Ausgangslage
Zusammen mit
Frl. Kapriziös startete ich das Projekt "
Gender-Switch" und schrieb für ein paar Tage aus Sicht des anderen Geschlechts (nicht der Person!).
Ziele
Wir wollten herausfinden wie es ist, aus Sicht des anderen Geschlechts zu schreiben und in Erfahrung bringen, wie die Reaktionen sind. Gleichzeitig wollten wir uns in den Inhalten auf klassische Themengebiete des anderen Geschlechts konzentrieren und diese bewusst etwas überspitzt darstellen.
Aufbau und Inhalt
Im Vordergrund stand die Denk- und Schreibweise des anderen Geschlechts, d.h. der Versuch einen Beitrag so zu gestalten und schreiben, wie wir das andere Geschlecht wahrnehmen.
Mein Blog wurde mit 10 Beiträgen gefüttert, die eher belangloses Zeug enthielten und 32 Kommentare generierten.
Merkmale der Posts waren viele Bilder/Fotos, eher wenig Text, persönliche Ansprache und Grussformel.
Erkenntnisse
Nach eigenem Ermessen wurde mein Blog oberflächlich und langweilig. Für mich persönlich ist ein Blog dann lesenswert, wenn er mich inspiriert, interessante Informationen enthält (z.B. aus den Bereichen Lifestyle, Marketing, Küche, Sport, Reisen, etc.), mich zum Nachdenken bringt, Anreize schafft oder für einen kurzen Augenblick unterhält.
Der Versuch, eine persönliche Etikette (Anrede, Grussformel, etc.) reinzubringen, ist aus meiner Sicht überflüssig.
Der Rollenwechsel brachte weniger, aber keine negativen Reaktionen bzw. Kommentare.
In der kurzen Zeit haben sich zwei neue Leserinnen angemeldet.
Zusammenfassung
Ich persönlich (es ist eine objektive Wahrnehmung!) beurteile Männerblogs als interessanter, weil sie vielseitiger, informativer, kürzer und provokativer sind (es gibt Ausnahmen, wie z.B.
Frl. Kapriziös,
Cassys Blog,
Word & Pictures,
Tanja's Universe oder
Swissmiss).