab zum Küchendienst. Resultat: Eine herrlich leichte Hauptspeise mit dem klingenden Namen "Konfierte Langustine auf Kurumba-Kartoffel-Purée und Zitronenkarotten".


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Wer es nachkochen will, findet hier das Rezept (Menge für 4 Personen)

Zutaten Langustinen



4 grosse Langustinen à ca. 50 g, geschält und geputzt (ohne Darm), 4 EL Kokosraspeln (getrocknete), 1 dl gutes Olivenöl, etwas Fleur de Sel

Zutaten Zitronenkarotten


3 grosse Karotten (in feine Streifen geschnitten), 2 EL Olivenöl, 2 Zitronen (Abrieb und Saft), 1 TL Zucker,
5 Wacholderbeeren, 5 Kardamomkapseln, 1 TL Kurkuma, 5 dl Gemüsebouillon 

Zutaten Kurumba-Kartoffel-Püree

300 g mehligkochende Kartoffeln (geschält und in grosse Würfel geschnitten), 1 Prise Kurkuma, 1 dl Kokosnussmilch (ungesüsst), etwas Salz

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Zubereitung Langustinen
Olivenöl erwärmen, getrocknete Kokosraspeln dazugeben, abdecken und über Nacht bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Am nächsten Tag Langustinen rund aufrollen, auf Holzspiesse stecken und auf einen Teller legen. Mit Kokos-Olivenöl übergiessen und mit Alufolie abdecken. Im vorgeheizten Backofen bei 85 °C während 12 Minuten konfieren, danach auf beiden Seiten kurz anbraten, mit Fleur de Sel würzen.

Zubereitung Zitronenkarotten
Gemüsebouillon mit Wacholderbeeren, Kardamom, Kurkuma und Zitronen aufkochen und 30 Minuten ziehen lassen. Karotten in Olivenöl anschwitzen, mit Bouillon ablöschen und 5 Minuten leicht köcheln lassen. Anschliessend Bouillon abgiessen, einreduzieren, abschmecken und danach die fein geschnittenen Karottenstreifen wieder daruntermischen.

Zubereitung Kurumba-Kartoffel-Püree
Kartoffeln in ausreichend Salzwasser weich kochen, abgiessen und ausdampfen lassen. Kokosnussmilch mit einer Prise Kurkuma und Salz erwärmen. Kartoffeln durchpassieren und Kokosnussmilch mit einem Holzlöffel unterrühren.

Anrichten
Kurumba-Kartoffel-Püree in einem tiefen Teller drapieren, Zitronenkarotten daraufsetzen und mit der Langustine abschliessen. Etwas Bouillonreduktion auf den Teller träufeln, mit Blumenpfeffer und Kokosraspeln garnieren.

Begleitung im Glas
Als Weinbegleitung empfehle ich einen 2011 Chablis Grand Cru Bougros von Patrick Piuze, der mit seiner feindosierten Kraft die Langustinen perfekt ergänzt und einen ewig langen Abgang hat.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Plan B

"... auf dem Heimweg,... im Bahnhof,... noch schnell,... Gemüsesticks,... Karotten mag ich am liebsten,... die liegen im Regal,... nimm nicht die stehende Auswahl,... und roten Bubble Icetea,... der mit den kleinen Kügelchen,... Erdbeergeschmack,... komme gegen halb Acht..." in etwa so lautete gestern kurz vor 18.00 Uhr der telefonische Auftrag meiner Liebsten, bevor sie total gestresst an die nächste Sitzung hetzte und ihr Handy auf Flugmodus stellte.

"Alles klar, kann ja nicht so schwer sein", dachte ich mir, machte mich auf den Heimweg, holte zu Hause eine Einkaufstüte, setzte mich in den Wagen und fuhr los. Im Einkaufszentrum angekommen steuerte ich zielorientiert die Gemüseabteilung an und blieb wie versteinert stehen. Entweder sind Gemüsesticks der letzte Schrei,... waren um 95 % reduziert... Schnecken haben die gesamte Gemüseernte in und rund um Zürich vernichtet... oder das Einkaufszentrum hat ein gewaltiges Distributionsproblem. Auf jeden Fall war das Regal eine Stunde vor Ladenschluss gähnend leer. Weit und breit keine liegenden Gemüsesticks. Auch keine stehenden. Ich griff also zum Telefon, wählte die Nummer meiner Liebsten und lauschte ihrer Stimme... auf der Mailbox. Okay,... sie ist offline,... egal, ich erzählte ihr von Plan B: Meatballs, Tomaten-Mozarella-Salat, Salatgurke, Paprika und Karotten.

Weiter zum Bubble Icetea in Richtung Getränkeregal. Erstaunlich, was die Industrie alles für die Menschheit produziert,... aber vom gewünschten Bubble Icetea mit kleinen, roten Kügelchen und Erdbeergeschmack war keine Spur. Kurze Nachfrage bei einer übergewichtigen Regalbewirtschafterin,... gemeinsames Abschreiten der gesamten Regalfläche (2x 12 Laufmeter),... Erklärungsversuche in Sachen Kügelchen... und gemeinsame Frustration. Ich griff also zum Telefon, wählte die Nummer meiner Liebsten und lauschte ihrer Stimme... auf der Mailbox. Plan B war meine Voicemessage: Red Bull und Emmi Caffè Latte waren gerade im Angebot.

Zu Hause angekommen schämte ich mich still und heimlich meiner Einkaufsfähigkeiten, war dann aber irgendwie froh, dass ich vor dem Verlassen des Einkaufszentrums noch kurz beim Florist vorbeigeschaut habe. Meine Liebste mag weisse Rosen. Und die waren auch verfügbar!

Dienstag, 2. Juli 2013

Mitleid oder Verachtung?

Dieser afghanische "Hurt Locker" hatte gestern seine 15 Minuten Ruhm.... und irgendwie bin ich mir nicht sicher, ob der Typ am Boden Mitleid oder Verachtung verdient hat. Wann hört Mitleid auf... und wo beginnt Verachtung?





Bildquelle

Montag, 1. Juli 2013

Pour lui...

Übers Wochenende hat mich meine Liebste dazu animiert, den aktuellen Textilbestand (Hemden, Shirts, Polos, Pullover, Hosen. etc.) zu Gunsten optimaleren Platzverhältnissen im Umkleidezimmern einer ernsthaften Prüfung zu unterziehen. Ihre Worte hat sie bei der Formulierung dieser Aufforderung selbstverständlich weise gewählt… und unmissverständlich ausgedrückt.

Nach einem kurzen Wortgefecht fanden wir uns beide im Umkleidezimmer wieder (sie war sehr überzeugend!). Vor meiner Zimmerseite... und ehe ich mich versah, musste ich jedes Teil aus dem Schrank hängen, durfte ein kurzes Statement abgeben und dieses mit ihrem kritischen Blick abgleichen.

Ergebnis: Ihre Blicke waren durch die Bank kritisch bzw. zwei Drittel meines textilen Eigentums wanderte auf einen Haufen am Boden… und nicht wieder zurück in den Schrank.

Beim Verlassen des Zimmers stand ich den Tränen nahe… ich fühlte mich nackt und verletzlich! Es war ein kleiner Trost, plötzlich stolzer Besitzer von +/- 100 leeren Kleiderbügeln zu sein,… insbesondere deshalb, weil ihre volle Zimmerseite [Kleiderschrank (450 x 200 cm), Schuhschrank (150 x 200 cm), Taschenschrank (50 x 100 cm) und Schmuckschrank (50 x 50 cm)] unverändert blieb.

Am Abend hat mir die Liebste dann den Link auf ihr Pinterest-Board freigeschaltet,… „Pour lui...“ heisst das Board… und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass hier ein ganz fieses Ding läuft!

EIN GANZ FIESES!!!